Grüne legen zu und ziehen an SPD vorbei – AfD bleibt deutlich stärkste Kraft

via dts Nachrichtenagentur

Die Grünen gewinnen in der aktuellen Wählergunst an Zustimmung und rücken näher an die SPD heran. Im Insa-Sonntagstrend für die Bild am Sonntag erreichen die Grünen 14 Prozent und legen damit um einen Prozentpunkt zu. Sie liegen jetzt zwei Punkte vor der SPD, die auf 12 Prozent sinkt und somit ein Minus von einem Punkt verzeichnet. Damit sind die Grünen die drittstärkste Partei im Ranking.

Weiterhin deutlich stärkste Kraft bleibt die AfD mit 28 Prozent – allerdings mit einem Rückgang von einem Punkt gegenüber der vorherigen Erhebung. Die Union stagniert unverändert bei 21 Prozent. Die Linke klettert um einen Punkt auf 11 Prozent, während das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ebenfalls ein Plus von einem Punkt verzeichnet. Die FDP bleibt bei 4 Prozent stehen. Sechs Prozent der Befragten würden sich für sonstige Parteien entscheiden – das entspricht einem Minus von einem Punkt.

Parallel zur Wählerstimmung zeigt sich eine wachsende Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU. 75 Prozent der Befragten äußern Unzufriedenheit mit seiner Arbeit, was einem Plus von einem Punkt entspricht. Nur 18 Prozent sind mit dem Kanzler zufrieden. Diese Zahlen basieren auf einem Vergleich zur Erhebung vom 10. Juli.

Bei der Bewertung der schwarz-roten Koalitionsregierung insgesamt fällt das Urteil der Bürger ebenfalls kritisch aus: 74 Prozent sind unzufrieden – ein Minus von einem Punkt. Mit der Regierungsarbeit zufrieden sind 19 Prozent, was einem Plus von zwei Punkten entspricht.

Für die Umfrage führte das Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag der Bild am Sonntag zwischen dem 20. und 24. Juli 2026 insgesamt 1.204 Personen zu ihrer Wahlabsicht befragt. Die zentrale Frage lautete: Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen? Die Bewertung der Kanzler- und Regierungsarbeit basiert auf einer zusätzlichen Befragung von 1.003 Personen am 23. und 24. Juli 2026.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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