Das Landgericht Memmingen hat Markus G. wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren verurteilt. Der Mann soll seine Lebensgefährtin Valerie von M. am Abend des 5. August 2025 in ihrem gemeinsamen Haus in Lauben getötet haben, indem er ihr Gesicht in ein Hundekissen drückte und sie dadurch erstickte.
Die Schwurgerichtskammer war nach zahlreichen Zeugen- und Sachverständigenvernehmungen über 25 Sitzungstage hinweg überzeugt, dass G. seine Lebensgefährtin vorsätzlich töten wollte. Der Vorsitzende Richter Bernhard Lang begründete das Urteil damit, dass sich die Tatvorwürfe bestätigt haben und G. in der Absicht gehandelt habe zu töten. Der Angeklagte nahm das Urteil regungslos hin.
(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)
Quelle: Pressemitteilung Landgerichte Bayern
(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)
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