Freiburg genehmigt Abbundmaschine für Gewerbeschule

Der Haupt- und Finanzausschuss Freiburg hat einer außerplanmäßigen Auszahlung (eine Zahlung außerhalb des regulären Haushalts) in Höhe von 278.840 Euro zugestimmt. Das Geld ist für eine Abbundmaschine bestimmt, die die Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule anschaffen wird.

Die Maschine kommt in die Holz-Abteilung der Schule und ersetzt handwerkliche Arbeitsschritte durch computergestützte Fertigung. Sie ist insbesondere für die Ausbildung zum Beruf Zimmerer/in relevant. Wie die Vorlage erklärt, können Ausbildungsbetriebe ihre Schüler und Schülerinnen aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen nicht an solchen Maschinen arbeiten lassen. Die Berufsschule bietet daher den notwendigen Ort für diese praktische Ausbildung.

Laut Vorlage festigt die Abbundmaschine den Status der Schule als Kompetenzzentrum für Holzberufe. Die digitale Fertigung wird als zukunftsweisende Technologie beschrieben, die auch im Handwerk an Bedeutung gewinnt.

Ein praktisches Problem: Die Maschine passt wegen ihrer Größe nicht in die vorhandenen Werkstätten der Schule. Die Stadt hat daher vorsorglich eine Halle angemietet. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel aus dem Ergebnishaushalt bei den Berufsbildenden Schulen, die aus Einsparungen in der Unterhaltung bereitgestellt werden. Damit können die Mittel aus 2019 ins Jahr 2020 übertragen und für die Beschaffung genutzt werden.

Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg