Das Wetter in Deutschland: Grauer Herbsttag mit 4 bis 13 Grad

Der Mittwoch zeigt sich von seiner typisch herbstlichen Seite: Unter einer dichten Wolkendecke mit durchschnittlich 76 Prozent Bedeckung klettern die Temperaturen auf maximal 13 Grad, während der Morgen mit etwa 4 Grad noch frisch beginnt. Regen fällt heute kaum — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 34 Prozent, und selbst wenn, wäre es mit 3,5 mm nur wenig. Der Wind weht mäßig mit Geschwindigkeiten bis 16 km/h, in Böen sind bis zu 28 km/h möglich. Die Sonne kämpft sich lediglich rund zweieinhalb Stunden durch, der Luftdruck liegt stabil bei 1025 hPa. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 92 Prozent ausgesprochen hoch — wer heute unterwegs ist, spürt die feuchte Herbstluft deutlich.

Donnerstag bringt Kälte und Hochdrucknebel

Am Donnerstag dreht das Wetter merklich kühler: Die Temperaturen erreichen nur noch 11 Grad im Tagesmaximum, der Morgen startet mit 3 Grad spürbar frostiger als heute. Regen ist so gut wie ausgeschlossen — die Niederschlagswahrscheinlichkeit beträgt lediglich 5 Prozent, kein einziger Millimeter fällt. Der Wind legt sich fast vollständig, mit Werten bis 6 km/h und Böen von höchstens 11 km/h kehrt Windstille ein. Der Luftdruck steigt auf 1031 hPa und signalisiert Hochdruckeinfluss. Allerdings drückt der Taupunkt von 5,7 Grad und die eingeschränkte Sichtweite von nur 7 Kilometern auf Nebel- und Hochnebelfelder hin, die sich vor allem in Tälern und Niederungen zäh halten dürften. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 1,5 Stunden.

Hochdruck setzt sich fest, Nebel bleibt hartnäckig

Der Freitag und der Samstag stehen ganz im Zeichen einer stabilen Hochdrucklage: Der Luftdruck klettert weiter auf 1032 beziehungsweise 1033 hPa, Niederschlag ist mit Wahrscheinlichkeiten von 7 und 1 Prozent praktisch ausgeschlossen. Am Freitag liegen die Temperaturen zwischen 5 und 11 Grad, am Samstag zeigt das Thermometer den ganzen Tag über kaum Bewegung — Tief- und Hochstwert liegen gleichermaßen bei 5 Grad. Die Sichtweite bleibt eingeschränkt: Freitag durchschnittlich 8 Kilometer, am Samstag sogar nur 5 Kilometer, mit 0 Sonnenstunden und einer Bewölkung von 78 Prozent bleibt der Hochnebel hartnäckig. Wer auf Sonnenschein hofft, wird auch am Wochenende enttäuscht.

Zwiebellook und Nebelbeobachtung empfohlen

Bei Tiefstwerten um 3 bis 4 Grad in den Nächten und tagsüber maximal 13 Grad ist warme, mehrlagige Kleidung das Gebot der Stunde — eine Mütze und Handschuhe sollten in der Jackentasche nicht fehlen. Einen Regenschirm braucht man heute zwar nicht zwingend, er schadet angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit von 92 Prozent jedoch nicht. Wer Autofahrten plant, sollte ab Donnerstag auf Nebel und stark eingeschränkte Sichtweiten von unter 10 Kilometern gefasst sein und entsprechend vorausschauend fahren. Outdoor-Aktivitäten gelingen am besten noch heute Mittwoch, solange der Wind mit Böen bis 28 km/h noch etwas Dynamik in den Tag bringt.