Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Die Temperaturen klettern lediglich auf maximal 4 Grad, in der Nacht und am Morgen bleibt es mit rund 1 Grad empfindlich kalt. Regen fällt dabei keiner — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 2 Prozent, Niederschlag ist praktisch ausgeschlossen. Eine dichte Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 87 Prozent lässt kaum Licht durch; die Sonne zeigt sich im Tagesverlauf nur für knappe 1,1 Stunden. Der Wind weht mäßig mit Spitzen bis 22 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich — spürbar, aber nicht stürmisch. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 91 Prozent auf einem sehr hohen Niveau, was die Kälte noch schneidender wirken lässt; der Taupunkt von 1,4 Grad deutet auf die Möglichkeit von Reif oder Bodennebel hin. Der Luftdruck ist mit 1026 Hektopascal stabil erhöht, ein kräftiges Hochdruckgebiet bestimmt das Wettergeschehen.
Sonntag bringt Windstille, bleibt grau
Der Sonntag folgt weitgehend dem Muster des Vortages, bietet aber eine leichte Erwärmung: Das Thermometer kann auf bis zu 7 Grad steigen, auch wenn der Start in den Tag mit 1 Grad wieder frostig ausfällt. Regen ist weiterhin kein Thema — die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt minimal auf 8 Prozent, Niederschlagsmengen bleiben bei 0 mm. Auffällig ist die Windberuhigung: Statt der samstäglichen Böen bis 30 km/h sind am Sonntag nur noch Spitzen von 11 km/h zu erwarten, der Wind selbst weht mit maximal 6 km/h kaum noch merklich. Die Bewölkung bleibt mit 91 Prozent sogar etwas dichter als heute, die Sonne schafft es nur auf 0,7 Stunden. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1025 Hektopascal, die Sichtweite liegt bei durchschnittlich 9 Kilometern. Durch den gesunkenen Taupunkt von 2,6 Grad und die nahezu windstille Luft steigt die Neigung zu Nebel und Dunstfeldern, besonders in Tallagen und Flusstälern.
Hochdruck schwächelt zum Wochenbeginn
Montag und Dienstag setzen die ruhige Wetterphase fort, doch der Hochdruck verliert allmählich an Kraft. Am Montag sind immerhin 7 Grad als Tageshöchstwert erreichbar, bei einem Tiefstwert von 2 Grad. Die Wolkendecke lockert mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 80 Prozent etwas auf — die Sonne kommt auf 1,8 Stunden, den besten Wert der gesamten Kurzfristperiode. Der Luftdruck fällt auf 1021 Hektopascal, Regen bleibt mit 8 Prozent Wahrscheinlichkeit und 0 mm Niederschlag weiterhin ausgeschlossen. Der Dienstag zeigt sich dann deutlich eintrüber: Höchst- und Tiefstwert liegen gleichauf bei 2 Grad, die Sonne scheint gar nicht, die Bewölkung beträgt 77 Prozent und der Luftdruck sinkt weiter auf 1017 Hektopascal. Die Sichtweite geht auf 7 Kilometer zurück, der Taupunkt liegt bei genau 2 Grad — Nebel und Hochnebelfelder sind an ungünstigen Lagen den ganzen Tag möglich. Ein Tief nähert sich von Westen, bleibt in dieser Woche aber noch auf Abstand.
Warm anziehen, Schichten helfen
Bei Temperaturen, die auch tagsüber kaum über 4 bis 7 Grad steigen und nachts an die 1 Grad heranreichen, ist warme Kleidung über das gesamte Wochenende und in die neue Woche hinein Pflicht. Thermounterwäsche, eine winddichte Jacke und Handschuhe sind keine Übervorsicht, sondern angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 91 Prozent und des möglichen Reifs schlicht notwendig. Ein Regenschirm ist zwar nicht erforderlich — die Regenwahrscheinlichkeit bleibt die gesamte Periode über im einstelligen Bereich —, doch wer früh morgens oder abends in Nebel- und Dunstzonen unterwegs ist, sollte mit eingeschränkter Sicht rechnen. Für Ausflüge empfiehlt sich der Montag: Er bietet mit 1,8 Stunden Sonnenschein und maximal 7 Grad den freundlichsten Moment der gesamten Vorhersageperiode.
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