In einem 18-geschossigen Wohnhochhaus an der Straße der Pariser Kommune brach am Morgen des 14. August 2026 ein Feuer aus, das 13 Menschen leicht verletzte und einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr auslöste. Eine Einsatzkraft wurde bei der Personenrettung verletzt und in ein Krankenhaus transportiert.
Die Wohnung im 11. Obergeschoss brannte beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits vollständig, Flammen schlugen aus mehreren Fenstern. Das Feuer griff auf die darüberliegende Wohnung im 12. Obergeschoss über; beide Wohnungen brannten zeitweise vollständig aus. Dicker Rauch zog sich durch weite Teile des Gebäudes und betraf zahlreiche weitere Wohneinheiten.
Von insgesamt 115 Betroffenen brachten die Einsatzkräfte 25 Personen in Sicherheit — überwiegend mithilfe von Brandfluchthauben über den Treppenraum, in Einzelfällen auch per Drehleiter. Auch ein Hund wurde gerettet und seinem Besitzer übergeben. Wegen der hohen Zahl an Verletzten kam ein MANV-Modul mit Leitendem Notarzt und Organisatorischem Leiter Rettungsdienst zum Einsatz. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte mit 48 Fahrzeugen vor Ort, darunter Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Nach rund fünf Stunden übergab die Feuerwehr die Brandstelle an die Polizei. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen.
Quelle: Berliner Feuerwehr
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