Der Allerheiligentag zeigt sich in Deutschland von seiner grauen Seite: Unter einem dichten Wolkenschleier mit einer durchschnittlichen Bedeckung von rund 80 Prozent klettern die Temperaturen heute lediglich auf maximal 9 Grad, während das Thermometer in der Nacht auf 3 Grad fällt. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von höchstens 9 Prozent und einer erwarteten Niederschlagsmenge von 0 Millimetern so gut wie ausgeschlossen. Der Wind weht schwach bis mäßig mit Geschwindigkeiten von bis zu 14 km/h, in Böen sind vereinzelt 26 km/h möglich. Immerhin lugt die Sonne für etwa eine Stunde durch die Wolkenlücken. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 94 Prozent nahe am Taupunkt von knapp 4 Grad — Nebel oder Dunst sind vor allem am Morgen möglich. Der Luftdruck verharrt auf hohem Niveau bei 1032 Hektopascal, was die stabile, wenn auch trübe Wetterlage erklärt.
Montag bringt Bodenfrost und Nebel
Der Montag kühlt gegenüber dem Sonntag spürbar ab: Die Temperaturen erreichen nur noch maximal 7 Grad, in der Nacht und am frühen Morgen sinkt das Thermometer auf 0 Grad — Bodenfrost ist möglich. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 3 Prozent weiterhin kein Thema. Der Wind beruhigt sich deutlich auf nur noch 6 km/h, Böen bleiben bei harmlosen 11 km/h. Die Bewölkung liegt ähnlich wie heute bei durchschnittlich 82 Prozent, doch mit rund 3 Stunden Sonnenschein zeigt sich der Montag sogar etwas freundlicher als der Sonntag. Auffällig ist die stark eingeschränkte Sichtweite von im Schnitt nur 9 Kilometern — ein deutliches Zeichen für Nebelfelder, die sich bei dem niedrigen Taupunkt von rund 2 Grad und dem stabilen Hochdruckwetter mit 1032 Hektopascal hartnäckig halten können.
Hochdruck hält — Frost bleibt das Thema
An Dienstag und Mittwoch setzt sich die stabile Hochdrucklage mit Luftdruck von durchgehend 1032 bis 1033 Hektopascal weiter fort, und die Kälte bleibt das bestimmende Wetterelement. Am Dienstag liegen die Temperaturen zwischen 0 und 6 Grad, der Wind frischt etwas auf bis zu 15 km/h auf, in Böen sind wieder bis zu 26 km/h möglich. Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 73 Prozent sind immerhin rund 2,5 Stunden Sonnenschein drin, und die Sichtweite verbessert sich gegenüber dem Montag auf 13 Kilometer. Der Mittwoch präsentiert sich dann erneut einheitlich grau: Die Temperaturen stagnieren ganztägig bei rund 3 Grad, Sonnenschein ist nicht zu erwarten, und die Bewölkung liegt wieder bei fast 80 Prozent. Niederschlag bleibt an beiden Tagen mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 3 Prozent so gut wie ausgeschlossen.
Warm einpacken, Nebel einkalkulieren
Die Temperaturen der kommenden Tage verlangen nach warmer Kleidung: Dicke Jacke, Mütze und Handschuhe sind angesichts von Tiefstwerten um den Gefrierpunkt und Tageshöchstwerten unter 10 Grad unverzichtbar. Wer am Montag früh unterwegs ist, sollte wegen möglicher Nebelfelder und der reduzierten Sichtweite von nur 9 Kilometern besonders im Straßenverkehr vorsichtig fahren und genügend Abstand halten. Für Ausflüge in die Natur bietet sich der Dienstag mit den meisten Sonnenstunden und etwas aufgelockerter Bewölkung am ehesten an — allerdings sollte man auch dann auf festes, wärmendes Schuhwerk setzen, da der Boden morgens gefroren sein kann. Einen Regenschirm braucht in den nächsten Tagen niemand.
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