Ein 19-jähriger Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen auf der Bundesstraße 32 in Hirschegg verunglückt, weil er kurzzeitig eingenickt ist. Der Fahrer war mit seinem Peugeot 206 von Boms in Richtung Altshausen unterwegs, als er auf Höhe der Ortschaft Hirschegg infolge eines Sekundenschlafs nach links von der Fahrbahn abkam. Das Auto prallte zunächst gegen einen Leitpfosten und ein Verkehrszeichen, überschlug sich mehrfach und kam schließlich an einem Baum zum Stillstand.
Der 19-Jährige erlitt Verletzungen an der Schulter und am Oberschenkel. Ein Rettungswagen brachte ihn zur medizinischen Versorgung ins nächstgelegene Klinikum. Am Peugeot entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 8.000 Euro. Die Feuerwehr war zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen sperrte die Polizei die B 32 etwa eine Stunde lang.
Im gleichen Landkreis ist am Freitagnachmittag eine Seniorin in Weingarten Opfer einer perfiden Telefonbetrugmasche geworden. Unbekannte Täter kontaktierten die Frau über Festnetz und gaben vor, ihre Tochter sei schwer erkrankt und benötige dringend teure Medikamente aus der Schweiz. Durch geschickte Gesprächsführung brachten die Betrüger das Opfer dazu, Bargeld im hohen fünfstelligen Betrag bereitzustellen.
Gegen 14:30 Uhr übergab die Seniorin einen Briefumschlag mit dem Bargeld vor ihrem Wohnanwesen an einen unbekannten Abholer. Der Mann wird wie folgt beschrieben: normale Statur, 175 bis 180 Zentimeter groß, europäisches Erscheinungsbild, lange Nase und blaues beziehungsweise grünes T-Shirt. Der Abholer sprach kein Wort und entfernte sich nach der Übergabe fußläufig in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Bereich Weingarten Lerchenfeld verdächtige Personen beobachtet haben, sich unter Telefon 07541/701-0 zu melden. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend dazu, bei Forderungen nach Geld oder Wertgegenständen am Telefon sofort aufzulegen und eigenständig Kontakt zu den Angehörigen aufzunehmen. Weitere Verhaltenshinweise zu dieser und ähnlichen Betrugsmaschen bietet die Internetseite www.polizei-beratung.de.
