Das Wetter in Deutschland: Regen und 24 Grad zum Wochenbeginn

Der Freitag startet trüb und unbeständig: Eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 95 Prozent Bedeckung bestimmt das Bild über Deutschland, und Regen ist weit verbreitet. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 17 und 24 Grad, bleiben also noch auf einem spätsommerlichen Niveau – auch wenn die feuchte Luft mit einer durchschnittlichen Luftfeuchte von 88 Prozent und einem Taupunkt von 16,7 Grad kaum Erfrischung bringt. Bis zu 5,7 mm Niederschlag kommen zusammen, die Regenwahrscheinlichkeit liegt zeitweise bei bis zu 66 Prozent. Dazu weht der Wind mit Spitzen um 30 km/h, in Böen sind bis zu 52 km/h möglich – genug, um aufgespannte Schirme zur Herausforderung zu machen. Nur knappe 2,2 Stunden Sonnenschein sind drin, bevor die Wolken die Oberhand behalten. Der Luftdruck liegt bei soliden 1014 hPa, die Sichtweite beträgt im Schnitt 53 Kilometer.

Samstag bringt Abkühlung und Aufheiterung

Zum Samstag dreht das Wetter spürbar: Es bleibt zwar überwiegend trocken, doch die Temperaturen fallen deutlich auf 13 bis 20 Grad – ein merklicher Rückgang gegenüber dem Freitag. Ganz vom Tisch ist Regen allerdings nicht, denn mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 58 Prozent und bis zu 1,7 mm möglichem Niederschlag bleibt eine gewisse Restunsicherheit. Der Wind lässt gegenüber dem Vortag etwas nach, erreicht aber noch Spitzen von 26 km/h mit Böen bis 46 km/h. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 70 Prozent zurück, was immerhin 5,3 Stunden Sonnenschein ermöglicht. Der Luftdruck steigt auf 1019 hPa und signalisiert eine leichte Beruhigung, der Taupunkt sinkt auf 11,5 Grad – die Luft fühlt sich trockener und frischer an.

Hochdruck setzt sich zum Wochenende durch

Sonntag und Montag präsentieren sich unter dem wachsenden Einfluss eines kräftigen Hochdrucksystems. Am Sonntag scheint die Sonne bereits 8,8 Stunden bei einer halbwegs aufgelockerten Bewölkung von durchschnittlich 53 Prozent, die Temperaturen spannen sich von herbstfrischen 10 Grad morgens bis zu angenehmen 21 Grad am Nachmittag. Regen ist mit 0 mm Niederschlag und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von gerade einmal 3 Prozent so gut wie ausgeschlossen. Der Luftdruck klettert auf 1026 hPa, der Taupunkt fällt auf 8,9 Grad. Der Montag setzt die stabile Phase fort: Der Luftdruck bleibt bei 1024 hPa, der Wind ist mit maximal 6 km/h und Böen bis 11 km/h kaum spürbar. Allerdings liegt die Temperatur den ganzen Tag bei gleichbleibenden 12 Grad, Sonnenschein gibt es bei 59 Prozent Bewölkung keine einzige Stunde – ein klassischer, grauer Herbsttag ohne jeden Niederschlag.

Schirm heute, Lagen morgen einpacken

Wer heute unterwegs ist, sollte unbedingt einen stabilen Regenschirm einpacken – bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 66 Prozent und Böen bis 52 km/h sind zusammenklappbare Modelle allerdings schnell überfordert; besser ist ein windfester Schirm oder eine gute Regenjacke. Für den Samstag empfiehlt sich trotz Trockenprognose ein leichter Regenscutz im Gepäck, und der Temperaturabfall auf 13 Grad macht eine Jacke zur Pflicht. Das sonnige Wochenende lädt zum Wandern, Radfahren oder Picknicken ein – die 8,8 Stunden Sonnenschein am Sonntag sollte man nutzen, bevor der Montag wieder wolkig und kühl wird. Zum Wochenstart reicht ein leichter Pullover, wer empfindlich auf Zugluft reagiert, zieht besser eine Windbreaker-Jacke über.