Sigmaringen: Vorfahrtsunfall mit 17.000 Euro Schaden – Senior fällt auf Steuer-Betrug herein

Im Landkreis Sigmaringen beschäftigte die Polizei diese Woche ein Vorfahrtsunfall mit hohem Sachschaden sowie mehrere Betrugsfälle. Der schwerste Vorfall war ein Zusammenstoß zweier Autos in Sigmaringen mit einem Gesamtschaden von 17.000 Euro.

Am Mittwochmittag gegen 12.30 Uhr wollte eine 43-jährige Dacia-Fahrerin von der Borrenstraße nach rechts in die Römerstraße einbiegen. Dabei sah sie offenbar den herannahenden Audi einer 28-Jährigen nicht, die Vorfahrt hatte. Bei der Kollision blieben beide Fahrerinnen unverletzt, jedoch wurden beide Autos so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

In Krauchenwies fiel am vergangenen Wochenende ein 68-Jähriger auf eine dreiste Betrugsmasche herein. Der Mann erhielt eine gefälschte E-Mail, die angeblich von der Steuerverwaltung ELSTER stammte und ihm eine Steuerrückzahlung versprach. Er klickte auf den enthaltenen Link und wurde zu einer Internetseite weitergeleitet, wo er aufgefordert wurde, seine Kreditkartendaten einzugeben. Statt einer Rückzahlung wurde später eine Abbuchung von rund 1.800 Euro von seinem Konto veranlasst. Das Polizeirevier Sigmaringen ermittelt wegen Betrugs.

Glimpflicher ging ein Anlagebetrug in Pfullendorf aus. Ein 79-Jähriger war auf eine Werbeanzeige im Internet aufmerksam geworden, die eine vermeintlich gute Investitionsmöglichkeit anpries. Nach telefonischem und schriftlichem Kontakt überwies er zunächst 250 Euro als Anzahlung und später weitere 2.500 Euro als Geldanlage. Die Bank wurde jedoch misstrauisch und hielt die große Überweisung an. Dadurch flog der Betrug auf – der Senior bekam die 2.500 Euro wieder gutgeschrieben. Der Polizeiposten Pfullendorf ermittelt wegen Anlagebetrugs.

In Mengen beging ein unbekannter Verkehrsteilnehmer Unfallflucht. Am Dienstagvormittag zwischen 10 und 11.30 Uhr streifte er mit seinem Fahrzeug, vermutlich einem Lastwagen, den linken Außenspiegel eines geparkten Skoda in der Hauptstraße. Der Schaden beträgt rund 300 Euro. Der Polizeiposten Mengen bittet unter 07572/5071 um Hinweise zum Verursacher.

Die Polizei weist darauf hin, dass unter www.polizei-beratung.de weitere Informationen zu häufigen Betrugsvarianten verfügbar sind.

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