CSD-Todesfahrer als islamistischer Gefährder eingestuft – Fahndung läuft

via dts Nachrichtenagentur

Der mutmaßliche Fahrer der tödlichen Todesfahrt beim Berliner Christopher Street Day (CSD) war den Sicherheitsbehörden als islamistischer „Gefährder“ bekannt. Nach Informationen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung hatte der 21-jährige Abdul B. die deutsche Polizei und Geheimdienste als radikalisiert und gewaltbereit eingestuft.

Der junge Mann soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ anzuschließen. Ende 2025 wurde er bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen. Den Ermittlerkreisen zufolge saß der Verdächtige wegen des Vorwurfs der „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ bis Mai 2026 in Untersuchungshaft.

Nach dem 21-Jährigen wird derzeit nach Informationen der Behörden noch immer gefahndet. Am Samstag gegen 22 Uhr raste er mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten, wo CSD-Teilnehmer feierten. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum, woraufhin der Fahrer flüchtete. Die Behörden gehen davon aus, dass sich „eine oder mehrere Personen“ aus dem Fahrzeug entfernt haben – ob es einen Mittäter gab, ist noch unklar. Medienberichten zufolge wurden mehrere Menschen durch „Stichwerkzeuge verletzt“. Bei der Tat starb eine Frau, 16 weitere Personen wurden verletzt.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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