Das Wetter in Deutschland: Herbstsonne bei 17 Grad, trocken bis Donnerstag

Der Herbst zeigt sich zum Wochenstart von seiner freundlichen Seite: Am Dienstag, dem 22. September, bleibt es in Deutschland bei Temperaturen zwischen 7 und 17 Grad trocken und weitgehend angenehm. Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von gerade einmal 6 Prozent und 0 mm Niederschlag praktisch ausgeschlossen. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h vergleichsweise zahm, gelegentliche Böen erreichen maximal 22 km/h. Die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei 61 Prozent, lässt aber immerhin rund 5 Sonnenstunden zu. Auffällig hoch ist die Luftfeuchtigkeit: Mit durchschnittlich 89 Prozent fühlt sich die Luft trotz der moderaten Temperaturen spürbar feucht an — der Taupunkt von 7,2 Grad liegt nur knapp unterhalb der morgendlichen Tiefstwerte, was örtlich für Bodennebel oder beschlagene Scheiben sorgen kann. Der Luftdruck thront mit stabilen 1029 hPa auf einem für Hochdruckwetter typisch hohen Niveau, die Sichtweite beträgt komfortable 38 km.

Mittwoch bringt die kälteste Nacht der Woche

Am Mittwoch, dem 23. September, setzt sich das ruhige Hochdruckwetter fort — mit einer bemerkenswerten Verschiebung: Während die Tageshöchstwerte mit bis zu 18 Grad sogar einen Tick wärmer ausfallen als heute, sinken die Tiefstwerte in der Nacht auf frische 4 Grad. Die Regenwahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 8 Prozent minimal, Niederschlag ist nicht zu erwarten. Der Wind flaut weiter ab auf lediglich 7 km/h, Böen erreichen höchstens 17 km/h. Mit durchschnittlich 6,8 Sonnenstunden und einer Bewölkung von rund 60 Prozent wird Mittwoch der sonnigste Tag der gesamten Vorschau. Der Luftdruck gibt leicht auf 1026 hPa nach, bleibt aber auf einem stabilen Niveau. Einzig die auf 21 km gesunkene Sichtweite deutet auf etwas dunstiger werdende Luft hin — ein erstes Zeichen, dass das Hoch seinen Zenit überschritten haben könnte.

Donnerstag bringt Wind und erste Regentropfen

Zum Ende der Woche dreht das Wetter spürbar: Am Donnerstag, dem 24. September, zieht eine schwächere Tiefdruckentwicklung heran und drückt den Luftdruck auf 1022 hPa. Die Temperaturen bewegen sich nur noch zwischen 10 und 15 Grad, die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 72 Prozent und die Sonnenscheindauer schrumpft auf 3,1 Stunden. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 29 Prozent und 2,2 mm erwartetem Niederschlag ist Donnerstag der erste nennenswert nasse Tag der Woche. Zugleich frischt der Wind auf bis zu 20 km/h auf, Böen können 37 km/h erreichen. Der Freitag, der 25. September, präsentiert sich dagegen wieder ruhig: Bei nur 6 km/h Wind, kaum Böen bis 13 km/h und einer Regenwahrscheinlichkeit von 3 Prozent bleibt es trocken. Allerdings verharren die Temperaturen den ganzen Tag bei konstant 9 Grad — die Sonne zeigt sich trotz einer mittleren Bewölkung von 52 Prozent überhaupt nicht, was auf eine geschlossene hohe Wolkendecke schließen lässt.

Jacke einpacken, Frühaufsteher aufgepasst

Wer in dieser Woche das milde Herbstwetter genießen möchte, sollte die nächsten zwei Tage nutzen — besonders der Mittwoch lädt mit fast 7 Sonnenstunden zu Ausflügen und Outdoor-Aktivitäten ein. Angesichts der Tiefstwerte von 4 Grad in der Mittwochnacht empfiehlt sich für Frühaufsteher und Pendler eine warme Jacke sowie ein wachsames Auge auf beschlagene oder vereiste Windschutzscheiben. Ab Donnerstag sollte ein leichter Regenschirm griffbereit sein, auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit von 29 Prozent keine verlässliche Dauerregenlage ankündigt. Der auffrischende Wind mit Böen bis 37 km/h am Donnerstag ist zwar kein Sturmrisiko, kann aber auf dem Fahrrad oder bei längeren Spaziergängen unangenehm werden. Am Freitag genügt ein wetterfestes Herbst-Outfit — es bleibt trocken, aber mit 9 Grad den ganzen Tag deutlich frischer als zu Wochenbeginn.