Rapper Finch erobert Album-Charts mit „Aussenseiter Spitzenreiter“

via dts Nachrichtenagentur

Der Rapper Finch hat es geschafft: Mit seinem Album „Aussenseiter Spitzenreiter“ steht er neu an der Spitze der deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag, dem 3. Juli 2026, mit.

Finch hatte seinen Erfolg bereits vorausgeahnt. Im Intro seines Albums rappte er prophetisch: „Und das sechste Album wird die vierte Eins, merk dir den Tag.“ – und dieser Tag ist nun tatsächlich eingetroffen.

In den Charts musste die bisherige Nummer eins weichen: Olivia Rodrigo mit „You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love“ rutscht auf Platz fünf ab. Auf Platz zwei drängt sich als Neueinsteiger die hannoversche Band Fury in the Slaughterhouse mit dem Album „Changes“ vor. Das Werk markiert den Abschluss ihrer Comeback-Trilogie. Die Band feiert im kommenden Jahr ein besonderes Jubiläum: ihr 40. Bandjubiläum. Muse steigen mit „The Wow! Signal“ als Neuling auf Platz drei ein. Auf Rang vier findet sich ein Comeback von Metallica mit dem Album „Reload“.

In den Single-Charts dreht sich derzeit alles um das Fußball-Turnier. Der offizielle WM-Song „Dai Dai“ klettert erstmals auf Platz eins und beschert Superstar Shakira ihren fünften Nummer-1-Hit. Shakira präsentierte die gemeinsam mit Burna Boy entstandene Nummer und verdrängte damit den Viral-Track „Gut genug“ von Kitschkrieg, Blumengarten und Shirin David auf Platz zwei. Bronze sichert sich wie in der Vorwoche das Duo Summer Cem und Billa Joe mit „Killy Manjaro“.

Während Peter Schillings legendäre Torhymne „Major Tom (Völlig losgelöst)“ massiv abstürzt – von Platz 56 auf Platz 79 – bleibt „Waka Waka (This Time For Africa)“ von Shakira feat. Freshlyground auf Platz 39 bemerkenswert konstant.

Zwei Hip-Hop-Songs gelangen als höchste Neueinsteiger in die Top 20: „Sprite“ von Bonez MC, Gzuz und Jugglerz landet auf Platz vier, „Lovesick“ von 6PM Records und Sosa La M schafft es auf Platz elf.

Die offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie bilden etwa 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und basieren auf Verkaufs- und Nutzungsdaten von ungefähr 2.600 Händlern und Filialen aller Absatzwege – vom stationären Handel über E-Commerce und Download-Portale bis zu Streaming-Plattformen.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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