Das Wetter in Deutschland: Grauer Samstag mit Regen und 11 Grad

Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 7 und 11 Grad dominieren dichte Wolken mit einer durchschnittlichen Bedeckung von 93 Prozent den Himmel, und kaum magere 0,9 Sonnenstunden retten sich durch die graue Schicht. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 58 Prozent durchaus möglich, und örtlich fallen bis zu 3,1 mm. Dazu weht ein spürbarer Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 26 km/h, während Böen auf bis zu 48 km/h ansteigen können — ein ungemütlicher Begleiter für alle, die es nach draußen zieht. Der Luftdruck liegt bei ruhigen 1010 hPa, die Luftfeuchtigkeit ist mit einem Taupunkt von 4,6 Grad für die Jahreszeit typisch erhöht.

Sonntag bringt kräftigeren Regen und Sturmböen

Der Sonntag verschärft das Bild gegenüber heute merklich: Die Temperaturen steigen auf 8 bis 12 Grad zwar leicht an, doch der Regen nimmt deutlich zu. Mit einer Niederschlagsmenge von 12,7 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 81 Prozent ist Nass-werden so gut wie programmiert. Der Wind legt ebenfalls zu und erreicht bis zu 32 km/h, Böen können sogar 57 km/h erzielen. Der Luftdruck fällt spürbar auf 1002 hPa, was den Durchzug eines Tiefdrucksystems anzeigt. Die Bewölkung lockert im Schnitt auf 87 Prozent leicht auf, und mit 1,8 Sonnenstunden zeigt sich die Sonne etwas häufiger als heute — doch das ist angesichts des Dauerregens nur ein schwacher Trost. Die Sichtweite sinkt auf durchschnittlich 48 km.

Montag bringt Verschnaufpause, Dienstag wieder trüb

Der Montag bringt nach dem unruhigen Wochenende zumindest vorübergehend Erleichterung: Bei 7 bis 12 Grad bleibt es weitgehend trocken, der Niederschlag ist mit 0,1 mm vernachlässigbar und die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 22 Prozent. Der Luftdruck steigt auf 1016 hPa, der Wind schwächt sich auf bis zu 19 km/h ab, und Böen erreichen nur noch 33 km/h. Mit 2,2 Sonnenstunden gibt es den meisten Sonnenschein der gesamten Vorschau — auch wenn die Bewölkung mit 84 Prozent hoch bleibt und die Sichtweite bei 44 km liegt. Der Dienstag zeigt sich dann wieder einheitlich grau: Die Temperaturen verharren bei konstant 9 Grad, die Bewölkung steigt auf 95 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl ist zu erwarten. Ein leichter Taupunkt von 6,4 Grad und der Luftdruck von 1017 hPa deuten auf eine feuchte, stabile Hochdrucklage hin — unspektakulär, aber immerhin weitgehend trocken mit nur 0,1 mm Niederschlag.

Regenschirm und Windjacke sind Pflicht

Wer an diesem Wochenende nach draußen muss, sollte gut gerüstet sein: Ein stabiler Regenschirm ist angesichts der hohen Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 81 Prozent am Sonntag unverzichtbar — und er muss auch Böen bis 57 km/h standhalten. Eine winddichte, wasserdichte Jacke ist daher mindestens ebenso wichtig. Die Temperaturen um die 7 bis 12 Grad fühlen sich durch Wind und Nässe deutlich kälter an, also lieber eine Schicht mehr anziehen. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte diese auf den Montag verschieben, den ruhigsten Tag der Vorschau mit dem geringsten Windaufkommen und den meisten Sonnenstunden der Woche.