Das Wetter in Deutschland: Grauer Allerheiligen zwischen 3 und 8 Grad

Zum Allerheiligen-Sonntag zeigt sich Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Die Temperaturen klettern heute lediglich auf maximal 8 Grad, in der Nacht kühlt es auf 3 Grad ab. Regen ist dabei kaum zu befürchten — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 1 Prozent, kein einziger Millimeter fällt vom Himmel. Kein Sonnenstrahl schafft es durch die dichte Wolkendecke, die im Tagesschnitt 84 Prozent des Himmels bedeckt. Der Wind weht mit bis zu 15 km/h, in Böen sind bis zu 26 km/h möglich — spürbar, aber nicht unangenehm. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 87 Prozent und macht die Kälte fühlbarer als die reine Gradangabe vermuten lässt; der Taupunkt von knapp 4 Grad signalisiert feuchte Luft dicht unter der Sättigungsgrenze. Der Luftdruck ist mit 1032 Hektopascal kräftig und stabil, ein Hochdrucksystem bestimmt das Geschehen — dennoch bleibt die Bewölkung hartnäckig.

Montag bringt Frost und erste Sonnenfenster

Am Montag, dem 2. November, sinken die Temperaturen spürbar: Nachts und in den frühen Morgenstunden fallen die Werte auf 0 Grad, tagsüber sind maximal 7 Grad drin — damit wird es gegenüber heute merklich kälter. Erfreulicher ist der Blick auf die Sonne: Immerhin 3,1 Stunden Sonnenschein lockern den Tag auf, auch wenn die Bewölkung im Schnitt bei 81 Prozent bleibt. Der Wind lässt deutlich nach und erreicht nur noch bis zu 6 km/h, Böen bis 11 km/h sind kaum der Rede wert. Niederschlag bleibt mit 0 mm und 1 Prozent Wahrscheinlichkeit weiterhin ein Fremdwort. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1032 Hektopascal. Auffällig ist die Sichtweite: Sie sinkt auf durchschnittlich 10 Kilometer — ein deutlicher Hinweis auf Nebel oder Dunst, der sich in den Niederungen bei der bodennahen Feuchte und Windstille bilden kann.

Hochdruck bleibt, aber Nebel hält sich hartnäckig

Dienstag und Mittwoch setzen den ruhigen, aber trüben Trend der Hochdruckwetterlage konsequent fort. Am Dienstag bewegen sich die Temperaturen erneut zwischen 0 und 7 Grad, 2,5 Stunden Sonnenschein sind möglich, und die Bewölkung geht auf durchschnittlich 73 Prozent zurück — der lichteste Tag der Vorschau. Der Wind frischt etwas auf, bis zu 15 km/h sind drin, Böen können 28 km/h erreichen. Niederschlag bleibt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit steigt ganz leicht auf 3 Prozent, was aber bedeutungslos ist. Der Luftdruck verharrt bei 1032 Hektopascal. Der Mittwoch hingegen präsentiert sich als echter Grautag: Die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei 3 Grad, die Sonne scheint null Stunden, die Bewölkung liegt bei 77 Prozent. Der Luftdruck steigt minimal auf 1033 Hektopascal, das Hochdrucksystem bleibt fest im Sattel — Regen ist mit 0 mm und 1 Prozent Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Die Sichtweite bessert sich im Vergleich zum Montag leicht auf 15 Kilometer.

Zwiebelschichten und Schuhe mit Profil empfohlen

Bei Tiefstwerten um den Gefrierpunkt — vor allem in der Nacht zu Montag und Dienstag — sollte warme Kleidung Pflicht sein: Mütze, Handschuhe und ein winddichter Mantel sind in diesen Tagen keine Übertreibung. Das Zwiebelschalenprinzip ist ideal, da die Mittagsstunden mit bis zu 7 oder 8 Grad durchaus milder wirken können. Da Nebel und Dunst bei der hohen Luftfeuchtigkeit und geringen Windgeschwindigkeiten wahrscheinlich sind, empfiehlt sich besondere Vorsicht im Straßenverkehr — Autofahrer sollten frühzeitig Nebelscheinwerfer und reduziertes Tempo einplanen. Für Spaziergänge auf nassem Laub und feuchten Gehwegen sind Schuhe mit rutschfester Sohle ratsam. Ein Regenschirm ist bei der verschwindend geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit hingegen nicht nötig.