Das Wetter in Baden-Württemberg: Hochsommer-Hitze bis 37 Grad am Sonntag

Baden-Württemberg erlebt an diesem Sonntag, dem 28. Juni, einen klassischen Hochsommertag. Die Temperaturen klettern von angenehmen 24 Grad am Morgen auf schweißtreibende 37 Grad am Nachmittag — bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von nur 41 Prozent bleibt die Hitze noch erträglich trocken. Der Himmel ist mit einer mittleren Bewölkung von 41 Prozent nur locker mit Quellwolken durchsetzt, sodass die Sonne stolze 11,9 Stunden scheint. Regen ist praktisch ausgeschlossen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 9 Prozent, kein einziger Millimeter fällt. Der Wind weht mit bis zu 18 km/h, in Böen sind kurzzeitig 32 km/h möglich — das sorgt für etwas Erfrischung, ist aber kein Sturmrisiko. Der stabile Hochdruckkern bei 1016 hPa unterstreicht die ruhige Wetterlage. Mit einer Sichtweite von im Schnitt 48 Kilometern und einem Taupunkt von 15 Grad herrscht dabei angenehm klare, noch nicht drückende Luft.

Der Montag, der 29. Juni, bringt einen deutlichen Temperaturrückgang: Das Maximum liegt nur noch bei 26 Grad, die Tiefstwerte sinken auf 21 Grad. Damit kühlt es sich gegenüber dem Sonntag um mehr als zehn Grad ab. Gleichzeitig zieht dichte Bewölkung auf — im Tagesmittel sind 85 Prozent des Himmels bedeckt — und die Sonnenscheindauer schmilzt auf 5 Stunden zusammen. Die Sichtweite geht auf rund 32 Kilometer zurück, der Taupunkt steigt auf 18,6 Grad und deutet auf spürbar feuchtere Luft hin. Regen bleibt zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 21 Prozent und 0 mm Niederschlag weiterhin aus, doch die Atmosphäre wirkt verhangener und schwüler. Der Wind frischt kaum an — maximal 13 km/h, Böen bis 26 km/h — und der Luftdruck steigt leicht auf 1021 hPa. Der Wettercharakter wechselt damit von sommerlich-sonnig zu grau und deutlich ruhiger.

Am Dienstag, dem 30. Juni, lockert es sich wieder etwas auf: Bei 18 bis 28 Grad und einer mittleren Bewölkung von 70 Prozent scheint die Sonne immerhin 7,6 Stunden. Erstmals fallen geringe Niederschlagsmengen von 1,2 mm, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 25 Prozent — einzelne Schauer sind also möglich, aber nicht dominant. Der Wind bleibt schwach mit bis zu 7 km/h und Böen bis 19 km/h, der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa, die Sichtweite liegt bei 27 Kilometern. Der Mittwoch, der 1. Juli, bringt dann einen weiteren Einbruch: Die Temperaturen verharren den ganzen Tag bei rund 20 Grad, kein Thermometer-Auf und -Ab mehr. Der Himmel ist zu 73 Prozent bewölkt, die Sonne zeigt sich überhaupt nicht, und bei 0,4 mm Regen sowie einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 21 Prozent bleibt es leicht nass. Die Sichtweite fällt auf 16 Kilometer, der Taupunkt liegt wie am Vortag bei 18 Grad. Ein Tiefdruckeinfluss deutet sich an, der die sommerliche Hitze des Wochenendes endgültig ablöst.

Wer den heutigen Sonntag im Freien genießen möchte, sollte unbedingt auf umfassenden Sonnenschutz setzen: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser sind bei bis zu 37 Grad und fast zwölf Sonnenstunden Pflicht. Für Ausflüge in die Natur oder sportliche Aktivitäten empfiehlt sich der Vor- oder Abendmittag, wenn die Temperaturen noch erträglich sind. Ab Montag sind leichtere Sommerklamotten weiterhin angebracht, eine dünne Jacke für den Abend schadet jedoch nicht mehr. Zum Dienstag hin sollte ein leichter Schirm griffbereit sein, auch wenn kräftige Schauer eher unwahrscheinlich bleiben. Am Mittwoch ist ein wasserfestes Oberteil sinnvoll, und wer empfindlich auf Temperatursturz reagiert, zieht eine Lage mehr an.