Heute am Samstag ist Zeit für eine erste Bilanz der Börsenwoche, die gestern zu Ende ging. Der DAX schloss am gestrigen Freitag bei 25.181,65 Punkten und damit um 1,41 Prozent schwächer als zur Wocheneröffnung am Montag, als der Index bei 25.540,77 Punkten in den Handel startete. Die Handelswoche verlief dabei alles andere als ruhig: Auf ein Wochen-Hoch von 25.706,19 Punkten folgte ein spürbarer Rücksetzer bis auf ein Wochen-Tief von 25.013,54 Punkten – eine Schwankungsbreite von knapp 693 Punkten, die dem Markt durchaus Bewegung verlieh. Unter dem Strich dominierte in KW 43 der Abgabedruck, sodass der Index die Woche mit einem klaren Minus abschloss.
Zu den auffälligsten Bewegungen zählten auf der Gewinnerseite SAP SE mit einem Wochenplus von 7,44 Prozent auf 214,40 €, Zalando SE mit einem Zuwachs von 7,11 Prozent auf 26,82 € sowie Scout24 AG mit einem Plus von 5,14 Prozent auf 84,95 €. Technologie und digitale Plattformen sorgten damit für die stärksten Impulse auf der Oberseite. Auf der Verliererseite stach Siemens Energy AG mit einem Wochenverlust von 11,63 Prozent auf 118,68 € besonders heraus. MTU Aero Engines AG verlor 9,51 Prozent und schloss bei 316,70 €, Infineon Technologies AG gab um 7,10 Prozent auf 48,67 € nach. Industriewerte aus dem Energie- und Rüstungsbereich standen damit unter erheblichem Verkaufsdruck – ein Muster, das sich durch mehrere Segmente des Index zog.
Energieintensive Werte außer Automotive
BASF SE, Heidelberg Materials AG und Airbus SE, die als energieintensive Werte sensibel auf Strom- und Rohstoffpreise reagieren, zeigten in dieser Woche ein gemischtes Bild. Heidelberg Materials AG entwickelte sich mit einem Wochenplus von 2,92 Prozent auf 147,80 € noch vergleichsweise robust und schnitt damit deutlich besser ab als der Gesamtindex. BASF SE verzeichnete hingegen ein moderates Wochenminus von 0,87 Prozent auf 52,45 € und hielt sich damit immer noch merklich über der DAX-Performance von minus 1,41 Prozent. Airbus SE gab dagegen um 2,67 Prozent auf 192,38 € nach und zählte damit zu den schwächeren Werten dieser Gruppe, die den Gesamtmarkt in diesem Fall klar unterbot. Als Gruppe lieferten die drei energieintensiven Werte somit ein gespaltenes Bild: Während Heidelberg Materials und BASF den DAX übertrafen, hinkte Airbus dem Index in dieser Woche hinterher.
Automobilwerte in dieser Woche
Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. In dieser Woche fiel die Entwicklung innerhalb der Gruppe sehr unterschiedlich aus: BMW legte um 1,23 Prozent auf 57,42 € zu, Volkswagen gewann 0,99 Prozent auf 69,10 € und Mercedes-Benz Group schloss mit einem minimalen Plus von 0,20 Prozent bei 40,74 € – alle drei Werte übertrafen damit den schwächelnden Gesamtindex. Auf der anderen Seite gaben Porsche Automobil Holding mit minus 0,56 Prozent auf 24,72 €, Continental mit minus 3,68 Prozent auf 66,54 € und Daimler Truck mit minus 3,21 Prozent auf 40,05 € nach, wobei die beiden Letzteren klar unter der DAX-Performance lagen. Ein einheitlicher Trend innerhalb des Automobilsektors war in KW 43 damit nicht auszumachen.
Der DAX bewegt sich mit dem gestrigen Wochenschluss bei 25.181,65 Punkten weiterhin auf einem historisch hohen Niveau, befindet sich nach dem Rücksetzer dieser Woche jedoch in einer kurzfristigen Konsolidierungsphase. Die Schwäche konzentrierte sich auf zyklische Industriewerte und Technologietitel abseits von SAP, während defensive Sektoren wie Versorger und Gesundheit stützend wirkten. Ob der Rücksetzer als gesunde Verschnaufpause im übergeordneten Aufwärtstrend einzuordnen ist oder den Beginn einer breiteren Korrektur markiert, wird die Kursreaktion in der kommenden Handelswoche zeigen müssen.
Die kommende Handelswoche
In der Handelswoche ab dem 26. Oktober rücken mehrere marktrelevante Termine in den Fokus. Marktbeobachter erwarten unter anderem eine Reihe von Quartalsberichten europäischer und amerikanischer Unternehmen, die weiteren Aufschluss über die Verfassung der Unternehmensgewinne im dritten Quartal 2026 geben könnten. Daneben stehen Konjunkturdaten aus dem Euroraum auf der Agenda, darunter erste Schätzungen zur BIP-Entwicklung sowie Stimmungsindikatoren, die Hinweise auf das wirtschaftliche Momentum im Herbst liefern dürften. Im Fokus steht zudem die weitere Entwicklung der Zinssignale aus dem Umfeld der Notenbanken, nachdem die Zinserwartungen zuletzt verstärkt Einfluss auf die Marktstimmung genommen haben. An der Wall Street schloss der S&P 500 die abgelaufene Handelswoche mit einem Minus von 1,03 Prozent bei 7.623,68 Punkten, während der Dow Jones gegen den Trend ein leichtes Plus von 0,46 Prozent auf 52.215,16 Punkte verbuchen konnte.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
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