Am Montagabend lieferten sich zwei junge Männer aus Hamburg ein illegales Autorennen auf der Bundesstraße 207 zwischen Mölln und Schwarzenbek. Die Polizei konnte beide Fahrer stoppen und ermittelt nun wegen des Verdachts des illegalen Kraftfahrzeugrennens.
Am 25. Mai gegen 19:40 Uhr alarmierte ein besorgter Verkehrsteilnehmer die Polizei. Ihm waren auf der B207 aus Richtung Mölln kommend in Richtung Schwarzenbek zwei Audi aufgefallen – ein grauer mit Hamburger Kennzeichen und ein schwarzer mit Hamburger Kurzzeitkennzeichen. Bei beiden handelte es sich um hochmotorisierte Modelle, deren Fahrer in sehr auffälliger Weise unterwegs waren.
Die beiden Männer fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, überholten verbotswidrig und grob verkehrswidrig, zum Teil trotz Gegenverkehr, und gefährdeten dabei möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer. Nur durch das umsichtige Handeln der anderen Autofahrer kam es zu keinem Unfall.
Polizisten des Autobahnreviers Ratzeburg wollten die nun hintereinander fahrenden Fahrzeuge kontrollieren und setzten sich vor den grauen Audi. Der Fahrer missachtete zunächst das Anhaltesignal und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, konnte aber schließlich in Elmenhorst gestoppt werden. Der schwarze Audi fuhr auf die A24 in Richtung Hamburg auf und wurde später von Beamten aus Glinde auf der A1 an der Anschlussstelle Moorfleet auf Hamburger Stadtgebiet kontrolliert.
Bei den beiden Fahrern handelt es sich um einen 19-Jährigen und einen 21-Jährigen aus Hamburg. Gegen beide Männer läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Kraftfahrzeugrennens.
Die Polizei sucht Zeugen und bittet Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch das Fahrverhalten der beiden Männer gefährdet wurden, sich bei der Polizei in Schwarzenbek unter 04151/88940 oder per E-Mail über schwarzenbek.pr@polizei.landsh.de zu melden.