Der Dienstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Seite: Eine fast geschlossene Wolkendecke mit durchschnittlich 97 Prozent Bewölkung lässt kaum Sonne durch — gerade einmal 3,4 Stunden Sonnenschein sind im Tagesmittel drin. Die Temperaturen klettern dabei immerhin von 14 auf 25 Grad, wobei die hohe Luftfeuchte von durchschnittlich 91 Prozent und ein Taupunkt von 13,7 Grad die Luft merklich schwül wirken lassen. Der Luftdruck liegt mit 1013 hPa im neutralen Bereich, kein ausgeprägtes Hoch, kein dominantes Tief. Niederschlag fällt kaum der Rede wert: Lediglich 1,2 mm sind möglich, die maximale Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 36 Prozent — vereinzelte Tropfen sind also nicht auszuschließen, große Schauer aber unwahrscheinlich. Deutlicher bemerkbar macht sich der Wind, der auf bis zu 28 km/h auffrischt und in Böen vorübergehend 48 km/h erreicht.
Der Mittwoch bringt eine spürbare Beruhigung: Die Böen schwächen sich auf bis zu 39 km/h ab, der Wind dreht auf maximal 20 km/h zurück, und der Luftdruck steigt leicht auf 1017 hPa — ein erstes Zeichen, dass sich stabileres Wetter ankündigt. Die Temperaturen fallen im Vergleich zum Dienstag zurück und erreichen nur noch 21 Grad bei einer Tiefsttemperatur von 16 Grad. Immerhin lichtet sich die Wolkendecke etwas auf 84 Prozent, sodass die Sonne mit 5,2 Stunden länger scheint als heute. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf magere 17 Prozent, Niederschlag ist keiner zu erwarten. Insgesamt ein ruhigerer, wenn auch kühler Tag.
Donnerstag und Freitag deuten auf eine sich festigende Hochdrucklage hin: Am Donnerstag steigt der Luftdruck weiter auf 1018 hPa, die Wolkendecke lichtet sich auf durchschnittlich 67 Prozent, und mit 6,2 Sonnenstunden bei Temperaturen zwischen 15 und 23 Grad erwartet uns der angenehmste Tag der Woche. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei kaum noch messbaren 9 Prozent, der Wind weht mit maximal 15 km/h und Böen bis 28 km/h nur noch schwach. Der Freitag zeigt sich dann von einer ungewöhnlichen Seite: Die Temperaturen verharren bei konstant 15 Grad, die Bewölkung fällt auf 39 Prozent, und bei nahezu Windstille mit maximal 6 km/h und Böen bis 11 km/h liegt Ruhe über dem Land — allerdings verzeichnet die Vorhersage trotz der aufgelockerten Bewölkung keine Sonnenstunden, was auf tief liegende Dunst- oder Nebelfelder hindeutet, zumal die Sichtweite auf 34 km zurückgeht.
Für den heutigen Dienstag sollte man trotz der vergleichsweise milden 25 Grad eine windfeste Jacke einpacken — bei Böen bis 48 km/h kann es sich auf Freiflächen und Brücken ungemütlich anfühlen. Ein leichter Regenschirm oder eine Regenjacke schadet angesichts der möglichen Tropfen nicht, auch wenn ein Wolkenbruch ausbleibt. Zur Wochenmitte darf der Schirm zuhause bleiben, und wer Outdoor-Aktivitäten plant, ist am Donnerstag mit dem besten Wetter der Woche gut beraten: viel Sonne, angenehme 23 Grad und kaum Wind machen ihn zum idealen Tag für Radtouren oder längere Spaziergänge.
