Das Wetter in Deutschland: Regen und Wind zum Wochenausklang, 8 bis 12 Grad

Der Sonntag zeigt sich von seiner ungemütlichsten Seite: Über Deutschland hängt eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 86 Prozent Bedeckung, und wer heute das Haus verlässt, kommt kaum um Regen herum — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei bis zu 81 Prozent, und im Tagesverlauf fallen verbreitet 12,3 mm Regen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8 und 12 Grad, bleiben also knapp im milden Bereich. Dazu pfeift der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 32 km/h, in Böen sind sogar 56 km/h möglich — das ist genug, um Schirme umzustülpen und Äste auf Straßen zu wehen. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 83 Prozent, der Luftdruck bei vergleichsweise niedrigen 1002 hPa, was die unbeständige Wetterlage widerspiegelt. Lediglich rund 1,9 Stunden Sonne sind heute drin, meist als kurze Lücken zwischen den Regenphasen.

Montag bringt Trockenheit und Druckanstieg

Der Montag markiert eine spürbare Wetterberuhigung: Der Regen zieht ab, die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 20 Prozent, und nennenswerte Regenmengen sind mit 0 mm nicht zu erwarten. Der Luftdruck steigt kräftig auf 1016 hPa — ein deutliches Signal für stabilere Verhältnisse. Die Temperaturen liegen zwischen 6 und 12 Grad, am frühen Morgen also etwas frischer als heute, tagsüber auf ähnlichem Niveau. Der Wind lässt merklich nach: Statt der heutigen Sturmböen sind morgen nur noch Böen bis 35 km/h bei Windgeschwindigkeiten von maximal 19 km/h zu erwarten. Die Bewölkung bleibt mit 77 Prozent noch recht dicht, doch immerhin kommen 2,9 Stunden Sonnenschein durch — gut eine Stunde mehr als heute.

Dienstag wird deutlich milder, Mittwoch trüb und windstill

Die neue Woche setzt ihren freundlicheren Kurs fort: Am Dienstag steigen die Höchstwerte auf bis zu 16 Grad, während es morgens bei 9 Grad bleibt — das ist der wärmste Tag der Vorschauperiode. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1017 hPa, der Wind weht mit höchstens 15 km/h schwach, Böen erreichen maximal 26 km/h. Zwar sind bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 43 Prozent vereinzelte Schauer nicht völlig ausgeschlossen, und tatsächlich könnten bis zu 0,7 mm fallen — größere Mengen sind aber nicht zu erwarten. Mit 3,4 Stunden Sonne und einer Sichtweite von 49 km ist Dienstag der klarste Tag der Reihe. Der Mittwoch dreht dann wieder in Richtung Grau: Die Temperatur stagniert den ganzen Tag bei rund 11 Grad, die Bewölkung steigt auf 93 Prozent, Sonnenschein bleibt praktisch aus. Dafür ist es mit Windgeschwindigkeiten von nur 9 km/h und Böen bis 19 km/h ausgesprochen ruhig, der Luftdruck bleibt mit 1018 hPa stabil.

Regenschirm heute Pflicht, Schichten für die neue Woche

Wer heute das Haus verlässt, sollte unbedingt einen stabilen Regenschirm einstecken — und mit Blick auf Böen von bis zu 56 km/h lieber einen robusten. Eine winddichte Jacke und wasserfestes Schuhwerk sind bei diesem Wetter keine Option, sondern Notwendigkeit. Ab Montag kann der Schirm zu Hause bleiben, doch die Temperaturen — besonders morgens um 6 Grad — empfehlen weiterhin warme Lagen. Zum Dienstag darf es etwas leichter werden, da die 16 Grad tagsüber durchaus milde wirken; ein dünnes Fleece oder eine Zwischenjacke reicht dann aus. Für den Mittwoch gilt: Trotz Windstille und stabilem Druck sorgt die dichte Wolkendecke für trübe Stimmung — wer Outdoor-Aktivitäten plant, ist am Dienstag mit den meisten Sonnenstunden besser beraten.