Das war die Börsenwoche: 31.08.–04.09.2026 (KW 36)

Der DAX zeigte sich in der abgeschlossenen Kalenderwoche 36 von seiner schwächeren Seite und verlor auf Wochensicht 1,58 Prozent. Der Index eröffnete am Montag bei 26.464,14 Punkten und markierte sein Wochenhoch bereits zum Wochenauftakt bei 26.471,79 Punkten, bevor er im Verlauf der Handelstage kontinuierlich nachgab. Das Wochentief wurde bei 25.727,93 Punkten erreicht, ehe sich der DAX zum Freitagsschluss bei 26.046,40 Punkten etwas stabilisieren konnte. Die Handelswoche war insgesamt von spürbaren Abgaben geprägt, wobei die Kursbewegungen zwischen Hoch und Tief eine Schwankungsbreite von rund 744 Punkten aufwiesen – ein Zeichen für ein durchaus bewegtes Marktumfeld.

Zu den auffälligsten Gewinnern der Woche zählten Volkswagen VZ mit einem Plus von 5,01 Prozent auf 81,30 €, Commerzbank mit einem Zuwachs von 4,50 Prozent auf 42,06 € sowie Continental, die um 2,43 Prozent auf 71,56 € anzogen. Auf der Verliererseite stach Rheinmetall mit einem Wochenverlust von 10,37 Prozent auf 1.034,00 € besonders heraus – ein deutlicher Einbruch, der den Gesamtindex merklich belastete. Siemens büßte 5,66 Prozent auf 272,65 € ein, und Fresenius SE gab um 5,15 Prozent auf 43,63 € nach. Ein klares Branchenmuster zeichnete sich dabei ab: Finanz- und Automobilwerte gehörten zu den Stützen der Woche, während Rüstung, Industriekonglomerate und Gesundheitswerte unter Verkaufsdruck standen.

Energieintensive Werte außer Automotive

Unter den energieintensiven DAX-Werten außerhalb der Automobilbranche verlief die Woche gemischt, wobei die Gruppe insgesamt besser abschnitt als der Gesamtindex mit seinen minus 1,58 Prozent. BASF legte um 1,00 Prozent auf 53,36 € zu und konnte sich damit klar vom negativen Markttrend absetzen. Heidelberg Materials hingegen gab um 1,54 Prozent auf 166,60 € nach und blieb damit schwächer als der DAX-Durchschnitt. Airbus verzeichnete einen Wochenverlust von 2,00 Prozent auf 198,90 € und hinkte dem Gesamtindex ebenfalls hinterher. Unter dem Strich ergibt sich für diese Gruppe ein uneinheitliches Bild: Während BASF von einer gewissen Stabilisierung bei Rohstoffpreisen profitieren konnte, standen der Luftfahrt- und Baustoffsektor weiterhin unter Druck.

Automobilwerte in dieser Woche

Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. Die Branche präsentierte sich in dieser Woche als einer der wenigen Lichtblicke im ansonsten schwächelnden Index: Volkswagen VZ führte mit einem Wochenplus von 5,01 Prozent das Gewinner-Tableau des gesamten DAX an, Mercedes-Benz Group legte um 1,58 Prozent auf 47,69 € zu, und Continental gewann 2,43 Prozent. BMW schloss mit einem moderaten Plus von 0,29 Prozent auf 62,80 € praktisch stabil, während Daimler Truck mit minus 2,52 Prozent auf 45,73 € gegen den Branchentrend nachgab. Insgesamt hielt sich der Sektor damit deutlich besser als der Gesamtmarkt und zeigte relative Stärke in einer ansonsten von Abgaben geprägten Handelswoche.

Nach dem turbulenten Wochenverlauf bleibt der DAX in einer technisch angeschlagenen Verfassung. Das Unterschreiten der 26.000-Punkte-Marke im Wochentief dürfte Charttechniker aufhorchen lassen, auch wenn der Index zum Freitagsschluss wieder knapp darüber notierte. Im größeren Bild befindet sich der deutsche Leitindex nach den Hochs der vergangenen Monate in einer Konsolidierungsphase, die von erhöhter Volatilität und selektivem Verkaufsdruck geprägt ist. Ob der aktuelle Rücksetzer als gesunde Korrektur oder als Beginn einer tieferen Schwächephase einzuordnen ist, hängt maßgeblich von den kommenden Makrodaten und der weiteren Entwicklung an den internationalen Märkten ab.

Die kommende Handelswoche

In der Handelswoche ab dem 07. September 2026 stehen mehrere marktrelevante Termine im Fokus der Anleger. Marktbeobachter richten ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf aktuelle Konjunkturdaten aus dem Euroraum, darunter mögliche Veröffentlichungen zum ZEW-Konjunkturerwartungsindex sowie Zahlen zur Industrieproduktion, die Hinweise auf die Wirtschaftsdynamik im dritten Quartal liefern könnten. Darüber hinaus dürften Aussagen aus dem Umfeld der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Fed weiterhin im Mittelpunkt stehen, nachdem die Zinspolitik beiderseits des Atlantiks ein bestimmender Faktor für die Marktentwicklung bleibt. Auch US-Konjunkturdaten wie Inflationszahlen und mögliche Arbeitsmarktberichte werden von Marktbeobachtern genau verfolgt werden. An der Wall Street schloss der S&P 500 in der abgelaufenen Handelswoche mit einem moderaten Wochenplus von 0,27 Prozent bei 7.718,60 Punkten, während der Dow Jones mit einem minimalen Minus von 0,09 Prozent bei 53.414,25 Punkten praktisch unverändert aus dem Handel ging.

Hinweis: Dieser Bericht dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Kursdaten stammen von EODHD; der Text wurde automatisiert mithilfe eines Sprachmodells erstellt.