Das war die Blaulicht-Woche in Sachsen: 01.06.–07.06.2026 (KW 23)

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche standen für die sächsische Polizei mehrere Drogenfunde und Waffenbesitzverstöße im Mittelpunkt. Die schwerwiegendsten Vorfälle ereigneten sich an den Bahnhöfen Dresden und Leipzig, wo Bundespolizisten unter anderem einen Intensivtäter und einen Mann mit Drogen und Messern festnahmen.

Am Donnerstagabend (4. Juni) nahm die Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof zwei Männer fest. Gegen 21:20 Uhr kontrollierten die Beamten bei der Binnengrenzfahndung den Eurocity von Děčín nach Trier. Dabei trafen sie auf einen 53-jährigen Tschechen, von dem starker Cannabisgeruch ausging. Der Mann führte ein griffbereites Einhandmesser an der Hosentasche und eine mit Cannabis gefüllte Kräutermühle mit sich. Mehr dazu

Am Leipziger Hauptbahnhof nahm die Bundespolizei am Freitag einen 39-jährigen Intensivtäter fest, gegen den erst am selben Tag ein Untersuchungshaftbefehl erlassen worden war. Der Inder war den Behörden bereits wegen verschiedener Straftaten bekannt – darunter Körperverletzungs-, Sexual- und Eigentumsdelikte sowie Hausfriedensbrüche. Nur wenige Stunden nach Erlass des Haftbefehls konnten die Polizisten den Gesuchten aufspüren und festnehmen. Mehr dazu

Bei einem Dachstuhlbrand in Dresden-Söbrigen am Dienstagabend wurden fünf Familienmitglieder mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Das Feuer war gegen 22:12 Uhr in einem Wohnhaus an der Söbrigener Straße ausgebrochen. Die Bewohner – eine Familie im Alter von 10, 15, 37, 41 und 64 Jahren – konnten das brennende Gebäude rechtzeitig selbstständig verlassen. Mehr dazu

Ein 46-jähriger Tscheche attackierte am Dienstagmorgen Mitreisende in einem internationalen Railjet von Berlin nach Dresden. Gegen 9:30 Uhr bespuckte er unvermittelt eine 37-jährige Deutsche und versuchte anschließend, einen 72-jährigen deutschen Reisenden körperlich anzugreifen. Nach seiner Flucht in Dresden-Neustadt nahm die Bundespolizei ihn schließlich in Bad Schandau fest. Mehr dazu

Am vergangenen Wochenende kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Dresden zu zwei schweren Auseinandersetzungen in Regionalzügen. Am Samstagabend griff ein 16-jähriger Ukrainer einen Lokführer massiv an, schlug ihn ins Gesicht, drückte ihn zu Boden und trat auf ihn ein. Ein 23-jähriger deutscher Fahrgast schritt ein und sprühte im Zuge der Nothilfe mit Tierabwehrspray. Mehr dazu

Bei Grenzkontrollen erwischte die Bundespolizei drei Personen mit Drogen – darunter ein zwölfjähriges Mädchen aus der Ukraine mit Amphetaminen. Am 29. Mai kontrollierten die Beamten in Ebersbach einen Linienbus aus Tschechien. Bei einem 16-jährigen Polen fanden sie 0,3 Gramm, bei der 12-jährigen Ukrainerin 1,05 Gramm Amphetamine. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Am Dresdner Hauptbahnhof führte ein 53-jähriger Tscheche ein griffbereites Einhandmesser an der Hosentasche mit sich. Bei Grenzkontrollen entdeckte die Bundespolizei außerdem mehrere verbotene Waffen: einen Teleskopschlagstock und ein Springmesser bei einem 55-jährigen Tschechen sowie einen Schlagring bei einem 19-Jährigen an der deutsch-tschechischen Grenze.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Sachsen erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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