Die Berliner Polizei hat am 12. August 2026 in der Nacht umfangreiche Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in Friedrichshain-Kreuzberg durchgeführt. Von 19 Uhr bis 5 Uhr am Morgen konzentrierten sich die Einsätze auf die Bereiche Warschauer Brücke, Alexanderplatz, Görlitzer Park/Wrangelkiez sowie Kottbusser Tor. Die Polizistinnen und Polizisten überprüften Personen und sprachen in einzelnen Fällen Platzverweise aus. Am Kottbusser Tor kontrollierte die Polizei zudem die Einhaltung der Waffen- und Messerverbotszone.
Bei einem Einsatz am U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof gegen 22.30 Uhr beobachteten zivile Polizisten einen bereits polizeibekannten 25-Jährigen, der im Verdacht stand, mit Cannabis zu handeln. Als uniformierte Kräfte ihn ansprechen wollten, flüchtete er. Er konnte kurz darauf gestellt werden, schlug dabei einem Polizeibeamten ins Gesicht und wehrte sich heftig bei seiner Festnahme. Der Beamte wurde leicht verletzt, blieb aber im Dienst. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte Cannabis sowie Geld aus mutmaßlichem Drogenhandel. Der Mann kam in Unterbindungsgewahrsam.
Gegen 22.35 Uhr stellten Einsatzkräfte im Bereich Oberbaumbrücke/Mühlenstraße eine nicht angemeldete Versammlung mit etwa 30 bis 50 Teilnehmenden fest. Während der Aktion wurde rote Pyrotechnik gezündet und politische Symbolik gezeigt. Verantwortliche konnten vor Ort nicht identifiziert werden. Nach etwa einer halben Stunde löste sich die Versammlung auf. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Kurz vor Mitternacht beobachteten zivile Einsatzkräfte am Wriezener Bahnhof drei Männer, die mehreren Personen Marihuana und Kokain angeboten haben sollen. Bei dem Einschreiten gelang einer Person die Flucht. Bei einem 36-jährigen Verdächtigen wurden mehrere Verkaufseinheiten Cannabis, Bargeld und ein Tierabwehrspray sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen und nachdem Fingerabdrücke und Fotos gemacht wurden, entließ die Polizei die Verdächtigen. Das zuständige Fachkommissariat ermittelt weiter.
Wenig später wurde ein ziviler Polizeibeamter am Wriezener Bahnhof von einem 40-jährigen Mann verbal bedroht. Nachdem sich der Beamte als Polizist zu erkennen gegeben hatte, soll der Mann mit einer Glasflasche nach ihm geschlagen haben. Der Angriff konnte abgewehrt werden. Als der Mann anschließend mit der zerbrochenen Flasche erneut auf den Beamten losgehen wollte, wurde er mit Unterstützung weiterer Kräfte festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere betäubungsmittelverdächtige Substanzen. Niemand wurde verletzt. Nach einer freiwilligen Blutprobe wurde der Mann entlassen.
Gegen 0.50 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Nähe des Uber-Platzes, wie mehrere Männer auf einen anderen Mann einschlugen und ihn dabei homophob beleidigten. Ein 20-jähriger Verdächtiger konnte unmittelbar nach der Tat angehalten und identifiziert werden. Das Opfer gab an, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden zu sein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Verdächtige am Tatort entlassen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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