Das Wetter in Deutschland: Goldener Oktober mit bis zu 17 Grad

Der Mittwoch präsentiert sich von seiner freundlichen Seite: Unter einem Luftdruck von 1029 hPa hält ein kräftiges Hochdruckgebiet Deutschland fest im Griff und sorgt für weitgehend trockenes Wetter — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal zwei Prozent, und die minimale Niederschlagsmenge von 0,1 mm fällt kaum ins Gewicht. Die Temperaturen starten verhalten mit 6 Grad und klettern im Tagesverlauf auf angenehme 17 Grad. Bis zu sieben Sonnenstunden lassen den Oktober fast sommerlich wirken, wenngleich eine mittlere Bewölkung von 72 Prozent immer wieder für Schleierwolken sorgt. Der Wind weht mit bis zu 18 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 87 Prozent, was trotz der milden Temperaturen an einen feuchten Herbsttag erinnert.

Donnerstag bringt Nebel und weniger Sonne

Am Donnerstag bleibt das Wetter zwar trocken — die Regenwahrscheinlichkeit sinkt sogar auf nur noch ein Prozent bei null Millimeter Niederschlag —, doch die Nacht kühlt deutlich auf 4 Grad ab, und auch der Taupunkt von 6,8 Grad sowie eine auf durchschnittlich 12 Kilometer gesunkene Sichtweite deuten auf Nebel- oder Hochnebelfelder hin, die sich insbesondere in Tälern und über Flüssen hartnäckig halten können. Die Sonnenscheindauer reduziert sich im Vergleich zu heute spürbar auf 4,6 Stunden, die Bewölkung steigt im Mittel auf 79 Prozent. Das Maximum bleibt mit 17 Grad konstant, sobald sich der Hochnebel auflöst. Der Wind fällt mit bis zu 9 km/h und Böen von maximal 19 km/h deutlich schwächer aus als am Mittwoch, der Luftdruck hält sich stabil bei 1028 hPa.

Hochdruck bröckelt zum Wochenende

Freitag und Samstag zeigen, dass das Hochdrucksystem allmählich seinen Einfluss verliert. Am Freitag liegt der Luftdruck bereits bei 1022 hPa, die Sichtweite bleibt bei rund 12 Kilometern, und mit 5,4 Sonnenstunden sowie einer mittleren Bewölkung von 69 Prozent gibt es noch einige freundliche Abschnitte — die Regenwahrscheinlichkeit steigt jedoch auf 12 Prozent, ein leichter Vorbote der Veränderung. Die Temperaturen reichen von 4 bis 17 Grad bei schwachem Wind um 11 km/h. Der Samstag präsentiert sich dann deutlich bedeckter: Die Bewölkung liegt im Schnitt bei 78 Prozent, die Sonne zeigt sich überhaupt nicht, und die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei 12 Grad — ein Hinweis auf eine geschlossene Wolkendecke, die kaum Erwärmung zulässt. Die Regenwahrscheinlichkeit wächst auf 19 Prozent, Niederschlag fällt aber noch keiner. Der Taupunkt steigt auf 10,8 Grad, was die zunehmende Feuchte in der Luft widerspiegelt.

Schichten lohnt sich, Nebel einplanen

Der große Temperaturunterschied zwischen kühlen Morgenstunden ab 4 Grad und milden Nachmittagswerten von bis zu 17 Grad macht in diesen Tagen das Zwiebelprinzip zur besten Wahl: Eine wärmende Jacke für den Start in den Tag, die sich mittags problemlos verstauen lässt. Wer am Donnerstag oder Freitag früh unterwegs ist, sollte wegen möglicher Nebelfelder bei reduzierter Sichtweite von nur 12 Kilometern im Straßenverkehr besondere Vorsicht walten lassen und die Nebelschlussleuchte griffbereit halten. Für Ausflüge in die Natur empfehlen sich Mittwoch und Freitag mit den meisten Sonnenstunden; der Samstag hingegen eignet sich eher für Aktivitäten drinnen. Ein Regenschirm ist aktuell noch nicht nötig, aber ab dem Wochenende schadet es nicht, einen einzustecken.