Am 12. Juli kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Nahverkehrszug am Bahnhof Kehl. Dabei entdeckten sie einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen, der versuchte, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen.
Der Mann wies sich mit einem Foto eines französischen Aufenthaltstitels aus – einen gültigen Pass oder andere für die Einreise notwendige Unterlagen hatte er nicht dabei. Als die Beamten die Daten des 20-Jährigen überprüften, stellte sich heraus: Gegen ihn lag eine Ausschreibung zur Festnahme wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vor.
Der Gesuchte konnte die geforderte Geldstrafe bezahlen. Dennoch erwartet ihn eine Anzeige wegen des erneuten Versuches, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige nach Frankreich zurückgewiesen.