Nordrhein-Westfalen erlebt am Samstag, dem 11. Juli, einen nahezu perfekten Hochsommertag. Bei einer Bewölkung von durchschnittlich gerade einmal 2 Prozent scheint die Sonne nach aktuellen Berechnungen rund 14,8 Stunden lang vom Himmel – ein außergewöhnlich langer Sonnentag für die Jahreszeit. Die Temperaturen steigen von 16 Grad am Morgen auf bis zu 30 Grad am Nachmittag, Regen ist praktisch ausgeschlossen: Die Niederschlagsmenge beträgt 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent. Eine stabile Hochdrucklage mit einem Luftdruck von 1019 hPa sorgt für das ruhige Wetter. Der Wind weht mit bis zu 23 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 46 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei angenehmen 60 Prozent, sodass die Hitze gut erträglich bleibt. Mit einer Sichtweite von 57 Kilometern und einem Taupunkt von 14 Grad deutet sich die trockene, klare Hochdruckluft auch physikalisch klar an.
Der Sonntag setzt den sommerlichen Kurs nahtlos fort und legt sogar noch eine Schippe drauf: Die Höchsttemperatur klettert auf 31 Grad, der Tiefstwert liegt bei 18 Grad. Damit wird es geringfügig wärmer als heute. Die Bewölkung nimmt leicht auf durchschnittlich 20 Prozent zu, was die Sonnenscheindauer minimal auf 14,2 Stunden reduziert – ein spürbarer Einfluss ist das kaum. Regen bleibt weiterhin kein Thema, die Niederschlagswahrscheinlichkeit verharrt bei maximal 2 Prozent. Der Wind beruhigt sich etwas: Statt Böen bis 46 km/h sind am Sonntag nur noch bis zu 33 km/h zu erwarten, bei Windgeschwindigkeiten von maximal 20 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1022 hPa und unterstreicht damit die weiter gefestigte Hochdrucklage. Die Sicht verbessert sich auf hervorragende 62 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 12,5 Grad.
Auch in der neuen Woche hält die stabile Hochdrucklage zunächst an. Am Montag bleibt es bei Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad weiterhin trocken und freundlich, allerdings ziehen mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 29 Prozent etwas mehr Wolkenfelder über NRW hinweg, was die Sonnenscheindauer auf 13,6 Stunden senkt. Der Wind flaut mit Böen bis 32 km/h weiter ab, der Luftdruck beträgt solide 1020 hPa. Am Dienstag verändert sich das Bild spürbar: Die Bewölkung steigt auf 56 Prozent, die Sonnenscheindauer fällt auf null Stunden – der Himmel dürfte also weitgehend bedeckt sein. Die Temperaturen pendeln sich auf konstant 25 Grad ein, Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 2 Prozent weiterhin nicht in Sicht. Der Luftdruck gibt leicht auf 1017 hPa nach, was auf eine erste Abschwächung der Hochdruckherrschaft hindeutet, ohne dass bereits ein Wetterumschwung unmittelbar bevorsteht.
Wer das Wochenende im Freien genießen möchte, sollte Sonnenschutz ganz oben auf die Packliste setzen: Bei nahezu wolkenlosem Himmel und fast 15 Stunden Sonnenschein ist ein hoher LSF-Faktor Pflicht, Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeit sind ebenfalls dringend empfohlen. Die Böen von bis zu 46 km/h am Samstag sollten Radfahrer, Wassersportler und alle, die mit Sonnenschirmen oder Pavillons ins Freie gehen, im Blick behalten – eine kurze Sicherung lockerer Aufbauten lohnt sich. Leichte, luftige Kleidung ist angesichts der Hitze die richtige Wahl; für die kühleren Morgen reicht eine dünne Jacke. Zum Wochenbeginn kann man die Garderobe entspannt so beibehalten – wer am Dienstag mit bewölktem Himmel plant, braucht aber noch keinen Regenschirm.
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