Am Sonntag kollidierten zwei portugiesische Frachtschiffe auf der Nord-West-Reede vor Brunsbüttel miteinander. Verletzt wurde niemand, beide Schiffe erlitten jedoch Sachschaden oberhalb der Wasserlinie.
Der Unfall ereignete sich um 5:43 Uhr morgens, als ein von See kommendes Schwergutschiff an einem vor Anker liegenden Containerschiff vorbeifahren wollte. Das Schwergutschiff hatte vor, anschließend ebenfalls auf der Reede zu ankern.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr das Schwergutschiff mit langsamer Geschwindigkeit an dem Ankerlieger vorbei. Durch die geringe Fahrt und den Versatz infolge ablaufenden Wassers kam es zur Kollision. Das Backbordheck des fahrenden Schiffes stieß dabei gegen den Steuerbordbug des vor Anker liegenden Containerschiffes.
An beiden Seeschiffen entstand etwa sechs Meter oberhalb der Wasseroberfläche Sachschaden. Betriebsstoffe traten nicht aus, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte.
Die BG Verkehr verhängte gegen beide Seeschiffe ein Weiterfahrverbot bis zur Bestätigung der jeweiligen Klasse. Die Wasserschutzpolizei fertigte eine Seeunfallanzeige.