Zum Start in den letzten Septembersonntag zeigt sich das Wetter in Deutschland von seiner freundlichen Seite. Die Temperaturen klettern von kühlen 8 Grad am frühen Morgen auf angenehme 25 Grad am Nachmittag — ein echter Spätsommertag, der von einem stabilen Hochdrucksystem mit 1022 Hektopascal getragen wird. Regen ist so gut wie ausgeschlossen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent, kein einziger Millimeter fällt. Mit knapp 7,9 Stunden Sonnenschein und einer Bewölkung von durchschnittlich 74 Prozent wechseln sich Wolkenfelder und Sonnenfenster ab. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind vereinzelt 28 km/h möglich — spürbar, aber harmlos. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit 90 Prozent recht hoch, was vor allem in den kühlen Morgenstunden für feuchte Luft sorgt; der Taupunkt von 8,7 Grad erklärt, warum auf Wiesen und Feldern Tau liegt.
Montag bringt noch mehr Wärme
Am Montag setzt sich das ruhige Hochdruckwetter nahtlos fort, der Luftdruck bleibt mit 1021 Hektopascal stabil. Die Temperaturen steigen erneut auf bis zu 26 Grad, während der Morgen mit 9 Grad etwas milder startet als heute. Die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf minimale 1 Prozent, kein Niederschlag ist zu erwarten. Der Wind lässt im Vergleich zu Sonntag deutlich nach: Maximal 9 km/h, in Böen bis 15 km/h — damit weht kaum eine Brise. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,8 Stunden, die Bewölkung bei durchschnittlich 69 Prozent. Bemerkenswert ist die gesunkene Sichtweite auf 39 Kilometer bei einem Taupunkt von 10,8 Grad — ein Hinweis auf leicht dunstartige Luftschichten, die sich vor allem in Flusstälern bemerkbar machen könnten.
Hochdrucklage hält bis Wochenmitte
Auch Dienstag und Mittwoch bleibt Deutschland fest in der Hand des Hochdrucks: Der Luftdruck steigt auf 1023 Hektopascal und verändert sich kaum. Am Dienstag erreichen die Temperaturen wieder 25 Grad bei einem Morgentief von 11 Grad; die Sonne scheint rund 7,1 Stunden, die Bewölkung beträgt 71 Prozent. Auffällig ist die Sichtweite von nur 23 Kilometern — der höchste Taupunkt der Reihe mit 11,3 Grad deutet auf feuchte, etwas dunstverhangene Luft hin, die die Fernsicht trübt. Der Mittwoch präsentiert sich dann grundlegend anders: Die Temperaturen liegen den ganzen Tag bei konstant 13 Grad, die Sonne scheint gar nicht, und die Bewölkung sinkt auf 49 Prozent — ein wolkig-trüber, aber weiterhin trockener Tag, der den Spätsommer endgültig verabschiedet. Regen ist auch dann nicht in Sicht, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 0 Prozent.
Schichten lohnen sich, Sonnenschutz auch
Die großen Temperaturschwankungen zwischen kühlen Morgen und warmen Nachmittagen machen in diesen Tagen das Zwiebelprinzip zur besten Wahl: Eine leichte Jacke für die Morgenstunden, die sich tagsüber problemlos verstauen lässt, wenn das Thermometer auf 25 oder 26 Grad klettert. Wer draußen aktiv ist — sei es beim Wandern, Radfahren oder einem Ausflug ins Grüne — sollte trotz der Wolkenfelder nicht auf Sonnencreme verzichten, denn bei fast acht Stunden möglicher Sonneneinstrahlung ist der UV-Eintrag nicht zu unterschätzen. Ein Regenschirm bleibt diese Woche zuhause, denn selbst am Mittwoch, wenn die Temperaturen auf 13 Grad fallen, fällt kein Tropfen. Für Sportler und Naturfreunde ist vor allem der Dienstag mit Vorsicht zu genießen: Die eingeschränkte Sicht von 23 Kilometern kann bei Bergtouren oder langen Radstrecken die Orientierung erschweren.
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