Indischer Staatsangehöriger sorgt zweimal am Wochenende für Polizeieinsätze

Bundespolizei Originalfoto

Ein 24-jähriger indischer Staatsangehöriger hat die Bundespolizei am Wochenende gleich zweimal in Atem gehalten. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, gegen Mitternacht wurde die Bundespolizei Ludwigsdorf von Zeugen alarmiert, die berichteten, dass am Bahnhaltepunkt Petershain jemand mit Steinen um sich werfe.

Die Polizei traf dort auf den Mann sitzend auf dem Bahnsteig an. Um ihn herum lagen verstreut Schottersteine. Die Glasscheibe des Wetterschutzhäuschens, in dem er saß, war teilweise zerstört. Gegenüber den Beamten konnte sich der Mann nicht ausweisen und konnte auch keine Gründe für sein Verhalten angeben. Eine Überprüfung seiner Fingerabdrücke zeigte, dass der 24-Jährige in Aue gemeldet ist und über einen aktuellen Duldungsstatus in Deutschland verfügt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein, belehrte den Mann und entließ ihn vor Ort.

Wenige Stunden später, am selben Abend um 19:07 Uhr, meldete die Deutsche Bahn, dass dieselbe Person am Güterbahnhof Horka im Gleisbereich umherlaufe. Ein Güterzug musste eine Notbremsung einleiten. Die Strecke wurde daraufhin gesperrt. Die eingesetzten Streifenpolizisten trafen den 24-Jährigen erneut an. Diesmal verhielt er sich ruhig; Gründe für sein Verhalten waren nicht erkennbar.

Wegen der Gefährdungssituation nahm die Polizei den Mann in Schutzgewahrsam. Nach kurzer Zeit konnte die Streckensperrung aufgehoben werden. Der Mann wurde zur Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf gebracht. Dort wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und die erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen veranlasst. Nach erneuter Belehrung wurde er am Montagmorgen aus dem Gewahrsam entlassen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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