Freiburg beschließt Bebauungsplan für Ortsmitte Ebnet

Der Gemeinderat Freiburg plant eine städtebauliche Neuordnung im Stadtteil Ebnet. Dazu soll ein Bebauungsplan für eine etwa neun Hektar große Fläche im Zentrum des Ortskerns aufgestellt werden. Das Plangebiet wird begrenzt durch die Schwarzwaldstraße im Norden, den Bachlauf des Eschbaches im Westen, die Dreisamuferzone im Süden und die Bruggastraße im Osten.

Die geplante Gebietsausweisung soll eine Arrondierung (Abrundung) des Ortskernes darstellen. Der Ortschaftsrat Ebnet hat sich bereits in seiner Sitzung vom 22. November 1993 einstimmig für die Aufstellung des Bebauungsplanes ausgesprochen.

Laut Plankonzeption wird zentral im Gebiet ein Sondergebiet für soziale und kulturelle Zwecke ausgewiesen. Das westliche Bereich mit dem heutigen Schloßgut soll in seiner derzeitigen Form und Nutzung erhalten bleiben. Im östlichen Teil des Plangebietes sind ein Mischgebiet (MI) beziehungsweise ein Dorfgebiet (MD) vorgesehen. Diese Festsetzungen sollen der örtlichen Nahversorgung mit Läden und Praxen dienen und die Realisierung neuer Wohneinheiten ermöglichen.

Der Bebauungsplan sieht zudem eine öffentliche Erschließungsfläche als Straße vor. Diese soll als Trennung zwischen dem Sondergebiet und dem MI/MD-Gebiet fungieren und wird als Entwicklungsachse zwischen dem Rathaus von Ebnet im Norden und der Dreisamhalle im Süden betrachtet.

Die zeitliche Realisierung der Planung wird davon abhängig gemacht, dass diese erst nach Fertigstellung der B 31 Ost (neu) möglich und realistisch sein wird.

Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg