Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland als typischer grauer Spätherbsttag: Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 86 Prozent und einer Sonnenscheindauer von gerade einmal 0,1 Stunden bleibt es überwiegend trüb, trocken hingegen das ganze Wetter — Niederschlag fällt keiner, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent. Die Temperaturen zeigen eine beachtliche Spanne: In der Nacht und am frühen Morgen sinkt das Thermometer auf −1 Grad, tagsüber sind im Flachland bis zu 12 Grad möglich. Der Wind weht mit bis zu 9 km/h, in Böen können 14 km/h erreicht werden — also kaum mehr als eine leichte Brise. Der Luftdruck liegt stabil bei 1031 Hektopascal, was auf ein kräftiges Hochdruckgebiet hinweist. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 92 Prozent sehr hoch, der Taupunkt liegt bei 4,8 Grad — wer morgens unterwegs ist, sollte mit Bodennebel oder zumindest feuchter Luft rechnen.
Freitag bringt etwas mehr Sonne
Der Freitag setzt die stabile, trockene Wetterlage fort — bringt aber gegenüber dem heutigen Tag spürbare Verbesserungen bei der Sicht auf den Himmel. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 80 Prozent zurück, und mit 2,8 Stunden Sonnenschein gibt es deutlich mehr Licht als heute. Die Temperaturen liegen zwischen 5 und 11 Grad und damit in einem ähnlichen Rahmen wie am Donnerstag, allerdings entfällt der nächtliche Frost. Die Regenwahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 3 Prozent vernachlässigbar, Niederschlag ist nicht zu erwarten. Der Wind weht mit bis zu 7 km/h noch etwas schwächer als heute, Böen erreichen 15 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1032 Hektopascal. Allerdings trübt die Sichtweite von durchschnittlich 8 Kilometern das Bild etwas — bei einem Taupunkt von 6,1 Grad und hoher Feuchte sind Nebelfelder vor allem in Tallagen und Niederungen wahrscheinlich.
Hochdruck bleibt, Nebel hält sich hartnäckig
Am Wochenende ändert sich am großen Bild wenig: Die stabile Hochdrucklage mit Werten um 1033 Hektopascal am Samstag und 1032 Hektopascal am Sonntag sorgt dafür, dass kein Niederschlag fällt — die Regenwahrscheinlichkeit steigt nur minimal auf maximal 8 Prozent. Der Samstag zeigt sich mit Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad und immerhin einer Sonnenstunde noch etwas abwechslungsreicher; Böen können bis zu 17 km/h erreichen. Der Sonntag, der 1. November, gestaltet sich dagegen außergewöhnlich einheitlich: Die Temperaturen bewegen sich den ganzen Tag nahezu konstant um 6 Grad, die Sonne zeigt sich überhaupt nicht, und die Bewölkung liegt bei 89 Prozent. Bei einer Sichtweite von 9 Kilometern und einem Taupunkt von 5,9 Grad bleibt auch am Allerheiligen-Wochenende die Nebelgefahr in Senken und Flusstälern erhöht.
Lagen warm einpacken, Morgenstunden im Blick behalten
Der heutige Frosttief von −1 Grad verlangt nach warmer Kleidung: Wer morgens früh unterwegs ist oder auf dem Weg zur Arbeit das Fahrrad nimmt, sollte unbedingt zu Handschuhen, Mütze und einer windfesten Jacke greifen. Weil die Luftfeuchtigkeit über die gesamten vier Tage sehr hoch bleibt und der Taupunkt nah an die Morgentiefstwerte heranreicht, empfiehlt sich gerade in ländlichen Gebieten, Tälern und in der Nähe von Gewässern ein vorsichtiger Umgang mit dem Auto — Nebelfelder können die Sichtweite lokal deutlich unter die gemessenen Durchschnittswerte drücken. Ein Regenschirm ist bei einer maximalen Niederschlagswahrscheinlichkeit von 8 Prozent am Wochenende nicht notwendig. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, nutzt am besten den Freitagnachmittag, wenn die Sonne mit knapp drei Stunden am ehesten zum Vorschein kommt.
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