Das war die Börsenwoche: 28.09.–02.10.2026 (KW 40)

Der DAX zeigte sich in der abgeschlossenen Kalenderwoche 40 leicht unter Druck und schloss mit einem Wochenverlust von 0,84 Prozent bei 25.231,20 Punkten. Die Eröffnung am Montag lag noch bei 25.443,98 Punkten, bevor der Index im Wochenverlauf ein Hoch von 25.617,31 Punkten markierte und zwischenzeitlich bis auf das Wochentief von 24.831,60 Punkten zurückfiel. Die Handelsspanne von rund 786 Punkten spiegelt eine durchaus bewegte Woche wider, in der breite Verkaufswellen einzelnen starken Einzelwerten gegenüberstanden.

Stärkster Wert im DAX war in dieser Woche mit großem Abstand Infineon Technologies mit einem Wochenplus von 15,9 Prozent auf einen Schlusskurs von 64,64 €. Dahinter folgten QIAGEN mit einem Aufschlag von 4,84 Prozent auf 40,405 € sowie HOCHTIEF mit einem Plus von 2,88 Prozent auf 407,40 €. Auf der Verliererseite war Bayer mit einem Rückgang von 10,94 Prozent auf 44,94 € der klare Belastungsfaktor der Woche. Commerzbank verlor 7,45 Prozent auf 39,15 €, Volkswagen gab 6,62 Prozent auf 67,48 € nach. Branchenseitig fiel die Schwäche im Finanz- und Automobilsektor besonders ins Auge, während Halbleiter und Gesundheitstechnologie gegen den Trend zulegen konnten.

Energieintensive Werte außer Automotive

BASF verzeichnete in der abgelaufenen Woche einen moderaten Rückgang von 0,39 Prozent auf 49,925 € und bewegte sich damit besser als der Gesamtindex. Heidelberg Materials legte sogar um 2,81 Prozent auf 148,40 € zu und gehörte damit zu den stärkeren Werten der Woche. Airbus hingegen verlor 1,73 Prozent auf 189,36 € und blieb damit hinter der DAX-Performance zurück. In der Summe lief die Gruppe der energieintensiven Industrie- und Bauwerte uneinheitlich: Während Heidelberg Materials klar stärker als der Gesamtmarkt abschnitt, blieb Airbus hinter dem Markt. BASF hielt sich im Vergleich zum Gesamtindex knapp besser.

Automobilwerte in dieser Woche

Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. Die gesamte Gruppe stand in dieser Woche unter erheblichem Verkaufsdruck und schloss allesamt schwächer als der Gesamtindex: Volkswagen verlor 6,62 Prozent auf 67,48 €, Mercedes-Benz Group gab 4,69 Prozent auf 39,725 € nach, Daimler Truck büßte 4,60 Prozent auf 40,68 € ein, BMW fiel um 3,35 Prozent auf 54,32 € und Continental verlor 2,16 Prozent auf 68,10 €. Die Autowerte zogen damit als Gruppe den Gesamtindex spürbar nach unten und signalisierten anhaltende Zurückhaltung der Anleger gegenüber der Branche.

Im größeren Bild befindet sich der DAX nach wie vor in einer Seitwärts- und Konsolidierungsphase auf erhöhtem Niveau. Das Wochentief von 24.831,60 Punkten zeigt, dass die Unterstützungszone im Bereich von 24.800 bis 25.000 Punkten in den Blick der Marktteilnehmer gerückt ist. Solange der Index diesen Bereich verteidigt, ist das übergeordnete Bild trotz des leichten Wochenverlusts noch nicht nachhaltig eingetrübt. Gleichwohl mahnt die breite Schwäche in konjunktursensiblen Sektoren zur Vorsicht.

Die kommende Handelswoche

In der kommenden Handelswoche stehen mehrere marktrelevante Datenpunkte im Fokus der Anleger. Marktbeobachter richten ihren Blick insbesondere auf neue Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone, darunter mögliche Sentimentindikatoren wie ZEW oder ifo, die Aufschluss über die Stimmung in der Wirtschaft geben könnten. Aus den USA dürften Daten vom Arbeitsmarkt, allen voran der monatliche Beschäftigungsbericht (Non-Farm Payrolls), sowie Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus rückt die beginnende Berichtssaison für das dritte Quartal 2026 in den Vordergrund, wobei erste Unternehmensberichte die Erwartungshaltung des Marktes auf die Probe stellen dürften. An der Wall Street schloss der S&P 500 in der abgelaufenen Handelswoche praktisch unverändert bei 7.722,72 Punkten, während der Dow Jones einen Rückgang von 0,91 Prozent auf 51.176,96 Punkte verzeichnete.

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