Hamburg: Moderate Dürre trotz leichter Niederschläge – Ostregionen besonders betroffen

Die Dürresituation in Hamburg zeigt sich am 7. Mai 2026 weiterhin angespannt. Der aktuelle UFZ Dürremonitor weist für weite Teile des Stadtstaats gelbe Bereiche aus, die auf eine moderate Bodenfeuchte hindeuten. Besonders besorgniserregend sind die östlichen Gebiete Hamburgs, wo sich bereits orange Verfärbungen zeigen.

Aktuelle Dürrekarte Hamburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Hamburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Die Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums zeigt ein differenziertes Bild: Während die westlichen und zentralen Stadtteile noch moderate Bodenfeuchtewerte aufweisen, verschärft sich die Lage in Richtung Osten deutlich. Hier reichen die Verfärbungen von orange bis hin zu ersten rötlichen Bereichen, die auf eine ernsthafte Trockenheit hindeuten. Die nördlichen Randbereiche zeigen sich hingegen noch in einem helleren Gelb.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche liefern Hinweise auf die Ursachen: Mit nur 8,2 Millimetern Niederschlag in den letzten sieben Tagen erhielt Hamburg deutlich zu wenig Wasser. Verschärfend kam eine Höchsttemperatur von 26,1°C hinzu, die die Verdunstung zusätzlich anheizte. Die für die kommenden drei Tage erwarteten null Millimeter Niederschlag werden die Situation nicht entspannen können. Auch wenn die Temperaturen mit maximal 16,5°C wieder moderater ausfallen, reicht dies nicht aus, um die tiefer liegenden Bodenschichten zu durchfeuchten.

Für Hamburgs Grünflächen und städtische Vegetation bedeutet diese Entwicklung eine zunehmende Belastung. Parks und Bäume leiden unter dem Wassermangel, was sich bereits in ersten Stresssymptomen zeigen könnte. Auch die Wasserversorgung der Stadt muss die Situation im Blick behalten, da sich die Grundwasserneubildung bei anhaltender Trockenheit verlangsamt.

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