Deutschland kämpft weiterhin mit einer dramatischen Dürresituation, die laut dem aktuellen UFZ Dürremonitor besonders die östlichen Bundesländer erfasst hat. Während der Norden und Westen noch moderate Bodenfeuchte aufweisen, herrscht in weiten Teilen Ostdeutschlands außergewöhnliche Trockenheit.

Besonders dramatisch ist die Lage in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Teilen von Sachsen, wo die Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums tiefste dunkelrote Färbungen zeigt – ein Zeichen für außergewöhnliche Dürre. Auch Thüringen und der Süden Bayerns sind stark betroffen. Relativ entspannt ist dagegen die Situation an der Nordseeküste, in Teilen Nordrhein-Westfalens und in Hessen, wo gelbe bis orange Farbtöne auf mäßige Trockenheit hindeuten.
Die Niederschläge der vergangenen Woche waren deutschlandweit mit durchschnittlich nur 9,2 Millimetern viel zu gering, um die Bodentrockenheit zu lindern. Besonders dramatisch: In Bayern fielen nur 1,1 mm, in Berlin sogar nur 0,5 mm Regen. Auch die für die kommenden drei Tage prognostizierten Niederschläge von 11,3 mm werden an der kritischen Bodenfeuchtesituation wenig ändern – denn nach monatelanger Trockenheit braucht es deutlich mehr und vor allem langanhaltende Niederschläge, damit das Wasser in die tieferen Bodenschichten vordringt.
Für die Landwirtschaft bedeutet die anhaltende Dürre massive Probleme beim Pflanzenwachstum und bei der Bewässerung. Besonders Getreidekulturen und Gemüseanbau leiden unter dem Wassermangel. Auch die Waldbrandgefahr bleibt in den betroffenen Regionen hoch, während die Grundwasserstände vielerorts kritisch niedrig sind.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Schwere Dürre im Süden – Bodenfeuchte dramatisch niedrig
- Bayern: Extreme Dürre im Osten – Niederschläge reichen nicht für Entspannung
- Berlin: Moderate Dürre trotz angekündigtem Regen – UFZ warnt vor anhaltender Trockenheit
- Brandenburg kämpft mit schwerer Dürre – Nur wenig Regen bringt kaum Entlastung
- Bremen: Mäßige Trockenheit trotz Niederschlägen – Dürre-Monitor zeigt angespannte Bodenfeuchtesituation
- Dürre-Alarm in Mecklenburg-Vorpommern: Extreme Trockenheit im Osten des Landes – 6. Mai 2026
- Dürre-Hotspots in Rheinland-Pfalz: Extreme Trockenheit im Norden trotz leichter Regenfälle
- Extreme Dürre im Osten NRWs – Ruhrgebiet und Ostwestfalen besonders betroffen
- Hamburg: Entspannte Bodenfeuchtesituation im Mai 2026
- Hessen kämpft mit anhaltender Dürre – besonders Osthessen schwer betroffen
- Niedersachsen: Schwere Dürre im Südosten verschärft sich – Küstenregion zeigt normale Werte
- Saarland: Dürre-Hotspots im Norden – Bodenfeuchte regional stark unterschiedlich
- Sachsen kämpft mit extremer Dürre: Bodenfeuchte erreicht kritische Werte
- Sachsen-Anhalt: Schwere Dürre im Süden trotz angekündigter Regenfälle – 4. Mai 2026
- Schleswig-Holstein: Extreme Dürre im Osten verschärft sich weiter – Westen noch glimpflich davon gekommen
- Thüringen kämpft mit anhaltender Dürre – Extreme Trockenheit im Süden und Osten