Das Wetter in Deutschland: Grauer Oktobertag mit 5 bis 11 Grad

Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Die Temperaturen klettern von morgendlichen 5 Grad auf maximal 11 Grad, während eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 84 Prozent Bedeckung das Land in gedämpftes Licht taucht. Nur rund 1,2 Stunden Sonnenschein lassen sich aus dem grauen Himmel herausquetschen. Obwohl die Regenwahrscheinlichkeit mit bis zu 54 Prozent nennenswert ist und lokal bis zu 2,3 mm Niederschlag fallen können, bleibt es verbreitet trocken. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind 32 km/h möglich. Der Luftdruck liegt stabil bei 1022 hPa, die Luftfeuchte erreicht nahezu gesättigte 98 Prozent — der Taupunkt von 8,3 Grad liegt damit kaum unter der Lufttemperatur, was die feuchte, schwülig-kühle Atmosphäre erklärt und Nebel- oder Hochnebelfelder begünstigt.

Sonntag bringt Nebel und kaum Sonne

Der Sonntag wird im Vergleich zum Samstag noch einen Tick kälter: Die Temperaturen liegen zwischen 4 und 10 Grad und damit rund einen Grad unter dem heutigen Niveau. Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von nur 14 Prozent kaum zu erwarten, gemessener Niederschlag ist nicht vorhergesagt. Dafür nimmt die Trübheit weiter zu — die Wolkendecke wächst auf im Schnitt 89 Prozent, und die Sonnenscheindauer sinkt auf magere 0,8 Stunden. Auffällig ist die auf durchschnittlich nur 6 km eingebrochene Sichtweite, die auf verbreiteten Nebel oder Hochnebel hindeutet. Der Wind lässt mit bis zu 15 km/h und Böen bis 26 km/h leicht nach, der Luftdruck steigt moderat auf 1026 hPa — die Hochdrucklage festigt sich, ohne die Nebellage aufzulösen.

Hochdruck stabilisiert sich bis Dienstag

Zum Wochenbeginn setzt sich das ruhige, aber weiterhin bedeckte Wetter fort. Am Montag steigen die Temperaturen wieder etwas auf 7 bis 12 Grad, und der Luftdruck klettert auf 1028 hPa — der höchste Wert der gesamten Vorhersageperiode. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei vernachlässigbaren 3 Prozent, kein Niederschlag ist zu erwarten. Immerhin können sich am Montag 2,1 Stunden Sonne durchsetzen — der sonnigste Tag im gesamten Viertageszeitraum. Der Wind frischt auf bis zu 19 km/h auf, Böen bis 32 km/h sind möglich. Der Dienstag zeigt sich dann merkwürdig isothermal: Tief- und Höchsttemperatur liegen beide bei 7 Grad, kein Sonnenschein ist vorhergesagt, die Bewölkung verharrt bei 86 Prozent. Der Luftdruck gibt leicht auf 1025 hPa nach, Regen bleibt mit 1 Prozent Wahrscheinlichkeit praktisch ausgeschlossen.

Schirm einpacken, Lagen warm anziehen

Für das Wochenende gilt: Wer heute Samstag nach draußen geht, sollte angesichts der Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 54 Prozent einen Schirm oder eine wasserdichte Jacke griffbereit haben. Die Temperaturen erfordern mindestens eine mittlere Jacke, Schal und wärmere Schuhe sind bei 5 Grad am Morgen ratsam. Am Sonntag ist Nebel der größte Faktor — wer Auto fährt, sollte Nebelscheinwerfer und erhöhten Abstand einplanen. Zu Wochenbeginn darf man sich bei vergleichsweise milden 12 Grad und etwas Sonne am Montag über ein kurzes Herbstfenster freuen, sollte aber die Böen bis 32 km/h im Blick behalten — Radfahrer und Spaziergänger in exponierten Lagen fahren besser mit winddichter Kleidung.