Der Freitag zeigt sich in Deutschland von seiner grauen Seite: Eine fast geschlossene Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 98 Prozent lässt kaum Sonne durch — gerade einmal 2,1 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 18 und 26 Grad, wobei die hohe Luftfeuchte von durchschnittlich 80 Prozent und ein Taupunkt von 17 Grad die Wärme spürbar drückender wirken lassen als die Zahl vermuten lässt. Regen bleibt weitgehend aus, allerdings sind vereinzelt bis zu 0,5 mm Niederschlag möglich — die maximale Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 34 Prozent. Dazu weht der Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 26 km/h, in Böen sind bis zu 43 km/h drin. Der Luftdruck liegt bei soliden 1010 hPa, die Sichtweite beträgt rund 51 Kilometer.
Samstag bringt mehr Sonne und trockene Luft
Der Samstag trumpft gegenüber dem trüben Freitag spürbar auf: Die Wolkendecke lichtet sich auf durchschnittlich 75 Prozent, und mit 6,8 Stunden Sonnenschein ist es der sonnigste Tag des Wochenendes. Die Temperaturen gehen leicht zurück und erreichen 15 bis 23 Grad — angenehmer und deutlich weniger schwül, was der auf rund 12,9 Grad gefallene Taupunkt bestätigt. Niederschlag ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von nur 9 Prozent und 0 mm Regen praktisch ausgeschlossen. Der Wind bleibt mit bis zu 22 km/h etwas zahmer als noch am Freitag, Böen können jedoch erneut bis zu 39 km/h erreichen. Der Luftdruck steigt leicht auf 1013 hPa, die Sichtweite hält sich bei 51 Kilometern.
Wochenende bleibt freundlich, aber wechselhaft
Der Sonntag setzt den freundlichen Trend fort, ohne ganz an den Samstag heranzureichen: Bei 16 bis 23 Grad scheint die Sonne rund 5 Stunden, die Bewölkung liegt im Mittel bei 82 Prozent. Eine maximale Regenwahrscheinlichkeit von 21 Prozent und mögliche 0,4 mm Niederschlag signalisieren, dass einzelne Schauer nicht vollständig ausgeschlossen sind. Böen bis 43 km/h bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 24 km/h erfordern weiterhin Aufmerksamkeit. Der Luftdruck hält sich mit 1012 hPa stabil, die Sichtweite steigt auf 57 Kilometer. Der Montag gibt sich dann merklich ruhiger: Bei einem Temperaturmaximum von lediglich 15 Grad, kaum Wind mit Böen bis maximal 15 km/h und einer Bewölkung von 91 Prozent ohne jede Sonnenstunde kündigt sich ein trüber Wochenbeginn an — Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 7 Prozent aber weiterhin die Ausnahme, der Luftdruck steigt leicht auf 1014 hPa.
Jacke einpacken, Böen im Blick behalten
Wer heute ins Freie geht, sollte trotz der Wärme eine leichte Jacke griffbereit haben — die schwüle Luft und die dichte Bewölkung können rasch das Gefühl wechseln, und vereinzelte Schauer sind nicht ausgeschlossen. Wegen der Böen bis 43 km/h am Freitag und Sonntag empfiehlt sich bei Radtouren oder Outdoor-Aktivitäten besondere Vorsicht, und Sonnenschirme oder leichte Aufbauten sollten gesichert werden. Wer die sonnigsten Stunden des Wochenendes nutzen möchte, ist am Samstag mit bis zu 6,8 Stunden Sonnenschein am besten beraten — Sonnenschutz nicht vergessen. Zum Wochenbeginn am Montag hilft eine wärmere Lage: Bei maximal 15 Grad und keiner Sonne ist ein Pullover oder eine Übergangsjacke die richtige Wahl.
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