Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 9 Millimeter Regen in 7 Tagen – Süden und Osten trocken

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gemischtes Bild für Mecklenburg-Vorpommern. Während der Norden und die westlichen Landesteile überwiegend normale Bodenfeuchte aufweisen, sind Süden und Osten von Trockenheit betroffen. Etwa 40 bis 45 Prozent der Landesfläche liegt in den Bereichen moderate Dürre oder schwere Dürre vor.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Osten am stärksten betroffen

Das Mecklenburgische Seenland und die östlichen Regionen bis zur Oder zeigen Anzeichen moderater bis schwerer Dürre. Der Raum um Neubrandenburg, die Uckermark und Teile Vorpommerns sind in orange bis rot gefärbt. Der Norden dagegen – Küstenregionen und die westlichen Gebiete – profitiert von besseren Feuchtigkeitsverhältnissen im Boden bis 1,80 Meter Tiefe.

Geringe Niederschläge halten Trockenheit

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 9 Millimeter Niederschlag – ein niedriger Wert, der die Trockenheit im Süden und Osten nicht wesentlich lindert. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage betrug 15,4 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 23,8 Grad. Der Boden in tieferen Schichten reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge, da die Karte ein 14-Tage-Mittel darstellt. Die anhaltend geringe Wasserzufuhr verschärft die Trockenheit vor allem in den bereits betroffenen Regionen.

Auswirkungen auf Landwirtschaft und Grundwasser

Die moderate bis schwere Dürre im Südosten der Landesfläche kann sich auf die Herbstaussaat auswirken. Besonders bei Wintergetreide und Winterraps ist ausreichende Bodenfeuchte in dieser Phase wichtig für die Keimung. Die Grundwasserneubildung bleibt in den trockenen Regionen gering, während der Norden davon weniger beeinträchtigt wird.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen werden auf etwa 19,2 Grad steigen, nachts kühlt es auf etwa 8,9 Grad ab. Ohne zusätzliche Wasserzufuhr wird sich die Bodenfeuchte in den bereits betroffenen Regionen des Südens und Ostens nicht verbessern.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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