Prozess wegen versuchten Mordes durch Brandstiftung beginnt

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Am Landgericht Ulm beginnt am Dienstag, 29. September 2026, ein Strafverfahren gegen einen 45-Jährigen. Der Mann soll Mitte Januar 2026 in Göppingen ein Holzchalet in Brand gesetzt haben, um eine Versicherungszahlung zu erhalten. Er habe dabei bewusst in Kauf genommen, dass Menschen in einem nahegelegenen Wohnhaus durch das Feuer oder aufsteigende Rauchgase hätten getötet werden können.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf umliegende Gebäude übergriff. Eine Versicherungszahlung fand nicht statt. Der Angeklagte ist wegen versuchten Mordes, besonders schwerer Brandstiftung und versuchten Versicherungsbetrugs angeklagt.

Die Schwurgerichtskammer unter Vorsitz von Richter Wolfgang Tresenreiter hat Verhandlungstermine bis Anfang Dezember 2026 angesetzt.

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Quelle: Pressemitteilung Landgerichte Baden-Württemberg

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

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