Der Sonntag zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite: Über Deutschland zieht ein Regengebiet hinweg, das bis zu 13,1 mm Niederschlag bringt. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8 und 13 Grad, die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei rund 75 Prozent. Immerhin kämpft sich die Sonne für etwa 4 Stunden durch die Wolkendecke. Stürmisch wird es vor allem in exponierten Lagen: Der Wind erreicht bis zu 37 km/h, die Böen können sogar auf 75 km/h ansteigen — das ist Sturmböenstärke, die Äste brechen lassen kann. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Mittel bei 78 Prozent, der Luftdruck bei moderaten 1002 hPa, was die instabile Wetterlage widerspiegelt.
Montag bringt Ruhe, aber kaum Sonne
Der Montag macht es trockener, aber nicht freundlicher: Kein Niederschlag fällt, die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 13 Prozent. Allerdings trübt eine noch dichtere Wolkendecke — im Mittel 85 Prozent Bedeckung — den Tag ein, und die Sonne schafft es nur auf magere 2,6 Stunden. Die Temperaturen gehen leicht zurück auf 7 bis 12 Grad. Der Wind beruhigt sich spürbar auf bis zu 20 km/h, die Böen bleiben bei harmlosen 33 km/h. Der Luftdruck klettert deutlich auf 1017 hPa, was auf eine sich stabilisierende Hochdrucklage hindeutet. Die Sichtweite verbessert sich gegenüber heute auf 54 km.
Dienstag bringt Frühherbst-Wärme zurück
Der Dienstag überrascht mit einem freundlicheren Bild: Die Temperaturen steigen auf 9 bis 16 Grad — das sind rund 4 Grad mehr als am Montag. Die Bewölkung geht auf 70 Prozent zurück, und mit 4,6 Sonnenstunden ist es der sonnigste Tag der Woche. Kein Niederschlag ist in Sicht, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei höchstens 17 Prozent. Der Wind flaut auf 15 km/h ab, Böen erreichen maximal 26 km/h. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1018 hPa, die Sicht verbessert sich auf 62 km. Der Mittwoch setzt die Hochdruckstabilität fort — der Luftdruck bleibt bei 1019 hPa, der Wind dreht mit maximal 7 km/h und Böen bis 15 km/h auf nahezu Windstille. Allerdings legt sich eine dichte Hochnebeldecke über das Land: 95 Prozent Bewölkung und null Sonnenstunden bei konstant 10 Grad lassen kaum Spielraum für Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Die eingeschränkte Sichtweite von 34 km und ein Taupunkt von 7,9 Grad deuten auf typische Herbstinversion hin.
Sturmböen heute erfordern Vorsicht im Freien
Für den heutigen Sonntag gilt: Wer nach draußen muss, sollte unbedingt eine wasserdichte Jacke und festes Schuhwerk anziehen — 13,1 mm Regen und Böen von bis zu 75 km/h machen Schirme zur Gefahr, die aus der Hand gerissen werden können. Autofahrer und Radfahrer sollten besonders auf umherfliegende Äste achten und Waldwege meiden. Ab Montag entspannt sich die Lage, die Temperaturen bleiben aber frisch zwischen 7 und 12 Grad, eine Fleecejacke oder ein leichter Mantel ist weiterhin Pflicht. Der Dienstag lädt mit bis zu 16 Grad und reichlich Sonne zu einem Herbstspaziergang ein — die Gelegenheit sollte man nutzen, bevor der Mittwoch wieder grau und trüb daherkommt.
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