Deutschland startet in den letzten Oktober-Tag unter einer dichten Wolkendecke, die im Tagesmittel rund 86 Prozent des Himmels bedeckt. Die Temperaturen klettern nur auf maximal 10 Grad, während es am Morgen mit 3 Grad empfindlich frisch bleibt. Trotz der trüben Optik bleibt es trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 12 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Der Wind weht mit bis zu 7 km/h ausgesprochen zahm, gelegentliche Böen erreichen höchstens 17 km/h. Nur etwa eine Stunde Sonne schafft es durch die Wolken, die Luftfeuchtigkeit liegt mit 95 Prozent nahe der Sättigungsgrenze. Der Luftdruck zeigt sich mit 1033 Hektopascal stabil auf hohem Niveau — ein kräftiges Hochdruckgebiet bestimmt das Geschehen. Taupunkt und Lufttemperatur liegen mit 5,8 beziehungsweise 3 Grad am Morgen sehr nah beieinander, weshalb gebietsweise Nebel oder Hochnebel möglich ist, der sich tagsüber nur zäh auflöst.
Sonntag bringt etwas mehr Sicht
Am Sonntag, dem 1. November, ändert sich an der grundsätzlichen Wettercharakter kaum etwas — die Hochdrucklage bleibt mit 1032 Hektopascal stabil, und auch Niederschlag ist bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 11 Prozent kein Thema. Die Temperaturen liegen mit 3 bis 9 Grad geringfügig kühler als heute, der Unterschied ist aber kaum spürbar. Positiv: Die Sonnenscheindauer steigt leicht auf 1,8 Stunden, der Taupunkt sinkt auf 4,4 Grad, und die Sichtweite verbessert sich auf im Schnitt 12 Kilometer — Nebel wird damit seltener als am Samstag. Der Wind bleibt mit maximal 7 km/h und Böen bis 15 km/h sanft, die Bewölkung mit 85 Prozent nahezu unverändert dicht.
Frost in der Nacht zum Dienstag möglich
Zum Wochenstart am Montag, dem 2. November, kühlt es merklich ab: Die Höchsttemperatur erreicht nur noch 7 Grad, der Tiefstwert sinkt auf 1 Grad — Bodenfrost ist in der Nacht durchaus möglich. Der Taupunkt liegt mit 2 Grad ebenfalls sehr niedrig, was auf trockene Luft hindeutet und die Nebelgefahr verringert. Mit 2,5 Stunden Sonnenschein bietet Montag den sonnigsten Tag der Vorhersage, bei einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 3 Prozent und weiterhin stabilem Luftdruck von 1031 Hektopascal. Am Dienstag, dem 3. November, wird es dann ungewöhnlich kalt: Tief- und Höchsttemperatur liegen gleichauf bei 2 Grad — der Tag bleibt damit durchgehend zweistellig unter der 10-Grad-Marke. Die Bewölkung geht leicht auf 74 Prozent zurück, Sonnenschein kommt dennoch keiner durch. Der Wind flaut mit Böen von nur noch 7 km/h weiter ab, und der Luftdruck hält sich bei 1031 Hektopascal. Die Hochdruckbrücke bleibt intakt, bringt aber zunehmend frostige Kontinentalluft nach Deutschland.
Warm einpacken, Glatteis im Blick behalten
Wer an diesem Wochenende und in der kommenden Woche draußen unterwegs ist, sollte sich warm anziehen: Mit Tiefstwerten von 1 bis 3 Grad sind Winterjacke, Mütze und Handschuhe keine Übertreibung. Da kein Regen fällt, bleibt der Regenschirm zuhause — dafür empfiehlt sich wetterfestes Schuhwerk, denn auf nassen Herbstblättern oder bei leichtem Bodenfrost kann es morgens rutschig werden. Autofahrer sollten die Scheiben rechtzeitig freikratzen und auf potenziell glatte Straßen in der Nacht zum Montag und Dienstag achten. Die trübe Lichtstimmung mit nur einer bis maximal 2,5 Stunden Sonne lädt zu einem herbstlichen Spaziergang ein — ideal zum Abschluss der Allerheiligen-Feiertage, solange man gut gekleidet ist.
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