Bremen: Moderate Dürre trotz Niederschlag – Bodenfeuchte bleibt angespannt

Die Dürresituation in Bremen zeigt sich am 14. Mai 2026 weiterhin angespannt. Laut dem aktuellen UFZ Dürremonitor weist das Bundesland Bremen überwiegend gelbe bis orange Bereiche auf, was auf moderate bis deutliche Trockenheit in den Böden hinweist.

Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Während die nördlichen Bereiche Bremens noch relativ günstige Bedingungen zeigen, sind die südlichen und östlichen Gebiete des Stadtstaates stärker von Bodentrockenheit betroffen. Besonders auffällig ist der Kontrast zu den angrenzenden niedersächsischen Gebieten im Osten, wo sich teilweise dunkelrote Bereiche zeigen – ein Zeichen für außergewöhnliche Dürre. Die Küstennähe verschafft Bremen dabei noch einen gewissen Vorteil gegenüber dem Binnenland.

Die Niederschläge der vergangenen Woche mit durchschnittlich 11,2 Millimetern bei milden Temperaturen um 9,9 Grad haben die angespannte Bodenfeuchtesituation nur geringfügig entspannt. Auch die für die nächsten drei Tage erwarteten 6 Millimeter Niederschlag werden die tieferen Bodenschichten kaum erreichen – denn nach monatelanger Trockenheit benötigt es deutlich mehr und länger anhaltende Regenfälle, um die Wasserreserven im Boden nachhaltig aufzufüllen.

Für die Landwirtschaft in und um Bremen bedeutet dies erhöhten Bewässerungsaufwand, während Gartenbesitzer ihre Pflanzen zusätzlich wässern sollten. Die Waldbrandgefahr bleibt trotz der jüngsten Niederschläge erhöht, da die oberflächliche Befeuchtung schnell wieder verdunstet. Auch die städtischen Grünflächen und Parks leiden unter der anhaltenden Bodentrockenheit.

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