Das Wetter in Deutschland: Grauer Dienstag mit bis zu 13 Grad

Deutschland startet in einen trüben Dienstag: Die Temperaturen klettern von frostigen 0 Grad in der Nacht auf maximal 13 Grad am Nachmittag, bleiben damit für Mitte Oktober aber noch im typischen Bereich. Eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 75 Prozent Bedeckung lässt kaum Sonne durch — die Sonnenscheindauer beträgt heute gerade einmal 0,2 Stunden, also kaum mehr als ein kurzes Aufflackern. Obwohl die Regenwahrscheinlichkeit bei bis zu 40 Prozent liegt und geringe 0,6 mm Niederschlag möglich sind, bleibt es überwiegend trocken. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 19 km/h, in Böen sind bis zu 33 km/h drin — spürbar, aber nicht stürmisch. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 90 Prozent, der Luftdruck mit 1025 Hektopascal im stabilen Bereich. Der Taupunkt von 5 Grad deutet auf feuchte, diesige Luft hin, weshalb sich vor allem in der Früh Nebelfelder halten können.

Mittwoch bringt mehr Sonne und mildere Luft

Der Mittwoch zeigt sich etwas freundlicher: Die Tiefstwerte steigen auf 6 Grad, die Höchstwerte klettern auf 15 Grad — damit wird es merklich wärmer als heute. Zwar bleibt die Bewölkung mit durchschnittlich 83 Prozent sogar etwas dichter, doch die Sonne schafft es auf immerhin 3,6 Stunden — ein deutlicher Sprung gegenüber dem heutigen Grau. Minimale Regenmengen von 0,3 mm bei einer Wahrscheinlichkeit von maximal 34 Prozent sind zwar möglich, ändern aber nichts am grundsätzlich trockenen Charakter des Tages. Der Wind legt sich auf bis zu 15 km/h, Böen erreichen maximal 28 km/h. Der Luftdruck steigt auf 1029 Hektopascal und signalisiert eine weiter gefestigte Hochdrucklage. Mit einem Taupunkt von 8,5 Grad und einer Sichtweite von 26 Kilometern bleibt die Luft feucht, aber klar genug für gute Fernsicht.

Hochdruck festigt sich bis zum Wochenende

Donnerstag und Freitag führen die ruhige Hochdruckphase konsequent fort. Am Donnerstag reicht die Temperaturen von kühlen 3 Grad morgens bis auf angenehme 16 Grad am Nachmittag — der wärmste Tag der Woche. Die Sonne scheint fast fünf Stunden lang (4,9 h), die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei praktisch null Prozent, kein Niederschlag ist zu erwarten. Der Wind beruhigt sich auf höchstens 9 km/h, Böen bleiben mit 17 km/h völlig harmlos. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1028 Hektopascal. Einzig die unterdurchschnittliche Sichtweite von 13 Kilometern deutet auf Dunst oder bodennahe Nebelfelder hin, wie sie bei Hochdrucklagen und feuchter Grundschicht typisch sind. Der Freitag zeigt sich dagegen komplett bedeckt: Sowohl Tief- als auch Höchstwert liegen bei 7 Grad, kein Regen, kein Wind — mit Böen bis allenfalls 9 km/h ist es der windstillste Tag der Woche. Die Bewölkung beträgt im Schnitt 64 Prozent, Sonne gibt es keine, der Luftdruck liegt bei 1026 Hektopascal.

Zwiebellook empfohlen, Schirm bleibt zu Hause

Die feuchte, kühle Luft mit Tiefstwerten nahe dem Gefrierpunkt verlangt in diesen Tagen nach wärmer Kleidung: Eine Jacke ist Pflicht, morgens empfiehlt sich das bewährte Zwiebelprinzip mit Fleece oder Pullover darunter. Wer am Donnerstag die schönsten Stunden der Woche nutzen möchte, plant am besten einen Ausflug ins Freie — knapp fünf Sonnenstunden und milde 16 Grad bieten das beste Fenster der Vorschauwoche. Den Regenschirm können Sie getrost zu Hause lassen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeiten bleiben an allen vier Tagen klar unter der kritischen Schwelle von 50 Prozent. Autofahrer sollten vor allem morgens auf nasse oder dunstbedeckte Straßen achten, da die hohe Luftfeuchtigkeit und die niedrigen Taupunktwerte Reifglätte in Bodennähe begünstigen.