Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ungemütlichsten Novemberseite: Die Temperaturen klettern gerade einmal auf 1 bis 4 Grad, und eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 94 Prozent Bedeckung lässt keinen einzigen Sonnenstrahl durch. Immerhin bleibt es trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null, kein Millimeter Niederschlag ist zu erwarten. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h und frischt in Böen auf bis zu 30 km/h auf, was die gefühlte Kälte spürbar verstärkt. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 88 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1026 Hektopascal. Mit einer Sichtweite von durchschnittlich 7 Kilometern und einem Taupunkt von 1,5 Grad — kaum unterhalb der Lufttemperatur — ist stellenweise mit Nebelfeldern oder zähem Hochnebel zu rechnen, der sich kaum auflösen dürfte.
Sonntag bringt kaum Besserung
Der Sonntag hält das trübe Muster weitgehend aufrecht, bringt aber zumindest in einem Punkt eine Nuance der Erholung: Die Höchsttemperatur steigt auf immerhin 7 Grad, auch wenn der Tiefpunkt der Nacht auf 0 Grad fällt und damit Bodenfrost nicht ausgeschlossen ist. Die Wolkendecke bleibt mit im Schnitt 91 Prozent kaum lichter als heute, doch die etwas verbesserte Sichtweite von 10 Kilometern und magere 0,5 Stunden Sonnenschein deuten auf kurze Aufhellungen hin. Der Wind beruhigt sich deutlich — nur noch bis zu 6 km/h, Böen bis 11 km/h — und auch die Regenwahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 7 Prozent verschwindend gering, Niederschlag ist nicht zu erwarten. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1025 Hektopascal, der Taupunkt liegt bei 2,4 Grad.
Montag lockert leicht auf, Dienstag bringt Frost
Zu Beginn der neuen Woche zeigt sich das Wetter etwas freundlicher: Am Montag lockern die Wolken zeitweise auf — die Bedeckung sinkt auf durchschnittlich 80 Prozent — und immerhin 2 Sonnenstunden sind möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 2 und 7 Grad, der Wind frischt moderat auf bis zu 9 km/h auf, Böen bis 15 km/h sind möglich. Trocken bleibt es auch dann, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 10 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Luftdruck gibt leicht auf 1021 Hektopascal nach, ein erster Hinweis auf eine sich langsam verändernde Wetterlage. Der Dienstag schlägt dann mit einem markanten Temperatursturz auf einen Dauerwert von 2 Grad zurück — kein Anstieg, kein Abfall, ein ungewöhnlich flaches Profil. Die Bewölkung geht auf 77 Prozent zurück, Sonnenschein bleibt trotzdem aus, die Sichtweite fällt auf 6 Kilometer, und der Luftdruck sinkt weiter auf 1017 Hektopascal. Bodenfrostgefahr in der Nacht bleibt ein Thema.
Warm anziehen und Glatteis im Blick behalten
Bei Höchstwerten von 4 Grad heute und Tiefstwerten, die in den nächsten Nächten an den Gefrierpunkt heranreichen, ist wärmste Kleidung Pflicht: Thermounterwäsche, Mütze und Handschuhe sind kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Die hohe Luftfeuchtigkeit von 88 Prozent lässt die Kälte besonders durchdringend wirken. Wer am Sonntag früh unterwegs ist, sollte Bodenfrost und mögliche Glätte einkalkulieren und entsprechend vorsichtig fahren. Ein Regenschirm ist angesichts der geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten nicht erforderlich, doch wer an der frischen Luft aktiv sein möchte, sollte den windarmen Sonntag oder die etwas aufgehellten Stunden am Montag nutzen — das sind die freundlichsten Fenster der kommenden Tage.
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