Das Wetter in Deutschland: Grau und kühl, aber trocken bis 7 Grad

Der Dienstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Unter einer fast geschlossenen Wolkendecke mit durchschnittlich 93 Prozent Bewölkung klettern die Temperaturen lediglich auf 3 bis 7 Grad, nachts bleibt es knapp über dem Gefrierpunkt. Regen fällt keiner — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 1 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Dafür weht ein frischer Wind mit Spitzen bis 28 km/h, in Böen sind sogar bis zu 44 km/h möglich. Die Sonne zeigt sich kaum: Lediglich 0,3 Stunden Sonnenschein sind im Tagesmittel drin. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 71 Prozent, der Luftdruck mit 1032 hPa auf einem stabilen, hohen Niveau — ein kräftiges Hochdruckgebiet dominiert das Wettergeschehen und hält den Regen fern.

Mittwoch bringt Nebel statt Aufheiterung

Am Mittwoch kühlt es geringfügig ab: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 2 und 6 Grad und bleiben damit einen Tick unter dem heutigen Niveau. Auch der Wind lässt nach — er erreicht nur noch 19 km/h, mit Böen bis 33 km/h. Trocken bleibt es weiterhin, die Regenwahrscheinlichkeit steigt lediglich auf 5 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Bewölkung geht leicht auf durchschnittlich 81 Prozent zurück, doch die Sonnenscheindauer verändert sich kaum und liegt bei mageren 0,4 Stunden. Auffällig ist die stark eingeschränkte Sichtweite: Im Tagesmittel sind nur 13 km Sicht möglich — der Taupunkt von 2,1 Grad deutet auf zähen Nebel oder Hochnebel hin, der sich vor allem in Tälern und Niederungen festsetzen dürfte. Der Luftdruck steigt leicht auf 1033 hPa.

Donnerstag lockert auf, Freitag bringt Dauerfrost

Am Donnerstag bleibt die stabile Hochdrucklage mit 1032 hPa erhalten und bringt zumindest eine leichte Besserung: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 66 Prozent zurück, und die Sonne zeigt sich immerhin 3,2 Stunden lang — der bisher sonnigste Tag der Woche. Die Temperaturen liegen erneut bei 3 bis 7 Grad, der Wind schwächt sich auf 17 km/h ab, Böen erreichen maximal 28 km/h. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 4 Prozent praktisch ausgeschlossen. Die Sichtweite liegt bei 12 km — Nebel bleibt also ein Thema. Der Freitag markiert dann eine weitere Abkühlung: Sowohl das Minimum als auch das Maximum verharren bei 2 Grad, es gibt quasi keinen Temperaturspielraum mehr. Bei einer Bewölkung von 63 Prozent, null Sonnenscheinstunden und einer auf 8 km gesunkenen Sichtweite bleibt der Tag grau und fühlbar kalt. Der Luftdruck gibt leicht auf 1030 hPa nach, bleibt aber auf hohem Niveau — Niederschlag ist mit 1 Prozent Wahrscheinlichkeit weiterhin kein Thema.

Warm einpacken, Böen im Blick behalten

Bei Tiefstwerten nahe oder genau am Gefrierpunkt und gefühlten Temperaturen, die durch Böen von bis zu 44 km/h am Dienstag noch deutlich darunter sinken können, ist warme Kleidung in dieser Woche Pflicht: Winterjacke, Mütze und Handschuhe sollten zum festen Begleiter werden. Wer im Freien aktiv ist oder längere Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt, sollte besonders auf den böigen Wind heute achten. Ein Regenschirm ist hingegen nicht nötig — die Hochdrucklage hält die Niederschläge konsequent fern. Autofahrer sollten vor allem ab Mittwoch Nebel einplanen und die teils stark eingeschränkte Sichtweite von bis zu 8 km am Freitag im Blick behalten: Frühzeitig Licht einschalten und ausreichend Abstand halten sind dann das Gebot der Stunde.