Die CDU-Bezirksfraktion Wandsbek hat eine Große Anfrage zum Stand des Reitwegekonzeptes gestellt. Anlass sind Beschwerden von Reitern über fehlende oder unklare Beschilderung, schlechte Wegezustände, umgestürzte Bäume und hängende Äste – besonders im Raamkoor und am Hummelsee. Viele Reiter wissen offenbar nicht, welche Wege zum Reiten freigegeben sind.
Das Reitwegekonzept für Wandsbek wurde bereits 2011 fertiggestellt. Nachdem die Umsetzung Jahre lang stockte, beschloss die Bezirksversammlung 2018, das Vorhaben wieder anzugehen. Seit 2019 steht es im Arbeitsprogramm Stadtgrün, allerdings mit dem Status „nicht begonnen“. Die Finanzierung ist bislang nicht gesichert.
Die Fraktion will von der Verwaltung wissen: Wie viele Kilometer ausgewiesener Reitwege gibt es im Bezirk? Wo verlaufen sie? Existiert eine öffentlich zugängliche Karte oder Übersicht? Wie können sich Reiter vor einem Ausritt informieren, welche Wege erlaubt sind? Wer ist Ansprechpartner für Fragen, Meldungen von Mängeln oder fehlender Beschilderung? Sind die Reitwege als Geodaten digital erfasst und öffentlich einsehbar? Welche Behörden und Dienststellen sind jeweils für Planung, Ausweisung, Beschilderung, Unterhalt und Kontrolle zuständig?
Die Bezirksversammlung Wandsbek berät die Große Anfrage am 10. September 2026.
Quelle: Bezirksversammlung Wandsbek, Drucksache 22-4229 · Ratsinformationssystem · Transparenzportal Hamburg