Der letzte Tag des Augusts zeigt sich in Deutschland von seiner trüben Seite: Dichte Wolken bedecken den Himmel zu durchschnittlich 89 Prozent, dazu fällt Regen mit einer Niederschlagsmenge von 5,3 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 54 Prozent. Die Temperaturen erreichen maximal 20 Grad, klettern aber kaum über die Frühmorgentemperatur von 14 Grad hinaus — die hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 90 Prozent, die nahezu dem Taupunkt von 13,7 Grad entspricht, lässt die Luft feucht und schwül erscheinen. Der Wind weht mit bis zu 24 km/h, in Böen sind bis zu 45 km/h möglich — spürbar genug, um Schirme auf die Probe zu stellen. Die Sonne kämpft sich lediglich 3,7 Stunden durch, der Luftdruck liegt mit 1013 hPa im neutralen Bereich.
Dienstag bringt Trockenheit und leichte Entspannung
Zum meteorologischen Herbstbeginn am Dienstag, dem 1. September, verabschiedet sich der Regen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 17 Prozent, kein Millimeter Regen ist zu erwarten. Die Temperaturen bleiben mit 14 bis 21 Grad nahezu identisch zum Vortag, insgesamt aber fühlt sich der Tag angenehmer an — die Luftfeuchtigkeit geht zurück, der Luftdruck steigt auf 1019 hPa und zeigt damit eine leichte Stabilisierung der Wetterlage. Der Wind schwächt sich auf bis zu 19 km/h ab, Böen erreichen noch 32 km/h. Die Sonne scheint mit 3,5 Stunden knapp weniger als am Montag, und die Bewölkung liegt bei durchschnittlich 77 Prozent — es bleibt also wechselhaft, aber trocken.
Hochdruckeinfluss festigt sich zur Wochenmitte
Mittwoch und Donnerstag stehen unter dem wachsenden Einfluss eines stabilen Hochs, dessen Kerndruck bis Donnerstag auf 1022 hPa ansteigt. Am Mittwoch sind bei 11 bis 21 Grad immerhin 4,8 Sonnenstunden möglich, der Wind flaut auf maximal 11 km/h ab, Böen erreichen noch 24 km/h, und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null Prozent — gerade einmal 3 Prozent. Der Donnerstag präsentiert sich dann außergewöhnlich windstill mit kaum mehr als 4 km/h und Böen bis 9 km/h, allerdings verharrt die Temperatur den ganzen Tag bei 12 Grad, was auf eine ausgeprägte Hochdrucklage mit Inversionsneigung hindeutet — die Sichtweite von 30 km und null Sonnenstunden trotz stabiler Luft deuten auf hartnäckige Hochnebelfelder hin. Der Taupunkt sinkt kontinuierlich von 11,4 auf 11,1 Grad, die Luft wird spürbar trockener.
Schirm heute, Jacke ab Donnerstag
Für den heutigen Montag ist der Regenschirm angesichts einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 54 Prozent und tatsächlichem Niederschlag Pflicht — zudem sollte man wegen der Böen bis 45 km/h einen sturmsicheren Schirm griffbereit haben oder gleich auf eine wasserdichte Jacke setzen. Im Laufe der Woche verlagert sich das Kleidungsbedürfnis: Zum Mittwoch reicht tagsüber eine leichte Jacke, zum Donnerstag mit maximal 12 Grad und feuchter Hochnebelluft empfiehlt sich wieder etwas Wärmeres für den ganzen Tag. Outdoor-Aktivitäten lassen sich am besten auf Mittwoch legen, wenn das Temperaturgefälle zwischen 11 und 21 Grad und knapp fünf Sonnenstunden die angenehmsten Bedingungen der Woche versprechen.
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