Die gestern zu Ende gegangene Handelswoche hat dem DAX einen spürbaren Rücksetzer beschert. Der deutsche Leitindex startete am Montag bei 26.039,54 Punkten in die Woche und markierte bereits kurz danach mit 26.069,99 Punkten sein Wochenhoch – ein Niveau, das sich als nicht haltbar erwies. Im weiteren Wochenverlauf gerieten die Kurse zunehmend unter Druck; das Wochentief lag bei 25.361,15 Punkten. Den Freitag beendete der DAX schließlich bei 25.568,56 Punkten, was einem Wochenverlust von 1,81 Prozent entspricht. Die Handelswoche war insgesamt von einer nervösen und schwankungsreichen Atmosphäre geprägt, in der Verkäufer die Oberhand behielten.
Auf der Gewinnerseite stach Fresenius SE & Co. KGaA mit einem Wochenplus von 3,66 Prozent und einem Schlusskurs von 45,04 € heraus – ein deutlicher Ausreißer nach oben in einem ansonsten schwierigen Umfeld. Commerzbank AG legte um 1,64 Prozent auf 42,73 € zu, die Deutsche Telekom AG gewann 1,53 Prozent und schloss bei 28,59 €. Auf der Verliererseite traf es Heidelberg Materials AG am stärksten: Die Aktie gab um 6,23 Prozent auf 154,95 € nach. Henkel AG & Co. KGaA Vorzüge verloren 4,69 Prozent auf 72,30 €, und Rheinmetall AG büßte 4,66 Prozent auf 990,60 € ein. Bemerkenswert ist, dass sowohl Rüstung als auch Konsum und Baustoffe zu den größten Belastungen zählten – ein klares Muster einer breiten Risikoaversion ohne eindeutigen Sektor-Schwerpunkt.
Energieintensive Werte außer Automotive
BASF SE gab in der abgelaufenen Woche um 2,50 Prozent auf 51,83 € nach und entwickelte sich damit schwächer als der Gesamtindex. Noch deutlicher war der Rückgang bei Heidelberg Materials AG mit minus 6,23 Prozent auf 154,95 € – der schwächste DAX-Wert der Woche überhaupt. Einzig Airbus SE konnte sich dem negativen Trend entziehen und schloss mit einem leichten Plus von 0,71 Prozent bei 199,50 €, womit der Luft- und Raumfahrtkonzern klar besser als der DAX abschnitt. Als Gruppe betrachtet lieferten die energieintensiven Nicht-Automotive-Werte damit ein gemischtes Bild: Während Airbus sich behauptete, lasteten BASF und insbesondere Heidelberg Materials spürbar auf der Stimmung.
Automobilwerte in dieser Woche
Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. Das Bild dieser Woche fiel gespalten aus: Volkswagen AG VZO legte um 1,10 Prozent auf 81,18 € zu und zählte damit zu den wenigen DAX-Gewinnern der Woche. Bayerische Motoren Werke AG gewann ebenfalls leicht mit 0,64 Prozent auf 63,00 €. Auf der anderen Seite gaben Mercedes-Benz Group AG mit minus 1,31 Prozent auf 46,68 €, Continental AG mit minus 0,90 Prozent auf 70,52 € und Daimler Truck Holding AG mit minus 2,53 Prozent auf 44,31 € nach. Volkswagen und BMW schnitten dabei besser als der Gesamtindex ab, während Continental, Mercedes-Benz und Daimler Truck unter dem DAX-Niveau blieben – die Branche präsentierte sich somit uneinheitlich.
Der DAX bewegt sich nach dem Rücksetzer dieser Woche in einer kurzfristigen Korrekturphase, nachdem der Index in den Vorwochen zum Teil deutlich zulegen konnte. Das Niveau um 25.500 Punkte wird von Marktbeobachtern als erste nennenswerte Unterstützungszone betrachtet. Ob es sich um eine gesunde Konsolidierung innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends oder um den Beginn einer ausgedehnteren Schwächephase handelt, dürfte die kommende Handelswoche mitentscheiden. Entscheidend wird dabei sein, ob der Index die Tiefs dieser Woche verteidigen kann.
Die kommende Handelswoche
In der Woche ab dem 14. September rücken mehrere marktrelevante Termine in den Fokus. Marktbeobachter achten auf neue Konjunkturdaten aus den USA, darunter Inflationszahlen, die Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve geben könnten. Aus Deutschland stehen Zahlen zum ifo-Geschäftsklimaindex auf der Agenda, die Aufschluss über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft geben. Zudem dürften Aussagen von Zentralbankvertretern diesseits und jenseits des Atlantiks auf große Aufmerksamkeit stoßen. An der Wall Street schloss die abgelaufene Handelswoche ebenfalls schwächer: Der S&P 500 gab um 1,20 Prozent auf 7.656,98 Punkte nach, der Dow Jones verlor 1,89 Prozent und beendete die Woche bei 52.573,29 Punkten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
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