Brandenburg startet in die neue Woche unter einer dichten Wolkendecke: Am Montag, dem 29. Juni, liegt die Bewölkung im Tagesmittel bei 87 Prozent, sodass die Sonne es nur auf magere 3,1 Stunden bringt. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 20 und 27 Grad – für diese Jahreszeit ordentlich, aber die hohe mittlere Luftfeuchtigkeit von 79 Prozent sorgt für ein spürbar drückend-schwüles Gefühl. Der Taupunkt liegt mit durchschnittlich 18,7 Grad ungewöhnlich hoch, was die Schwüle besonders unangenehm macht. Regen bleibt zwar weitgehend aus – die Niederschlagswahrscheinlichkeit erreicht maximal 22 Prozent, und im Tagesverlauf fallen allenfalls 1,3 mm –, doch der Wind frischt mit Böen von bis zu 37 km/h immer wieder auf, bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 18 km/h. Der Luftdruck liegt solide bei 1022 hPa, die Sichtweite beträgt im Schnitt 39 Kilometer.
Der Dienstag bringt eine spürbare Entspannung: Mit 16 bis 28 Grad fällt das Temperaturminimum kühler aus, das Maximum steigt hingegen auf 28 Grad und damit einen Grad höher als am Vortag. Entscheidender ist jedoch der Wandel beim Himmel – die Bewölkung geht auf durchschnittlich 69 Prozent zurück, und die Sonnenscheindauer schnellt auf beachtliche 8,6 Stunden nach oben. Niederschlag ist kaum zu erwarten: Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 12 Prozent, die gemessene Niederschlagsmenge beträgt 0 mm. Auch der Wind lässt deutlich nach, mit Spitzenwerten von 9 km/h und Böen bis 20 km/h weht es nur noch schwach. Der Luftdruck steigt leicht auf 1023 hPa, und der Taupunkt fällt auf 14,3 Grad – die Schwüle des Montags gehört damit der Vergangenheit an.
Zum Start in den Juli trübt sich das Bild wieder ein: Der Mittwoch bringt bei Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad echten Regen nach Brandenburg. Die Niederschlagsmenge summiert sich auf 8,9 mm, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht mit 61 Prozent ihren Wochenhöchstwert, und die Wolkendecke schließt sich nahezu vollständig bei einer mittleren Bewölkung von 94 Prozent. Die Sonne kämpft sich nur 2,8 Stunden durch, der Luftdruck fällt auf 1019 hPa – ein Tiefer nähert sich. Der Donnerstag bleibt dann mit konstant 17 Grad – Tief- und Höchstwert liegen identisch bei 17 Grad – trocken und beinahe windstill bei Böen von höchstens 17 km/h. Sonnenschein ist keiner in Sicht, die Bewölkung liegt im Mittel bei 65 Prozent, der Luftdruck erholt sich leicht auf 1020 hPa. Eine schnelle Rückkehr zum Sommerwetter ist vorerst nicht in Sicht.
Für den heutigen Montag empfiehlt sich trotz der geringen Regenwahrscheinlichkeit ein leichter Schirm oder eine kompakte Regenjacke in der Tasche – die Böen bis 37 km/h können aufziehende Schauer schnell herantragen. Wegen der hohen Schwüle sollte man körperlich anstrengende Aktivitäten in die frühen Morgenstunden legen und viel trinken. Für den sonnigen Dienstag unbedingt Sonnencreme und Sonnenbrille einpacken, denn bei fast neun Stunden Sonnenschein ist der UV-Schutz Pflicht. Ab Mittwoch dann wieder den Regenschirm griffbereit halten: Mit über 8 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von 61 Prozent wird es nass.
