Schwerer Unfall in Trittau: 45-Jährige gerät auf Gegenfahrbahn

(Symbolbild)

In Trittau ist am Sonntagabend eine 45-jährige Autofahrerin bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt worden. Die Frau war mit ihrem Ford Fiesta auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert.

Die 45-jährige Deutsche aus dem Kreis Stormarn fuhr gegen 17:55 Uhr auf der Gadebuscher Straße Richtung Fun Park. Man weiß noch nicht, warum sie auf die Gegenfahrspur kam und dort mit einem Dacia Sandero zusammenstieß. Der 29-jährige Fahrer aus Nordstormarn blieb unverletzt.

Die schwer verletzte Frau wurde sofort mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass ihre Verkehrstüchtigkeit möglicherweise durch Medikamente beeinträchtigt war. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und beschlagnahmten ihren Führerschein.

Die Polizei nutzt den Vorfall für einen Appell: Viele Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen – darunter Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafpräparate oder Allergiemedikamente. Sie können Reaktionsvermögen, Konzentration und Wahrnehmung deutlich herabsetzen.

Die Beamten empfehlen, die Packungsbeilage genau zu lesen und bei Unsicherheiten Ärzte oder Apotheker zu fragen. Auch wer sich fahrtüchtig fühlt, könne unbewusst in seiner Reaktionszeit beeinträchtigt sein. Im Zweifel sollten Betroffene auf öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften oder Taxis ausweichen.

Das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss verkehrsbeeinträchtigender Medikamente kann als Gefährdung des Straßenverkehrs bestraft werden. Neben empfindlichen Geld- oder Freiheitsstrafen drohen der Entzug der Fahrerlaubnis und versicherungsrechtliche Konsequenzen.

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