Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Bewölkt, aber trocken – bis 27 Grad am letzten Juli-Tag

Der letzte Juli-Tag in Nordrhein-Westfalen startet feucht-mild und bleibt dabei durchweg trocken. Die Temperaturen liegen heute, am Freitag, dem 31. Juli, zwischen 16 und 27 Grad, bei einer mittleren Bewölkung von rund 83 Prozent – der Himmel zeigt sich also überwiegend grau. Dennoch setzt sich die Sonne im Tagesverlauf immer wieder durch und kommt auf beachtliche 6,1 Stunden Sonnenschein. Niederschlag ist praktisch ausgeschlossen, die Regenwahrscheinlichkeit beträgt lediglich 3 Prozent, und der Messwert bleibt bei 0 mm. Der Wind weht mäßig aus wechselnden Richtungen mit Spitzen von 19 km/h, in Böen sind bis zu 33 km/h möglich. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1016 hPa. Auffällig ist die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 94 Prozent, die gemeinsam mit einem Taupunkt von 15,8 Grad für eine spürbar schwüle, fast drückende Atmosphäre sorgt – typisch für einen Übergang am Hochsommerrand.

Samstag bringt Sonne und weniger Schwüle

Am Samstag, dem 1. August, ändert sich das Bild merklich zum Besseren. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 25 Grad und damit knapp zwei Grad unter dem heutigen Maximum – doch der entscheidende Unterschied liegt in der Luftqualität: Die Bewölkung sinkt auf durchschnittlich 52 Prozent, und die Sonnenscheindauer steigt auf hervorragende 11,7 Stunden. Der Taupunkt fällt deutlich auf 11,2 Grad, was die gefühlte Schwüle erheblich reduziert. Der Wind beruhigt sich auf maximal 13 km/h, Böen erreichen noch bis zu 24 km/h. Der Luftdruck klettert leicht auf 1019 hPa, und die Sichtweite verbessert sich auf 50 Kilometer – insgesamt ein freundlicherer, frischer Sommertag als der heutige Freitag. Niederschlag bleibt mit 7 Prozent Wahrscheinlichkeit und 0 mm Messwert weiterhin kein Thema.

Hochsommer kehrt zum Wochenende zurück

Der Sonntag, 2. August, und der Montag, 3. August, setzen die stabile Hochdrucklage nahtlos fort, zeigen aber interessante Unterschiede. Am Sonntag klettert das Thermometer auf bis zu 29 Grad bei einem Tiefstwert von 14 Grad – die größte Temperaturspreizung des gesamten Wochenends. Die Bewölkung bleibt bei rund 51 Prozent, die Sonnenscheindauer erreicht erneut 11,7 Stunden, und die Sichtweite steigt auf hervorragende 66 Kilometer. Der Taupunkt fällt auf 10,1 Grad, der Luftdruck liegt bei 1017 hPa, Böen erreichen bis zu 32 km/h. Am Montag stabilisieren sich die Temperaturen bei konstanten 23 Grad – Tief- und Höchstwert liegen identisch, was auf eine einheitlich warme, ruhige Wetterlage hindeutet. Mit lediglich 1 Prozent Regenwahrscheinlichkeit, Böen von maximal 20 km/h und einem Luftdruck von 1015 hPa bleibt das Hochdruckwetter bis in den Wochenbeginn hinein fest im Sattel. Die Sonnenscheindauer ist für Montag mit 0 Stunden angegeben, was auf eine geschlossene, wenn auch trockene Hochnebeldecke hindeutet.

Leichte Jacke für den Morgen reicht aus

Wer heute das Wochenende einläutet, sollte die spürbare Schwüle einkalkulieren: Mit 94 Prozent Luftfeuchtigkeit und einem Taupunkt nahe 16 Grad kann körperliche Anstrengung im Freien anstrengend wirken – ein ruhiger Feierabend im Schatten ist der heutigen Witterung angemessener als intensiver Sport. Ab Samstag lohnt sich die Aktivität im Freien wieder uneingeschränkt: Die fallende Luftfeuchtigkeit und der längere Sonnenschein machen Ausflüge, Radtouren oder einen Besuch im Freibad zum Vergnügen. Sonnenschutz mit hohem LSF ist angesichts von fast zwölf Sonnenstunden am Samstag und Sonntag Pflicht. Für die kühlen Morgen – am Sonntag sinkt das Thermometer auf 14 Grad – empfiehlt sich eine leichte Jacke. Auf einen Regenschirm kann das gesamte Wochenende über getrost verzichtet werden.