Das Wetter in Deutschland: Trüber Freitag mit 24 Grad und kräftigen Böen

Der Freitag präsentiert sich in Deutschland von seiner unfreundlichen Seite: Bei einer fast geschlossenen Wolkendecke von durchschnittlich 96 Prozent klettern die Temperaturen lediglich auf 17 bis 24 Grad, während die Sonne kaum eine Chance bekommt und es nur auf magere 2,4 Stunden Sonnenschein bringt. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1014 hPa, doch das täuscht über eine wechselhafte Wetterlage hinweg — mit bis zu 9,8 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 66 Prozent sollte man sich auf nasse Abschnitte einstellen. Dazu weht ein frischer Wind mit Geschwindigkeiten bis 28 km/h, der in Böen auf bis zu 50 km/h anziehen kann. Die Luftfeuchtigkeit bleibt hoch, was der Taupunkt von 16,2 Grad deutlich unterstreicht — die gefühlte Wärme wirkt dadurch schwüliger, als die Temperaturen vermuten lassen.

Samstag bringt Aufhellung und frischere Luft

Am Samstag dreht das Wetter spürbar ins Bessere: Die Temperaturen gehen auf 13 bis 20 Grad zurück, doch gleichzeitig lockert die Bewölkung auf durchschnittlich 73 Prozent auf, und die Sonne zeigt sich immerhin 5 Stunden lang. Der Luftdruck steigt auf 1019 hPa, und die Sichtweite verbessert sich auf 41 km — ein klares Zeichen für trockenere Luftmassen. Mit nur noch 3,1 mm möglichem Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 56 Prozent bleibt es weitgehend trocken, wenngleich einzelne Schauer nicht ganz ausgeschlossen sind. Der Wind weht mit bis zu 26 km/h ähnlich lebhaft wie am Vortag, Böen bis 46 km/h sind möglich. Besonders auffällig: Der Taupunkt fällt auf 11,6 Grad — die Luft fühlt sich deutlich frischer und weniger drückend an als noch am Freitag.

Hochdruck setzt sich zum Wochenende durch

Der Sonntag und der Montag stehen ganz im Zeichen einer sich festigenden Hochdrucklage. Am Sonntag klettert der Luftdruck auf 1026 hPa, die Bewölkung fällt auf durchschnittlich 47 Prozent, und die Sonne scheint beeindruckende 8,9 Stunden. Bei Temperaturen zwischen 10 und 21 Grad und einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 4 Prozent — Niederschlag: 0 mm — ist das der mit Abstand schönste Tag des Wochenendes. Die Sichtweite erreicht hervorragende 47 km, der Wind legt sich auf harmlose 11 km/h mit Böen bis 20 km/h. Am Montag hält die stabile Lage an: Der Luftdruck verbleibt bei 1024 hPa, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null Prozent, und bei einer Bewölkung von nur 40 Prozent bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen jedoch nur noch 12 Grad, der Wind weht mit maximal 6 km/h kaum merklich.

Schirm für heute, Jacke fürs Wochenende

Für den heutigen Freitag ist der Regenschirm angesichts der Regenwahrscheinlichkeit von 66 Prozent ein Muss — wer ihn zu Hause lässt, riskiert eine unliebsame Überraschung. Zusätzlich sollte man wegen der Böen bis 50 km/h bei Aufenthalten im Freien Vorsicht walten lassen, etwa unter großen Bäumen oder an exponierten Lagen. Ab Samstag kann der Schirm getrost zuhause bleiben, eine windfeste, leichte Jacke ist aber weiterhin ratsam. Der Sonntag lädt mit knapp 9 Stunden Sonnenschein zu Ausflügen, Wanderungen oder einem langen Herbsttag im Freien ein — die morgendlichen 10 Grad erfordern jedoch eine wärmere Schicht für den Start in den Tag. Am Montag empfiehlt sich feste Herbstkleidung, denn bei gleichbleibend 12 Grad und kaum Sonne bleibt es frisch.