Das Landgericht München I hat vier Männer wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und organisiertem Menschenschmuggel verurteilt. Die Angeklagten Lela Z. (53), Otar K. (56), Guram O. (29) und Mamuka R. (55) nutzten ein Transportunternehmen, um gestohlene Waren und Menschen von Deutschland nach Georgien zu bringen.
Das Gericht verhängte Freiheitsstrafen von 6 Jahren 3 Monaten gegen K., 4 Jahren 3 Monaten gegen O., 3 Jahren 6 Monaten gegen Z. und 3 Jahren gegen R. Zusätzlich wurde gegen K. die Einziehung von etwa einer Million Euro angeordnet.
K. hatte das Transportunternehmen ab 2021 aufgebaut, das ursprünglich Pakete von Süddeutschland nach Georgien transportierte. Ab September 2022 nutzte die Gruppe die Infrastruktur, um Diebesgut wie Drogerieartikel und hochwertige Fahrräder zu schmugeln. K. und sein Sohn O. agierten als Schnittstelle zwischen Kunden und Fahrern, beschafften Fahrzeuge und organisierten die Routen. K. wurde zudem wegen versuchter Hehlerei und Steuerhinterziehung in 33 Fällen verurteilt, ebenso O. wegen versuchter Hehlerei. Z. war für die Verwaltung der Gelder zuständig.
(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)
Quelle: Pressemitteilung Landgerichte Bayern
(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)
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