Der Donnerstag zeigt sich in Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Die Temperaturen klettern lediglich auf 7 bis 11 Grad, während eine geschlossene Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 85 Prozent das Land überzieht. Nur rund 2,4 Stunden Sonnenschein sind heute drin — kurze Lichtblicke im ansonsten grauen Einheitsbrei. Ganz trocken bleibt es nicht: Vereinzelt sind bis zu 0,8 mm Niederschlag möglich, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 44 Prozent. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 41 km/h möglich — spürbar, aber nicht gefährlich. Der Luftdruck liegt stabil bei durchschnittlich 1016 hPa, die Luftfeuchtigkeit ist mit einem Taupunkt von 6,3 Grad merklich erhöht, was die gefühlte Kühle noch etwas verstärkt.
Freitag bringt Regen und mehr Wind
Am Freitag ändert sich kaum etwas an den Temperaturen — das Thermometer zeigt erneut 8 bis 11 Grad — doch das Wetter wird ungemütlicher. Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 94 Prozent, die Sonnenscheindauer fällt auf magere 0,9 Stunden. Dazu gesellt sich echter Regen mit einer Niederschlagsmenge von 3,1 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 49 Prozent. Der Wind legt leicht zu und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 24 km/h, in Böen bis zu 45 km/h. Der Luftdruck gibt auf 1012 hPa nach, was den Trend zu unbeständigerem Wetter unterstreicht. Gegenüber dem Donnerstag wird es also feuchter, windiger und noch lichtärmer — der Herbst zeigt klar seine zweite Seite.
Wochenende bleibt nass und bedeckt
Auch das Wochenende hält kaum Besserung bereit. Am Samstag erreicht der Regen mit 4,5 mm seinen vorläufigen Höhepunkt, die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf bis zu 53 Prozent — der nasseste Tag im gesamten Viertageszeitraum. Die Bewölkung bleibt bei 94 Prozent, die Sonnenscheindauer bei gerade einmal 1,1 Stunden, der Luftdruck fällt weiter auf 1011 hPa, und Böen von bis zu 45 km/h sind erneut möglich. Der Sonntag bringt zwar mit nur 0,2 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 38 Prozent etwas Entspannung beim Regen — doch die Bewölkung verharrt bei 95 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl dringt durch. Die Temperaturen stagnieren ganztägig bei 8 Grad, der Wind schwächt sich auf Böen von 33 km/h ab. Eine grundlegende Wetterbesserung ist über das gesamte Wochenende nicht in Sicht.
Regenjacke und Windschutz sind Pflicht
Wer in den nächsten Tagen nach draußen muss, sollte sich warm und wasserdicht einpacken. Angesichts der Böen, die an Freitag und Samstag jeweils bis zu 45 km/h erreichen, empfiehlt sich eine winddichte Jacke — ein Regenschirm könnte bei diesen Windstärken schnell zum Problem werden. Eine wasserfeste Kapuze oder ein Anorak ist die bessere Wahl. Die Temperaturen bleiben die gesamte Periode über im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich, ein Pullover oder eine Fleecejacke darunter ist sinnvoll. Outdoor-Aktivitäten oder Ausflüge lassen sich am ehesten noch heute Donnerstag einplanen — der Tag ist zwar bewölkt, aber der trockenste und windschwächste im gesamten Viertageszeitraum.
Verwandte Themen:
