Das war die Börsenwoche: 14.09.–18.09.2026 (KW 38)

Der DAX zeigte sich in der abgeschlossenen Kalenderwoche 38 leicht unter Druck und schloss am Freitag bei 25.304,06 Punkten, nachdem er zum Wochenauftakt noch bei 25.498,74 Zählern eröffnet hatte. Das entspricht einem Wochenverlust von 0,76 Prozent. Im Wochenverlauf reichte die Spanne vom Tagestief bei 25.172,89 Punkten bis zum Wochenhoch bei 25.800,62 Punkten, was auf eine insgesamt bewegte Handelswoche mit deutlichen Schwankungen innerhalb des Index hindeutet.

Zu den auffälligsten Gewinnern zählte QIAGEN NV mit einem Wochenplus von 4,38 Prozent auf 38,41 €, gefolgt von Symrise AG mit 2,37 Prozent auf 89,02 € sowie Rheinmetall AG, die 1,79 Prozent zulegte und die 1.000-Euro-Marke mit einem Schlusskurs von 1.011,80 € klar hinter sich ließ. Auf der Verliererseite fiel Mercedes-Benz Group mit einem Rückgang von 5,62 Prozent auf 43,995 € am stärksten zurück, dicht gefolgt von Heidelberg Materials mit minus 5,58 Prozent auf 143,90 € sowie der Deutschen Telekom, die 5,57 Prozent einbüßte und bei 27,11 € schloss. Erkennbar ist ein Muster, das defensive Qualitäts- und Rüstungswerte begünstigte, während zyklische Industrie- und Automobilwerte sowie Finanzaktien spürbar unter Druck gerieten.

Energieintensive Werte außer Automotive

BASF SE gab im Wochenverlauf um 0,71 Prozent nach und schloss bei 51,62 €, womit der Chemiekonzern etwas schwächer als der Gesamtindex abschnitt. Deutlich stärker war der Rückgang bei Heidelberg Materials AG, die 5,58 Prozent verlor und bei 143,90 € aus dem Handel ging – einer der größten Wochenverluste im gesamten DAX40. Airbus SE gab ebenfalls nach und verzeichnete ein Minus von 2,35 Prozent auf 193,34 €. In der Summe lief die Gruppe der energieintensiven Nicht-Automobilwerte damit deutlich schwächer als der Gesamtindex, der seinerseits 0,76 Prozent nachgab – vor allem Heidelberg Materials und Airbus belasteten das Bild erheblich.

Automobilwerte in dieser Woche

Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. Die Gruppe gehörte in der abgelaufenen Woche zu den schwächsten Segmenten im Index: Mercedes-Benz Group verlor 5,62 Prozent auf 43,995 €, Volkswagen gab 5,23 Prozent auf 76,52 € ab, BMW büßte 4,37 Prozent auf 60,40 € ein, und Continental rutschte um 3,49 Prozent auf 67,56 € zurück. Daimler Truck verlor 1,14 Prozent auf 43,49 €. Alle fünf Werte schnitten damit schwächer als der Gesamtindex ab, was auf einen erheblichen sektorspezifischen Verkaufsdruck hindeutet, der die Branche gleichermaßen erfasste.

Der DAX bewegt sich nach dem leichten Wochenverlust von 0,76 Prozent weiterhin in einem erhöhten Kursniveau jenseits der 25.000-Punkte-Marke, die sich in dieser Woche als Unterstützung behauptete. Die Schwäche in zyklischen Sektoren wie Automobil, Baustoffe und Telekommunikation steht einem stabilen bis leicht positiven Verlauf in Technologie-, Rüstungs- und Konsumgüterwerten gegenüber. Das Bild ist damit zweigeteilt: Einerseits zeigt der Index eine gewisse Widerstandskraft auf hohem Niveau, andererseits lasten sektorale Schwächen auf der Gesamtperformance und deuten auf eine laufende Konsolidierungsphase hin.

Die kommende Handelswoche

In der Handelswoche ab dem 21. September rücken mehrere marktrelevante Termine in den Fokus. Marktbeobachter werden insbesondere aktuelle Konjunkturdaten aus dem Euroraum und den USA aufmerksam verfolgen, darunter mögliche Einkaufsmanagerindizes sowie Stimmungsindikatoren aus der deutschen Wirtschaft. Zudem stehen in diesem Umfeld Signale von Notenbanken im Blick, nachdem die Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin als wesentlicher Kurstreiber gilt. Auch Unternehmensmeldungen aus dem DAX-Umfeld könnten für Bewegung sorgen, sofern Quartalsberichte oder Gewinnwarnungen auf die Agenda treten. An der Wall Street schloss die abgelaufene Handelswoche zwiegespalten: Der S&P 500 legte um 0,51 Prozent auf 7.650,50 Punkte zu, während der Dow Jones Industrial Average um 2,03 Prozent auf 51.682,64 Punkte nachgab.

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