Das Wetter in Deutschland: Grauer Oktobersonntag mit 8 bis 11 Grad

Deutschland startet in einen trüben Herbstsonntag: Die Temperaturen klettern heute kaum über 11 Grad, während das Thermometer morgens bei rund 8 Grad verharrt. Eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 97 Prozent Bedeckungsgrad lässt keinen einzigen Sonnenstrahl durch — die Sonnenscheindauer liegt bei null Stunden. Regen fällt dennoch nicht: Die Niederschlagsmenge beträgt 0 mm, und die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 10 Prozent. Dafür sorgt ein stabiles Hochdruckgebiet mit einem Luftdruck von 1025 hPa für trockene Verhältnisse. Der Wind weht mit bis zu 26 km/h, in Böen sind bis zu 36 km/h möglich — spürbar, aber nicht gefährlich. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 88 Prozent deutlich im hohen Bereich, was die kühle Luft besonders feucht und ungemütlich wirken lässt. Der Taupunkt von 8 Grad entspricht dabei exakt der Tiefsttemperatur, was auf mögliche Nebelbildung — besonders in den Abendstunden — hinweist.

Montag bringt kaum Besserung beim Grau

Auch der Montag bleibt überwiegend bewölkt: Die Wolkendecke lockert sich im Tagesschnitt nur leicht auf 90 Prozent auf, immerhin schafft es die Sonne für etwa 1,2 Stunden durch die Wolken. Die Temperaturen sinken gegenüber heute leicht ab — das Minimum liegt bei 6 Grad, das Maximum bei 11 Grad. Regen ist weiterhin kein Thema: 0 mm Niederschlag bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 4 Prozent. Der Hochdruck verstärkt sich sogar leicht auf 1029 hPa, der Wind frischt mit bis zu 19 km/h etwas schwächer an als heute, Böen erreichen aber noch bis zu 32 km/h. Auffällig ist die Sichtweite von im Schnitt nur 10 Kilometern — ein Hinweis auf Dunst oder Hochnebel, der sich im Tagesverlauf möglicherweise nur zögerlich auflöst.

Dienstag kälter, aber mehr Sonne möglich

Zum Dienstag und Mittwoch zeichnet sich ein merklicher Wandel ab. Am Dienstag sinken die Temperaturen spürbar: Morgens kühlt es auf 3 Grad ab, tagsüber werden maximal 9 Grad erreicht — der bislang kälteste Tag der Woche. Die Wolkendecke lichtet sich im Tagesdurchschnitt auf 65 Prozent, und die Sonne zeigt sich immerhin für 3,2 Stunden, was nach dem grauen Wochenende eine deutliche Aufhellung bedeutet. Der Luftdruck fällt dabei auf 1019 hPa und signalisiert damit eine leicht schwächer werdende Hochdrucklage. Am Mittwoch stabilisiert sich die Temperatur auf einen ungewöhnlich engen Bereich von Tief und Hoch um 5 Grad — ein Zeichen für kaum Tagesgang und anhaltende Bewölkung bei durchschnittlich 60 Prozent. Die Sonne bleibt dann wieder aus, der Luftdruck sinkt weiter auf 1013 hPa, und der Wind lässt mit Spitzen von nur noch 9 km/h und Böen bis 17 km/h deutlich nach. Niederschlag ist an beiden Tagen nicht zu erwarten.

Schichten anziehen, Nebel einplanen

Wer heute und morgen vor die Tür geht, sollte sich warm und vor allem in Lagen kleiden: Eine winddichte Jacke ist bei Böen von bis zu 36 km/h am Sonntag Pflicht, darunter empfiehlt sich ein wärmendes Fleece oder ein Pullover. Da der Taupunkt heute die Tiefsttemperatur erreicht, sollten Autofahrer und Radfahrer besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden mit Nebel rechnen — Vorsicht auf der Straße. Zur Wochenmitte sinken die Temperaturen auf 3 Grad, also heißt es: Winterjacke und festes Schuhwerk bereithalten. Wer an Dienstag einen Herbstspaziergang plant, wählt den besten Tag der Woche — mit 3,2 Stunden Sonnenschein und trockenem Wetter die ideale Gelegenheit, die frische Herbstluft zu genießen.