Das Wetter in Deutschland: Grau und frisch mit Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad

Der Freitag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Unter einer fast geschlossenen Wolkendecke mit durchschnittlich 91 Prozent Bedeckung klettern die Temperaturen lediglich auf Höchstwerte von 11 Grad, während es in der Nacht bereits auf 6 Grad abkühlt. Die Sonnenscheindauer bleibt mit knapp 0,6 Stunden kaum der Rede wert. Trotz des überwiegend trockenen Eindrucks sind bis zu 4,3 mm Niederschlag möglich, die Regenwahrscheinlichkeit liegt zeitweise bei bis zu 66 Prozent — Schauer sind also durchaus drin. Dazu weht ein frischer Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 24 km/h, in Böen sogar bis zu 45 km/h. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1016 hPa, die Luftfeuchtigkeit ist mit einem Taupunkt von 6,7 Grad — kaum unter der Lufttemperatur — spürbar hoch, was die Kälte feucht und ungemütlich wirken lässt.

Samstag bringt mehr Regen, aber etwas Sonne

Der Samstag zeigt sich gegenüber dem Freitag etwas milder: Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte von 14 Grad bei einem Tiefstwert von 9 Grad — ein leichter Anstieg um rund 3 Grad. Allerdings gesellt sich zu dieser relativen Wärme auch Regen: Bei einer Niederschlagsmenge von 3,5 mm und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 62 Prozent bleibt der Schirm ein treuer Begleiter. Die Wolkendecke lockert gegenüber dem Vortag etwas auf — im Schnitt 79 Prozent Bedeckung — und lässt immerhin 3,3 Stunden Sonnenschein zu. Der Wind flaut auf bis zu 20 km/h ab, Böen erreichen noch 37 km/h. Der Luftdruck fällt leicht auf 1011 hPa, der Taupunkt liegt bei 8,1 Grad, die Sichtweite steigt auf 35 km.

Sonntag trocknet ab, Montag kaum Regen

Das Wochenende klingt freundlicher aus als es beginnt. Am Sonntag ziehen die Wolken weiter auf, die Bedeckung sinkt auf durchschnittlich 72 Prozent, und bei 2,3 Stunden Sonnenschein lockert es gelegentlich auf. Die Temperaturen liegen zwischen 8 und 12 Grad, die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf 45 Prozent bei 2,6 mm möglichem Niederschlag — der Tag bleibt überwiegend trocken. Der Luftdruck erholt sich leicht auf 1012 hPa, die Sichtweite verbessert sich auf 40 km. Der Montag setzt dann auf Stabilität: Bei konstanten 8 Grad — kaum Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht — bleibt es laut Vorhersage trocken, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nur noch 17 Prozent, kein messbarer Niederschlag ist zu erwarten. Der Wind beruhigt sich auf 9 km/h mit Böen bis 19 km/h, der Luftdruck kehrt auf 1016 hPa zurück, die Sichtweite reicht bis auf 42 km.

Schirm einpacken, Lagen übereinander tragen

Wer heute oder morgen vor die Tür geht, sollte den Regenschirm nicht zu Hause lassen — die Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 66 Prozent am Freitag und 62 Prozent am Samstag spricht eine klare Sprache. Hinzu kommen die Böen von bis zu 45 km/h am heutigen Freitag: Ein winddichtes Jacket ist Pflicht, klassische Schirme können bei solchen Böen zum Problem werden — besser einen Sturmschirm wählen. Die feucht-kühlen Temperaturen um 6 bis 11 Grad verlangen nach dem Zwiebelprinzip: Thermounterwäsche, ein mittleres Fleece und eine wetterfeste Außenschicht sind ideal. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, ist am Sonntag oder Montag besser dran, wenn es trockener und ruhiger wird — auch wenn die Sonne weiterhin rar bleibt.