Das Wetter in Deutschland: Herbstlich mild mit 15 Grad, Böen bis 57 km/h

Der Samstag zeigt sich in Deutschland von seiner typisch herbstlichen Seite: Die Temperaturen klettern von kühlen 9 Grad am Morgen auf maximal 15 Grad am Nachmittag, bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 80 Prozent und immerhin 4,6 Stunden Sonnenschein, die sich zwischen den Wolkenfeldern behaupten. Regen fällt kaum — die Niederschlagsmenge liegt bei lediglich 0,5 mm, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 22 Prozent. Aufpassen sollte man dennoch beim Wind: Zwar beträgt die mittlere Windgeschwindigkeit bis zu 24 km/h, doch einzelne Böen können auf bis zu 57 km/h anspringen. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1010 hPa, die Luftfeuchtigkeit bei 80 Prozent — der Taupunkt von 8,4 Grad liegt nah an der Tiefsttemperatur, was morgenfrüh stellenweise für feuchte Luft und leichten Dunst sorgen kann.

Sonntag bringt Regen und Abkühlung

Am Sonntag verschlechtert sich das Wetter spürbar: Die Temperaturen fallen auf 8 bis 12 Grad — damit liegt das Maximum um drei Grad unter dem heutigen Wert. Regen ist wahrscheinlich, mit einer Niederschlagsmenge von 1,5 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 44 Prozent. Die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei 75 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 2,4 Stunden. Der Wind schwächt sich im Vergleich zu heute ab — maximal 20 km/h, Böen bis 37 km/h — und auch der Luftdruck steigt leicht auf 1012 hPa. Die Sichtweite sinkt auf 44 km, der Taupunkt liegt bei 6,1 Grad. Insgesamt ein unfreundlicherer, kühlerer Tag als der Samstag.

Hochdruck setzt sich ab Montag durch

Zum Wochenbeginn dreht das Wetter wieder: Am Montag bleibt es trocken, bei 0 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 17 Prozent. Die Temperaturen zeigen eine große Spanne von 5 bis 14 Grad, der Wind flaut auf maximal 9 km/h ab, Böen bis 19 km/h bleiben harmlos. Die Bewölkung geht auf 68 Prozent zurück, 3,4 Stunden Sonne sind drin — allerdings dämpft die eingeschränkte Sichtweite von nur 31 km den Eindruck, was auf Hochnebelfelder hindeutet, die sich unter dem auf 1022 hPa gestiegenen Luftdruck halten. Am Dienstag schlägt der Hochdruckeinfluss dann voll durch: Der Luftdruck klettert weiter auf 1026 hPa, Wind und Böen sind mit 4 beziehungsweise 7 km/h kaum der Rede wert. Die Temperaturen verharren ganztägig bei 4 Grad, der Taupunkt liegt ebenfalls bei 4 Grad — die Sichtweite fällt auf 20 km. Das deutet auf hartnäckigen Nebel oder Hochnebel hin, der sich den ganzen Tag hält und trotz rechnerisch 0 Stunden Sonnenschein keine Niederschläge bringt.

Jacke und festes Schuhwerk heute Pflicht

Wer heute das spätsommerlich anmutende Maximum von 15 Grad genießen möchte, sollte dennoch nicht auf eine winddichte Jacke verzichten — die Böen mit bis zu 57 km/h können kräftig zupacken, besonders auf offenen Flächen, an Küsten oder in exponierten Lagen. Für den Sonntag empfiehlt sich ein Regenschirm oder eine wasserfeste Jacke, auch wenn die 44-prozentige Regenwahrscheinlichkeit keinen Dauerregen verspricht. Zum Wochenbeginn dann unbedingt wärmer einplanen: Die Tiefstwerte nähern sich der 5-Grad-Marke, am Dienstag pendeln die Temperaturen ganztägig um 4 Grad — Handschuhe und eine Mütze sind keine Übertreibung. Wer Nebel erwartet, sollte im Straßenverkehr besonders auf die stark eingeschränkte Sichtweite achten.