Die Woche vom 14.09. bis 20.09.2026 hielt für die Bremer Polizei einige ernste Einsätze bereit: Ein Toter in den Wallanlagen, ein verletzter Polizeianwärter nach einer Flucht auf einem E-Scooter und ein Großeinsatz wegen eines Gefahrstoffs in Bremerhaven zählten zu den gewichtigsten Vorfällen. Daneben beschäftigten Fahrzeugbrände auf Autobahnen, Waffen am Flughafen und mehrere Verkehrskontrollen die Behörden im gesamten Stadtgebiet.
Den schwersten Vorfall der Woche verzeichnete die Bremer Innenstadt am Donnerstag, 17.09.: Ein 40-jähriger Mann wurde gegen 9:45 Uhr leblos aus einem Graben in den Wallanlagen an der Contrescarpe geborgen. Ein Passant hatte die Person entdeckt und Polizei sowie Rettungsdienst alarmiert. Taucher der Feuerwehr zogen den Mann aus dem Wasser; ein Notarzt stellte den Tod vor Ort fest. Der Leichnam wurde in die Rechtsmedizin gebracht. Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei nicht von Fremdverschulden aus, die Untersuchungen zur Todesursache sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Mehr dazu
Ebenfalls am Dienstag, 15.09., kam es in Bremen-Schwachhausen zu einem folgenreichen Vorfall: Ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer hat sich in Bremen-Schwachhausen einer Verkehrskontrolle entzogen und dabei einen Polizeianwärter schwer verletzt. Der Jugendliche war gegen 14:15 Uhr in der Parkallee ohne Versicherungskennzeichen unterwegs, ignorierte mehrfache Anhaltesignale und wich auf den Gehweg aus. Als ein Polizeistudent ihm den Weg versperren wollte, beschleunigte der 17-Jährige und stieß mit ihm zusammen. Der junge Beamte erlitt eine schwere Gesichtsverletzung und ist derzeit nicht dienstfähig. Anschließend gelang es den Beamten, den Fahrer zu Boden zu bringen und festzusetzen. Der E-Scooter wurde sichergestellt, der Jugendliche angezeigt. Mehr dazu
Am Dienstagabend, 15.09., rückte die Feuerwehr Bremerhaven gegen 20:00 Uhr zu einem Gefahrstoff-Einsatz auf einem Werksgelände in der Batteriestraße aus. Beamte erkundeten das Gelände zunächst in Chemikalienschutzanzügen mit Messgeräten; im Verlauf entwickelte sich die Lage zu einem Brand, der im Innenangriff und über die Drehleiter unter Atemschutz bekämpft wurde. Wegen starker Rauchentwicklung setzten die Einsatzkräfte einen CBRN-Erkundungswagen sowie ein Fahrzeug mit Sirenen und Lautsprecherdurchsage ein, um die Bevölkerung zu warnen. Mehr dazu
Bereits am Samstag, 12.09., schossen drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren gegen 21:45 Uhr in Bremen-Steintor mit einer Schreckschusswaffe aus einem Fenster in der Straße Fehrfeld. Mehrere Anwohner in der Straße Fehrfeld alarmierten sofort die Polizei. Als die Streifenwagen eintrafen, lokalisierten die Polizistinnen und Polizisten schnell die Wohnung, aus der die Schüsse kamen. Angehörige öffneten die Tür, und die Beamten fanden darin drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren vor. Die Schreckschusswaffe wurde sofort beschlagnahmt. Die Polizei fertigte eine entsprechende Strafanzeige; alle drei Jugendlichen wurden ihren Eltern übergeben. Mehr dazu
Ebenfalls am frühen Samstagmorgen, 12.09., kam es am Bremer Marktplatz zu einem Polizeieinsatz wegen rassistischer Beleidigungen. Eine 41-jährige Frau hatte gegen 09:40 Uhr eine Familie mit ihrem vierjährigen Kind rassistisch beleidigt. Zunächst verhielt sie sich bei Eintreffen der Beamten ruhig, wurde nach der Personalienfeststellung entlassen – kurz darauf schrie sie jedoch erneut in der Innenstadt, beleidigte Passanten und Polizisten und spuckte Beamte an. Sie wurde daraufhin mit Handschellen und Spuckschutzhaube gesichert und schließlich in eine psychiatrische Klinik gebracht. Mehr dazu
Am Sonntag, 13.09., brachen zwei Männer gegen 9:15 Uhr in der Friesenstraße in Bremen-Steintor ein Auto auf. Zeugen beobachteten vom Balkon, wie die Männer Gegenstände aus dem Fahrzeug entwendeten und in Richtung Ziegenmarkt flohen. Polizisten stellten am Ziegenmarkt einen der Tatverdächtigen, der wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt ist und in Untersuchungshaft kam. Der zweite Täter ist weiterhin flüchtig. Mehr dazu
In der Nacht zum Donnerstag, 17.09., löste gegen 2:45 Uhr ein Einbruchalarm in einem Supermarkt an der Georg-Seebeck-Straße in Bremerhaven-Geestemünde einen Polizeieinsatz aus. Videoaufnahmen zeigten, wie eine Person aus dem Toilettentrakt in die Verkaufsfläche gegangen war, sich an den Auslagen bedient hatte und anschließend wieder dorthin verschwunden war. Genau dort fanden Beamte und Sicherheitsdienst den mutmaßlichen Dieb – einen polizeibekannten 36-Jährigen, der die entwendeten Waren noch bei sich trug. Mehr dazu
Zwei Fahrzeugbrände sorgten in der Woche für Verkehrsbehinderungen: Am frühen Freitagmorgen, 18.09., geriet gegen 4:45 Uhr auf der Oldenburger Straße in Bremen-Neustadt ein mit zehn Tonnen Heu beladener Anhänger in Brand, nachdem der 45-jährige Fahrer Flammen an der linken Hinterachse bemerkt hatte – vermutlich ausgelöst durch einen Reifenplatzer. Er koppelte die Zugmaschine rechtzeitig ab; verletzt wurde niemand. Die Brücke im Bremer Nord-West-Knoten musste ab 4:50 Uhr in beide Richtungen vollgesperrt werden, gegen 7:20 Uhr war sie wieder freigegeben. Mehr dazu — Bereits am Donnerstagmorgen, 17.09., brannte gegen 4:20 Uhr auf der A27 in Bremen ein mit Kunststoffballen beladener Sattelauflieger aus Tschechien nahezu vollständig aus. Dem 64-jährigen Fahrer gelang es, die Zugmaschine abzukoppeln. Wegen starker Rauchentwicklung musste die Autobahn auch in Richtung Cuxhaven vorübergehend gesperrt werden; gegen 7:00 Uhr konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Mehr dazu
Am Donnerstagabend, 17.09., stellten Bundespolizisten am Bremer Flughafen innerhalb von zwanzig Minuten zwei verbotene Gegenstände im Handgepäck von Reisenden sicher: zunächst ein Einhandmesser bei einem 48-jährigen britischen Staatsangehörigen, kurz darauf einen Schlagring bei einem weiteren Reisenden. In beiden Fällen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
Einen Schusswaffen-Vorfall durch Tatverdächtige verzeichnete die Woche in Bremen-Steintor: Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren schossen am Samstag, 12.09., gegen 21:45 Uhr mit einer Schreckschusswaffe aus einem Fenster in der Straße Fehrfeld — Mehr dazu. Messerangriffe durch Tatverdächtige wurden in dieser Woche von der Polizei nicht gemeldet; die am Bremer Flughafen sichergestellten Waffen — ein Einhandmesser und ein Schlagring — wurden bei Sicherheitskontrollen entdeckt und führten zu Ordnungswidrigkeiten- beziehungsweise Strafverfahren, nicht zu Angriffen.
Auffällig in dieser Woche: Gleich zwei Verkehrskontrollen — eine in Bremerhaven am Montag, 14.09. mit 57 beanstandeten Autofahrern bei Rotlichtverstößen, und eine in Bremen-Huchting am Donnerstag, 17.09. mit 45 festgestellten Ordnungswidrigkeiten bei 49 kontrollierten Fahrzeugen — deuten auf einen verstärkten Kontrolldruck der Behörden im Stadtgebiet und in Bremerhaven hin. Besonders ins Auge fiel dabei ein Paketlieferer, der in einer 30er-Zone mit 74 km/h gemessen wurde. Mehr dazu — Mehr dazu
Am Mittwochabend, 16.09., nahmen Bundespolizisten einen kleinen Mischlingshund am Bremer Hauptbahnhof in Gewahrsam. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie ein Mann den Hund vor dem Bahnhof an der Bürgerweide festband und sich entfernte. Die Beamten prüften, ob eine Vermisstenanzeige vorlag — das war nicht der Fall. Die Bundespolizeiinspektion Bremen geht davon aus, dass der Mann nicht der rechtmäßige Besitzer war und der Hund möglicherweise zuvor gestohlen worden sein könnte. Mehr dazu
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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