Das Wetter in Deutschland: Trüber Herbststart mit bis zu 22 Grad

Der Oktober beginnt in Deutschland mit einem typisch herbstlichen Grauschleier: Am Donnerstag liegen die Temperaturen zwischen 9 und 22 Grad, doch von der Wärme ist tagsüber kaum etwas zu spüren — dichte Wolken mit einer durchschnittlichen Bedeckung von 84 Prozent lassen gerade einmal 0,3 Sonnenstunden zu. Der Luftdruck ist mit 1023 Hektopascal stabil, der Wind weht schwach mit bis zu 11 km/h, in Böen maximal 19 km/h. Trotz der geschlossenen Wolkendecke bleibt es weitgehend trocken; lediglich 0,7 mm Niederschlag sind möglich, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 50 Prozent. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 76 Prozent, was zusammen mit einem Taupunkt von 10,9 Grad die feuchte Herbstluft spürbar macht.

Freitag bringt Regen und trübe Sicht

Am Freitag zeigt sich das Wetter wechselhafter: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 12 und 20 Grad — die Spanne schrumpft gegenüber heute deutlich. Die Bewölkung bleibt mit 87 Prozent nahezu unverändert hoch, doch nun entlädt sich der Himmel auch messbar: 4,1 mm Niederschlag sind zu erwarten, die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf bis zu 75 Prozent. Wer auf Sonnenstunden gehofft hat, wird mit 2,8 Stunden zumindest kurz belohnt — vermutlich in den Randzeiten des Tages. Der Wind bleibt mit bis zu 11 km/h und Böen von 19 km/h schwach, der Luftdruck steigt auf 1030 Hektopascal. Auffällig: Die Sichtweite sinkt auf durchschnittlich 22 Kilometer, und der Taupunkt erhöht sich auf 13,4 Grad — ein Zeichen für feuchtere Luftmassen, die über Deutschland hinwegziehen.

Wochenende bleibt bewölkt, aber trocken

Das Wochenende bringt kaum Regen, dafür aber wenig Sonne und zunehmend herbstliche Stimmung. Am Samstag, dem Tag der Deutschen Einheit, liegen die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad bei einer Bewölkung von 85 Prozent; die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf vernachlässigbare 5 Prozent, der Niederschlag bleibt bei null. Mit 2,8 Sonnenstunden und einem stabilen Luftdruck von 1030 Hektopascal sind kurze Auflockerungen möglich — allerdings trübt eine Sichtweite von nur 10 Kilometern das Bild, was auf bodennahe Dunst- oder Nebelfelder hinweist. Der Sonntag legt dann noch eine Schippe obendrauf: Die Temperatur stagniert bei 14 Grad — Minimum und Maximum sind identisch —, die Wolkendecke schließt sich auf 98 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl dringt durch. Böen bleiben mit maximal 9 km/h minimal, der Luftdruck hält sich bei 1029 Hektopascal. Ein typischer Herbsttag zum Eingraben.

Schirm für Freitag, Lagen für alle Tage

Wer am Donnerstag unterwegs ist, kann den Regenschirm noch zu Hause lassen — aber sicher in der Tasche verstauen schadet nicht, denn die 50-prozentige Regenwahrscheinlichkeit ist kein Freifahrtschein für Trockenheit. Für Freitag dagegen gilt: Schirm und wasserdichte Jacke sind Pflicht, 4,1 mm Regen bei 75 Prozent Wahrscheinlichkeit treffen mit hoher Sicherheit ein. An allen vier Tagen empfehlen sich Übergangsjacke und Lagen-Kleidung — morgens kühlt es auf 9 bis 12 Grad ab, die Tageswärme von bis zu 22 Grad täuscht über den herbstlichen Grundton hinweg. Outdoor-Aktivitäten lassen sich am besten auf den Samstag legen: kein Regen, etwas Sonne, kaum Wind. Den Sonntag sollte man lieber für ein gemütliches Programm in den eigenen vier Wänden einplanen.