Ein 29-jähriger Franzose ist am Montagvormittag des 22. Juni an der Tram-D-Haltestelle in Kehl einer 15-tägigen Haftstrafe entgangen – indem er die geforderte Geldstrafe sofort bezahlte.
Bundespolizisten kontrollierten den Mann und forderten ihn auf, sich auszuweisen. Er präsentierte seinen französischen Reisepass. Die anschließende Überprüfung seiner Daten durch die Beamten brachte ein überraschendes Ergebnis zutage: Der Mann war zur Festnahme ausgeschrieben – wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Statt sich einer Freiheitsstrafe zu unterziehen, entschied sich der 29-Jährige für die schnellere Lösung: Er bezahlte die von der Polizei geforderte Geldstrafe vor Ort. Damit konnte er die angedrohte 15-tägige Haftstrafe abwenden.