Die Hamburger Polizei hat einen weiteren Tatverdächtigen in einem versuchten Tötungsdelikt vom Juni gefasst. Der 18-Jährige wurde gestern Vormittag in Neumünster (Schleswig-Holstein) verhaftet und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Das Verbrechen ereignete sich Mitte Juni im Volksdorfer Wald in Hamburg-Volksdorf. Damals wurde ein 18-Jähriger angegriffen. Die Mordkommission der Polizei Hamburg ermittelte daraufhin intensiv und identifizierte schnell einen ersten Tatverdächtigen: Ein 17-Jähriger wurde bereits am Samstag festgenommen.
Bei den weiteren Ermittlungen geriet ein zweiter Tatverdächtiger (18) in den Fokus der Beamten. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er sich zur Tatzeit ebenfalls im Wald aufgehalten haben und gemeinschaftlich mit dem bereits verhafteten 17-Jährigen auf das Opfer eingewirkt haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Heranwachsenden.
Bei der Festnahme in Neumünster vollzogen die Ermittler auch zwei Durchsuchungsbeschlüsse – eine an einer Anschrift in Neumünster und eine weitere in Owschlag (Schleswig-Holstein). Dabei stellten die Beamten mehrere Beweismittel sicher, die die Ermittlungen unterstützen dürften.
Die gemeinsamen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an.