Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 07.09.–13.09.2026 (KW 37)

Zeit für eine erste Bilanz der Woche: Zwischen dem 7. und 13. September 2026 beschäftigten mehrere Schusswaffenvorfälle und Tötungsdelikte die Berliner Polizei. Die schwersten Vorfälle kosteten einen Menschen das Leben, weitere wurden durch Schüsse teils schwer verletzt.

Der folgenschwerste Vorfall der Woche ereignete sich in Neukölln: In der Nacht zum Donnerstag wurde ein 27-jähriger Mann auf der Planetenstraße Ecke Sonnenallee durch Schüsse tödlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 2:40 Uhr. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb der Mann noch am Tatort. Nach bisherigen Ermittlungen gaben mehrere Schützen gezielt auf den 27-Jährigen ab. Die Täter flüchteten vom Tatort, ihre Identität ist bislang ungeklärt. Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen und klärt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin die Hintergründe der Tat. Mehr dazu

In Tempelhof-Schöneberg wurde ein 53-jähriger Mann schwer verletzt. Ein Passant entdeckte das Opfer gegen 2:45 Uhr auf dem Fahrersitz eines Mercedes-Maybach, der quer zur Fahrbahn auf dem Gehweg an der Ecke Gottlieb-Dunkel-Straße/Eschersheimer Straße stand. Der Mann hatte eine Schussverletzung erlitten und wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Die Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Schussabgabe machen können oder etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Mordkommission unter der Telefonnummer (030) 4664-911 666 entgegen. Mehr dazu

Ebenfalls durch Schüsse verletzt wurde ein 20-Jähriger in Adlershof. In Adlershof ist ein 20-Jähriger durch Schüsse verletzt worden. Ein Unbekannter gab am frühen Morgen des 11. Dezember kurz vor 5 Uhr in der Dörpfeldstraße mehrere Schüsse auf den jungen Mann ab. Mindestens ein Projektil traf ihn, verletzte ihn aber nicht lebensgefährlich. Der 20-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 6. Mordkommission und die Staatsanwaltschaft übernahmen die Ermittlungen zum versuchten Tötungsdelikt. Nach dem Schützen wird gefahndet. Mehr dazu

In Marienfelde starb ein 36-jähriger Mann nach einem Polizeieinsatz. Sein 64-jähriger Vater hatte die Feuerwehr gerufen, weil sein Sohn im gemeinsamen Einfamilienhaus im Wippraer Weg randalierte. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge fanden die verständigten Polizisten den Mann in einer psychischen Ausnahmesituation vor: Er hatte in der Küche Gegenstände in Brand gesteckt und wehrte sich heftig, als die Beamten ihn aus dem Gefahrenbereich herausholten. Daraufhin legten die Polizisten ihm vorübergehend Handfesseln an. Nachdem der Mann aus dem Haus gebracht wurde, verlor er plötzlich das Bewusstsein, die Handfesseln wurden sofort gelöst. Rettungskräfte begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen und brachten den 36-Jährigen ins Krankenhaus, wo er kurze Zeit später starb. Die Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin hat die Ermittlungen übernommen. Mehr dazu

Ein 61-jähriger Motorradfahrer ist am 12. August 2026 nach einem Verkehrsunfall in Berlin-Weißensee gestorben. Ein 26-jähriger Autofahrer war gegen 14:15 Uhr auf der Rennbahnstraße unterwegs und bog an der Kreuzung Rennbahnstraße/Parkstraße nach links ab, wobei er den entgegenkommenden Motorradfahrer übersah. Der Kradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wo er später starb. Der Autofahrer und seine Beifahrerin wurden ambulant behandelt. Mehr dazu

Die Berliner Polizei bittet außerdem um Hinweise zur Identität eines Mannes, dessen Identität bislang ungeklärt ist und der am 21. Juli 2026 in einem Krankenhaus gestorben ist. Der Verstorbene war am 19. Juli 2026 gegen 18 Uhr am S-Bahnhof Warschauer Straße eine Treppe heruntergestürzt und hatte dabei schwerste Kopfverletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Vermisstenstelle des Landeskriminalamts Berlin hat Fotos des Verstorbenen veröffentlicht, da bislang keine passende Vermisstenanzeige erstattet wurde. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Verstorbene obdachlos. Mehr dazu

In der Nacht zum 7. September brannte im Käthe-Heinemann-Weg in Staaken eine Erdgeschosswohnung eines dreigeschossigen Wohnhauses vollständig aus. Eine Person wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste mit einem eigens angeforderten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zwei weitere Personen hatten Rauchgas eingeatmet und kamen jeweils mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Insgesamt waren 19 Fahrzeuge im Einsatz, darunter Löschfahrzeuge der Berliner Berufsfeuerwehr, der Lehrfeuerwache sowie drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen. Mehr dazu

In der Nacht zum Mittwoch ermittelten Polizei und Feuerwehr nach einem Brand in einem Restaurant in der Schöneberger Straße in Steglitz. Ein Anwohner hatte gegen 2:50 Uhr Knallgeräusche bemerkt und anschließend Feuer in dem Lokal entdeckt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Brandstelle bereits erloschen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes prüft den Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung. Mehr dazu

In einem Krankenhaus des Maßregelvollzugs in Buch attackierte ein 45-jähriger Patient am Vormittag des 12. August Polizistinnen und Polizisten mit einer Scherbe eines zerbrochenen Tellers. Der Mann hatte sich mit der Scherbe bewaffnet und zeigte gegenüber Beschäftigten drohende Gesten. Als die gegen 10:30 Uhr gerufenen Beamten die Zelle betraten, griff er sie unmittelbar an. Weil körperliche Gewalt nicht ausreichte, um den Mann unter Kontrolle zu bringen, setzten die Polizisten eine Elektroschockpistole (Taser) ein und legten ihm anschließend Handfesseln an. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Die Woche verzeichnete mehrere Schusswaffenvorfälle durch Täter. In Neukölln wurde ein 27-jähriger Mann auf der Planetenstraße Ecke Sonnenallee durch Schüsse tödlich verletzt — mehrere Schützen gaben gezielt auf ihn ab und flüchteten anschließend. Mehr dazu. In Tempelhof-Schöneberg erlitt ein 53-Jähriger eine Schussverletzung auf dem Fahrersitz seines Fahrzeugs an der Ecke Gottlieb-Dunkel-Straße/Eschersheimer Straße und musste notoperiert werden. Mehr dazu. In Adlershof gab ein Unbekannter in der Dörpfeldstraße kurz vor 5 Uhr mehrere Schüsse auf einen 20-Jährigen ab, der nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Mehr dazu. Auf ein Friseurgeschäft am Tempelhofer Damm in Tempelhof wurde am frühen Morgen des 11. August geschossen: Mehrere Einschusslöcher wurden in der Schaufensterscheibe sowie in der Scheibe eines angrenzenden Geschäfts festgestellt, verletzt wurde niemand. Der Täter flüchtete in die Burgemeisterstraße und von dort in einem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Mehr dazu. In Berlin-Buckow wurde in der Nacht zum 15. Januar ein Einfamilienhaus in der Fritz-Erler-Allee beschossen. Die Polizei stellte Einschusslöcher im Gartentor fest, außerdem waren die Glasfassade des Sommergartens und ein dahinterliegender Rollladen beschädigt. Mehrere Personen befanden sich zum Zeitpunkt der Schüsse im Gebäude — verletzt wurde niemand. Mehr dazu. In Berlin-Waidmannslust schoss ein 65-jähriger Tatverdächtiger am Abend des 12. Dezember mit einer Luftdruckwaffe auf mehrere geparkte Fahrzeuge auf einem Parkplatz in der Todtnauer Zeile; an sieben Autos wurden Beschädigungen an den Fensterscheiben festgestellt. Die Polizei fand den Mann an seiner nahegelegenen Wohnanschrift und beschlagnahmte mehrere Schreckschuss-, Gasdruck- und Softairwaffen. Mehr dazu.

Auffällig in dieser Woche ist die hohe Dichte an Schusswaffenvorfällen: Allein vier Fälle, bei denen Täter in der Öffentlichkeit auf Personen oder Gebäude schossen, beschäftigten die Berliner Polizei innerhalb weniger Tage. Gleich zwei dieser Fälle — in Adlershof und in Tempelhof-Schöneberg — werden von Mordkommissionen wegen des Verdachts versuchter Tötungsdelikte bearbeitet; ein dritter Fall in Neukölln endete tödlich. Hinzu kommen Schüsse auf ein Friseurgeschäft und ein Wohnhaus, bei denen niemand verletzt wurde. Das Muster mehrerer ungeklärter Schussdelikte mit flüchtigen Tätern innerhalb einer Woche dürfte die Ermittlungsbehörden auch in den kommenden Tagen stark beschäftigen.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus einsatz und Feuerwehreinsatz Berlin