Zeit für eine erste Bilanz der Woche: Zwischen dem 2. und 8. November 2026 beschäftigten zwei gemeldete Tötungsdelikte, Schüsse in verschiedenen Stadtteilen, ein brutaler Überfall auf eine 89-Jährige und mehrere Angriffe auf Polizeibeamte die Hamburger Polizei. Die schwersten Vorfälle verteilten sich dabei auf nahezu jeden Tag der Woche.
Zwei gemeldete Tötungsdelikte
Gleich zwei Mal meldeten Medien in dieser Woche ein Tötungsdelikt in Hamburg. Zum ersten Vorfall erschien die früheste Meldung am Dienstag, 04.11.2026, um 09:14 Uhr — berichtet hat darüber SZ.de. In Hamburg soll ein Mensch getötet worden sein. Das melden Medien; früheste Meldung: 04.11.2026, 09:14 Uhr. Berichtet hat darüber SZ.de. Zum Bericht bei SZ.de. Diese Meldung stützt sich auf Berichte der genannten Medien, nicht auf eine Mitteilung der Polizei. Wir geben deshalb nur Ort und Art der Lage wieder. Falls die Polizei den Vorgang selbst veröffentlicht, verweisen wir von hier darauf. Mehr dazu. Zum zweiten Fall erschien die früheste Meldung am Freitag, 07.11.2026, um 11:42 Uhr — ebenfalls berichtet durch SZ.de. In Hamburg soll ein Mensch getötet worden sein. Das melden Medien; früheste Meldung: 07.11.2026, 11:42 Uhr. Berichtet hat darüber SZ.de. Zum Bericht bei SZ.de. Diese Meldung stützt sich auf Berichte der genannten Medien, nicht auf eine Mitteilung der Polizei. Wir geben deshalb nur Ort und Art der Lage wieder. Falls die Polizei den Vorgang selbst veröffentlicht, verweisen wir von hier darauf. Mehr dazu.
Schüsse in Hamburg-Heimfeld und weiterer Vorfall am Freitagmorgen
Am Freitag, 07.11.2026, sollen laut Medienberichten gegen 07:00 Uhr Schüsse in Hamburg gefallen sein. In Hamburg sollen Schüsse gefallen sein. Das melden Medien; früheste Meldung: 07.11.2026, 07:00 Uhr. Berichtet hat darüber NDR.de. Zum Bericht bei NDR.de. Diese Meldung stützt sich auf Berichte der genannten Medien, nicht auf eine Mitteilung der Polizei. Wir geben deshalb nur Ort und Art der Lage wieder. Falls die Polizei den Vorgang selbst veröffentlicht, verweisen wir von hier darauf. Mehr dazu. Bereits am Donnerstag, 06.11.2026, um 16:08 Uhr meldete die MOPO Schüsse in Hamburg-Heimfeld: In Hamburg-Heimfeld sollen Schüsse gefallen sein. Das melden Medien; früheste Meldung: 06.11.2026, 16:08 Uhr. Berichtet hat darüber MOPO. Zum Bericht bei MOPO. Diese Meldung stützt sich auf Berichte der genannten Medien, nicht auf eine Mitteilung der Polizei. Wir geben deshalb nur Ort und Art der Lage wieder. Falls die Polizei den Vorgang selbst veröffentlicht, verweisen wir von hier darauf. Mehr dazu. Zu beiden Fällen liegt noch keine offizielle Polizeimitteilung vor.
Halloween-Großeinsatz der Bundespolizei: Böllerwürfe, ein verletzter Beamter
Am 31. Oktober 2026 war die Bundespolizei mit über 110 Beamtinnen und Beamten im Bahnhofsumfeld Hamburgs im Einsatz — Anlass waren Halloween und eine Versammlungslage. Schwerpunkte bildeten der S-Bahnhof Berliner Tor und der Hamburger Hauptbahnhof. Die Beamten führten 57 Durchsuchungen durch, stellten 24 Identitäten fest und erteilten 42 Platzverweise. Im Verlauf des Einsatzes zündeten Täter Pyrotechnik und warfen gezielt Böller auf die eingesetzten Kräfte der Bundespolizei. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen. Die Bundespolizei leitete Strafverfahren ein und ermittelt. Beeinträchtigungen des Bahnbetriebs wurden verhindert. Mehr dazu
Widerstand im Hamburger Hauptbahnhof: zwei verletzte Bundespolizisten
Am Donnerstag, 05.11.2026, gegen 16:10 Uhr kam es in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs zu erheblichen Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten. Ein 29-jähriger Mann beleidigte zunächst verbal einen Beamten und versuchte dann zu flüchten. Als die Polizisten ihn festhielten, schlug und trat er in Richtung eines 27-jährigen Bundespolizisten und traf diesen mit einem Schlag im Brustbereich. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Bundespolizisten leicht verletzt. Beide blieben dienstfähig. Den Mann brachten die Beamten schließlich zu Boden, fesselten und nahmen ihn fest. Mehr dazu
Mann in S-Bahn-Gleise geschubst
Ebenfalls am Donnerstag, 05.11.2026, gegen 00:28 Uhr ereignete sich im S-Bahnhof Hamburg-Neugraben ein gefährlicher Vorfall: Ein 45-jähriger polnischer Tatverdächtiger soll einen 55-jährigen Bahnreisenden in den Gleisbereich geschubst haben — nachdem dieser angegeben hatte, keine Zigarette für ihn zu haben. Zum Tatzeitpunkt herrschte Regelbetrieb; ein Zug hätte jederzeit fahren können. Der Geschädigte konnte sich im Gleisbereich selbstständig aufrichten. Als eine S-Bahn in der Ferne sichtbar wurde, zog der Tatverdächtige den Mann auf dessen Bitten hin zurück auf den Bahnsteig. Mehr dazu
89-Jährige in Hamburg-Neugraben-Fischbek überfallen
Am Mittwoch, 05.11.2026, gegen 09:40 Uhr wurde eine 89-jährige Frau in Hamburg-Neugraben-Fischbek Opfer eines Raubüberfalls. Ein unbekannter Täter stieß die Seniorin von hinten zu Boden, entriss ihr die Halskette und flüchtete in Richtung Innenstadt. Die Frau wurde dabei leicht verletzt. Ein Nachbar hörte ihre Hilferufe, verständigte die Polizei und versorgte die Frau bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach der Behandlung durch die Rettungswagenbesatzung konnte sie vor Ort bleiben. Die Fahndung blieb ohne Ergebnis. Mehr dazu
Sexualdelikt in Hamburg-Borgfelde
Am Montag, 03.11.2026, gegen 19:25 Uhr belästigte ein unbekannter Mann eine 29-jährige Frau in einer Parkanlage in der Borgfelder Straße sexuell. Der Täter sprach die Frau zunächst auf einem Fahrrad an, hielt sie dann fest und berührte sie unsittlich. Als die Frau laut um Hilfe schrie, ließ er von ihr ab und flüchtete mit dem Fahrrad in Richtung Burgstraße. Er wird beschrieben als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 165 Zentimeter groß, normale Statur, schwarze Haare, dunkler Vollbart, indisches Erscheinungsbild, dunkle Jacke und dunkle Hose. Das Fachkommissariat für Sexualdelikte (LKA 42) ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Mehr dazu
Zwei Überfälle in Hamburg-Horn
Am Abend des 04.11.2026 ereigneten sich im Stadtteil Horn zwei unabhängige Überfälle. Gegen 21:40 Uhr versuchten vier Männer auf dem Querkamp, einen 47-jährigen Radfahrer festzuhalten und bedrohten ihn — der Mann entkam auf seinem Fahrrad. Die Täter werden als männlich, etwa 15 bis 20 Jahre alt, rund 170 bis 180 Zentimeter groß, südländisches Erscheinungsbild, dunkle Kleidung beschrieben. Knapp eine Stunde später kam es zu einem weiteren Überfall in der Nähe. Die Polizei sucht in beiden Fällen Zeugen. Mehr dazu
Pfandflaschensammler im Gleisbereich — Haftbefehl vollstreckt
Bereits kurz vor Beginn der Berichtswoche, am 01.11.2026 gegen 05:50 Uhr, geriet ein 57-jähriger Mann im Gleisbereich des S-Bahnhofs Landwehr in eine lebensgefährliche Lage: Er war dort unterwegs, um Pfandflaschen zu suchen — zur gleichen Zeit herrschte Regelbetrieb, Züge hätten jederzeit verkehren können. Ein aufmerksamer Bahnreisender alarmierte die Polizei; die Bundespolizei ordnete Stromabschaltungen und Streckensperrungen an. Der Mann konnte in einem angrenzenden Garten angetroffen werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag — der wurde vollstreckt. Mehr dazu
Vermisste Frau aus Hamburg-Wilstorf
Die Polizei Hamburg sucht öffentlich nach der 35-jährigen Nalian Iusein aus dem Stadtteil Wilstorf. Sie verließ am Montag die Wohnung einer befreundeten Familie und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die Polizei geht von einem orientierungs- und hilflosen Zustand aus und schließt eine Eigengefährdung nicht aus. Iusein wird beschrieben als 151 Zentimeter groß, lange dunkelbraune, zu einem Zopf gebundene Haare, zuletzt in schwarzem Mantel, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 040 4286-56789 entgegen. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
Aus den vorliegenden Polizeimeldungen dieser Woche sind keine Messerangriffe durch Täter aktenkundig geworden. Zu den gemeldeten Schussvorfällen liegen ausschließlich Medienberichte ohne offizielle Polizeimitteilung vor: Am Donnerstag, 06.11.2026, sollen in Hamburg-Heimfeld Schüsse gefallen sein — berichtet hat darüber MOPO. Mehr dazu. Am Freitag, 07.11.2026, meldete NDR.de weitere Schüsse in Hamburg. Mehr dazu. Hintergründe und Täterschaft beider Vorfälle sind bislang nicht durch Polizeiangaben bestätigt.
Auffällig in dieser Woche ist die Häufung von Vorfällen im Gleisbereich des Hamburger S-Bahn-Netzes: Innerhalb weniger Tage gerieten gleich zwei Menschen in den Gleisbereich — einmal ein Pfandflaschensammler, einmal ein Mann, der gezielt hineingestoßen wurde. Beide Situationen hätten bei laufendem Bahnbetrieb tödlich ausgehen können. Die Bundespolizei musste in beiden Fällen eingreifen und Strecken sperren.
Für den Donnerstag, 06.11.2026, sicherte die Bundespolizei mit rund 40 Beamtinnen und Beamten das Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach ab. Über 57.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Volksparkstadion; mehr als 25.000 HSV-Fans reisten über den öffentlichen Nahverkehr an. Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse im bahnpolizeilichen Bereich. Mehr dazu
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Hamburg Blaulicht
Auch aus Hamburg: