Das Wetter in Deutschland: Grauer Mittwoch mit bis zu 19 Grad

Der Mittwoch zeigt sich in Deutschland von seiner verhangenen Seite: Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 65 Prozent klettern die Temperaturen auf maximal 19 Grad, während es in der Früh mit 13 Grad noch recht frisch bleibt. Der Luftdruck liegt stabil bei 1013 hPa, dennoch ist die Atmosphäre spürbar gesättigt — die Luftfeuchtigkeit erreicht im Tagesmittel hohe 97 Prozent, und der Taupunkt liegt mit 13,2 Grad so nah an der Lufttemperatur, dass sich die Luft schwül-feucht anfühlt. Trotz der Nässe in der Luft bleibt es überwiegend trocken; vereinzelte Schauer sind mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 50 Prozent möglich, und 3,5 mm Niederschlag können örtlich zusammenkommen. Die Sonne zeigt sich nur rund 2,6 Stunden lang. Der Wind weht mäßig mit Spitzen um 17 km/h, in Böen sind bis zu 33 km/h drin.

Donnerstag bringt trockenere Luft

Am Donnerstag ändert sich das Temperaturprofil kaum: Zwischen 12 und 19 Grad bleibt das Niveau nahezu identisch zum Vortag, doch die Luft wird spürbar frischer. Der Taupunkt fällt auf 9,9 Grad, die drückende Feuchte des Mittwochs weicht angenehmer Trockenheit. Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von nur 12 Prozent praktisch kein Thema, der Niederschlag liegt bei 0 mm. Dafür schiebt sich mehr Bewölkung ins Bild — im Tagesmittel sind 84 Prozent des Himmels bedeckt — und dennoch zeigt sich die Sonne etwas länger als heute: 4,1 Stunden Sonnenschein sind möglich, die Sichtweite verbessert sich auf 43 km. Der Luftdruck steigt leicht auf 1015 hPa, der Wind bleibt mit Böen bis 33 km/h ähnlich lebhaft wie am Mittwoch.

Hochdruck festigt sich zum Wochenende

Freitag und Samstag setzt sich die ruhige, trockene Wetterphase fort. Am Freitag liegen die Temperaturen zwischen 11 und 19 Grad, die Regenwahrscheinlichkeit beträgt magere 14 Prozent bei 0 mm Niederschlag; die Sonne zeigt sich rund 3,8 Stunden, die Sichtweite steigt auf gute 54 km, und der Luftdruck hält sich bei 1014 hPa. Am Samstag übernimmt dann ein kräftiger Hochdruckkern mit 1017 hPa das Kommando: Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf nahezu null — 1 Prozent, kein Niederschlag — und der Wind beruhigt sich deutlich auf lediglich 6 km/h mit Böen bis 11 km/h. Die Temperaturen bewegen sich einheitlich um 11 Grad, und obwohl die Bewölkung bei 61 Prozent liegt, werden keine Sonnenstunden registriert; die Sichtweite beträgt 40 km, der Taupunkt liegt bei 9,2 Grad.

Jacke einpacken, Schirm bereithalten

Wer heute unterwegs ist, sollte trotz der geringen Regenwahrscheinlichkeit einen Schirm griffbereit haben — 50 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und mögliche 3,5 mm Niederschlag sind kein Grund zur Sorglosigkeit. Die hohe Luftfeuchtigkeit von 97 Prozent lässt die 13 Grad am Morgen kühler wirken als sie sind, daher empfiehlt sich eine wärmere Jacke für den Start in den Tag. Zur Wochenmitte und am Wochenende kann die Jacke leichter ausfallen, doch die kühlen Morgenwerte um 11 Grad mahnen weiterhin zur Vorsicht. Da die Böen bis 33 km/h reichen, sollten Radfahrer und alle, die Zeit im Freien verbringen, auf windige Abschnitte gefasst sein — ein winddichtes Oberteil ist sinnvoll.