Das Wetter in Deutschland: Hochdruckwetter mit 4 bis 17 Grad am Donnerstag

Ein kräftiges Hochdruckgebiet bestimmt am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, das Wetter in Deutschland — und das trotz dicker Wolkendecke. Die Temperaturen starten kühl in den Tag, mit morgendlichen Tiefstwerten um 4 Grad, und klettern zur Mittagszeit auf angenehme 17 Grad. Regen ist so gut wie ausgeschlossen: Die Niederschlagsmenge bleibt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 1 Prozent. Der Wind weht schwach aus wechselnden Richtungen mit Geschwindigkeiten bis 9 km/h, gelegentliche Böen erreichen bis zu 19 km/h. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 86 Prozent kämpft sich die Sonne dennoch für rund 4,5 Stunden durch die Wolkenlücken. Bemerkenswert ist die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 98 Prozent — zusammen mit einem Taupunkt von 6,9 Grad und dem stabilen Luftdruck von 1028 Hektopascal deutet das auf Inversionswetterlagen hin, die verbreitet Nebel und Hochnebel begünstigen. Die Sichtweite liegt im Tagesschnitt bei 13 Kilometern, in nebelgefährdeten Tallagen und Niederungen kann sie morgens jedoch deutlich darunter liegen.

Freitag bringt mehr Sonne und milde 18 Grad

Der Freitag zeigt sich gegenüber dem heutigen Tag etwas freundlicher und minimal wärmer. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 5 und 18 Grad, die Wolkendecke lichtet sich auf einen Mittelwert von 69 Prozent, und die Sonnenscheindauer steigt auf 5,4 Stunden — gut eine Stunde mehr als am Donnerstag. Regen ist auch morgen kein Thema: 0 mm Niederschlag bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 10 Prozent. Der Wind legt leicht zu und erreicht bis zu 11 km/h, Böen kommen auf maximal 20 km/h. Der Luftdruck sinkt moderat auf 1022 Hektopascal, bleibt aber klar im Hochdruckbereich. Die Sichtweite beträgt im Schnitt 11 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 8,7 Grad — erneut ein Hinweis auf möglichen Morgennebel, bevor sich der Tag zunehmend aufhellt. Insgesamt präsentiert sich der Freitag als der freundlichste Tag der Wetterwoche.

Samstag windiger, Sonntag trüb und einstellig

Das Wochenende verläuft wechselhafter. Am Samstag, dem 17. Oktober, sinken die Höchstwerte spürbar auf nur noch 13 Grad bei einem Tiefstwert von 6 Grad — ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Freitag. Die Wolken dominieren mit einer mittleren Bedeckung von 85 Prozent, die Sonne zeigt sich lediglich für 2,1 Stunden. Regen fällt zwar keiner, doch die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf 22 Prozent, und der Wind frischt auf bis zu 15 km/h auf, mit Böen bis 28 km/h. Der Luftdruck stabilisiert sich wieder etwas auf 1024 Hektopascal, die Sichtweite steigt auf 22 Kilometer. Der Sonntag bringt dann einen ungewöhnlichen Befund: Hoch- und Tiefstwert liegen beide bei 6 Grad — es bleibt den ganzen Tag gleichmäßig kühl, die Sonne zeigt sich keinen einzigen Moment (0 Sonnenstunden), und die Bewölkung beträgt im Schnitt 70 Prozent. Der Wind legt sich mit maximal 6 km/h und Böen bis 11 km/h wieder deutlich. Der Luftdruck beträgt 1026 Hektopascal, die Sichtweite 19 Kilometer — trotz der Tristesse kein Niederschlag, die Regenwahrscheinlichkeit liegt nur bei 6 Prozent.

Lagen- und zwiebelgerecht einpacken lohnt sich

Der Wetterverlauf der kommenden Tage verlangt nach cleverer Kleidungswahl. Wegen der kühlen Morgenstunden um 4 bis 6 Grad empfiehlt sich ein wärmeres Untergewand oder eine Thermojacke für den Start in den Tag — das Zwiebelprinzip ist ideal, denn die Nachmittagswärme von bis zu 17 oder 18 Grad am Donnerstag und Freitag lässt sich durchaus genießen. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und der Nebelgefahr am Donnerstagmorgen sollten Autofahrer und Radfahrer besonders vorsichtig starten und ausreichend Zeit einplanen. Für Spaziergänge und Outdoor-Aktivitäten bieten Donnerstagnachmittag und vor allem der Freitag das beste Fenster der Woche. Am Samstag ist wegen der auffrischenden Böen bis 28 km/h eine windfeste Jacke ratsam. Der Sonntag eignet sich wetterbedingt eher für Innenaktivitäten — ein Regenschirm ist zwar nicht zwingend nötig, eine wärmende Jacke beim Spaziergang aber definitiv.