Bei zweitägigen ROADPOL-Kontrollen im Kreis Borken hat die Polizei 329 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Zusätzlich ahndeten die Beamten 63 weitere Verkehrsverstöße – 35 davon bei Zweiradfahrern und 28 bei anderen Verkehrsteilnehmern.
Im Mittelpunkt der Kontrollen standen alle Arten von Zweirädern – vom Fahrrad und Pedelec über E-Scooter bis hin zum Motorrad. Ergänzend führten die Polizisten gezielte Geschwindigkeitsüberwachungen an besonders sensiblen Bereichen wie Schulen und Kindergärten durch.
In 80 Fällen fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen, sieben Verkehrsteilnehmern droht ein Fahrverbot. Zudem erhoben sie 249 Verwarnungsgelder. Während der Schwerpunktkontrollen überprüften sie insgesamt 159 Fahrzeuge, darunter 129 Zweiräder.
Die Kreispolizeibehörde Borken misst der Verkehrssicherheit von Rad- und Pedelecfahrern seit Jahren eine besondere Bedeutung bei. Hintergrund sind die im Kreisgebiet weiterhin hohen Unfallzahlen unter Beteiligung dieser Verkehrsteilnehmer. Insbesondere Pedelec-Unfälle führen immer wieder zu schweren Verletzungen.
Die Reduzierung solcher Verkehrsunfälle ist ein zentraler Baustein der verkehrsstrategischen Ausrichtung der Kreispolizeibehörde Borken. Mit regelmäßigen Kontrollen, Präventionsangeboten und gezielten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen verfolgt die Polizei das Ziel, das Unfallrisiko für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu senken.
Die ROADPOL-Aktionswoche bietet eine wichtige Gelegenheit, auf bestehende Gefahren aufmerksam zu machen und die Einhaltung der Verkehrsregeln konsequent einzufordern. Die Kreispolizeibehörde Borken wird ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Rad- und Pedelecfahrern auch künftig fortsetzen.