Nach dem verheerenden Doppelerdbeben in Venezuela hat die Bundeswehr am Freitag Militärtransporter mit Hilfsgütern und Spürhunden in das südamerikanische Land geschickt. Das Auswärtige Amt teilte in Berlin mit, dass derzeit keine Hinweise auf deutsche Opfer vorliegen.
Die Bilanz des Bebens ist verheerend: Nach offiziellen Angaben starben mindestens 235 Menschen, etwa 1.500 weitere wurden verletzt. Allerdings schätzen Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz die tatsächliche Zahl der Opfer erheblich höher ein – auf bis zu 100.000 Personen.
Das Hilfsersuchen Venezuelas wurde über internationale Mechanismen an Deutschland herangeleitet. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte jedoch, dass die Bundesrepublik derzeit keine direkte finanzielle Hilfe leistet. Seit längerer Zeit gelte für Venezuela eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
Autor: dts Nachrichtenagentur