Das Wetter in Deutschland: Grau und kühl, aber trocken bis 7 Grad

Der Dienstag präsentiert sich in Deutschland von seiner typisch novemberlichen Seite: Unter einer dichten Wolkendecke mit durchschnittlich 84 Prozent Bedeckung bleiben die Temperaturen zwischen 3 und 7 Grad — für Anfang November durchaus saisontypisch. Regen fällt keiner, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei vernachlässigbaren 1 Prozent, und auch die Niederschlagsmenge verharrt bei 0 mm. Der Wind weht mäßig mit bis zu 18 km/h, in Böen sind jedoch 32 km/h möglich. Die Sonne kämpft sich immerhin knappe 1,9 Stunden durch das Grau, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 76 Prozent, und der Luftdruck steht mit stabilen 1032 Hektopascal auf einem deutlich antizyklonalen Niveau — ein kräftiges Hochdruckgebiet bestimmt das Geschehen.

Mittwoch bringt trüben Dauerhochnebel

Am Mittwoch ändert sich am grundsätzlichen Charakter des Wetters wenig, doch es wird spürbar trüber: Die Wolkendecke bleibt bei 84 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 0,4 Stunden — ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Dienstag. Die Temperaturen liegen bei 2 bis 7 Grad und damit minimal kühler als heute. Regen gibt es weiterhin nicht, die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt auf 4 Prozent, bleibt damit aber vollkommen unbedeutend. Der Wind hält mit bis zu 19 km/h und Böen bis 33 km/h etwa das heutige Niveau. Auffällig ist die deutlich eingeschränkte Sichtweite von im Schnitt nur 13 Kilometern — ein klarer Hinweis auf Hochnebel oder Dunst, begünstigt durch den Taupunkt von 2 Grad bei einem weiterhin stabilen Luftdruck von 1033 Hektopascal.

Hochdruck hält, Nebel bleibt hartnäckig

Donnerstag und Freitag setzen den ruhigen Wettertrend nahtlos fort. Der Donnerstag bringt mit 2 bis 7 Grad und einer auf 68 Prozent gesunkenen Bewölkung etwas mehr Spielraum für Sonne — immerhin 3,2 Stunden Sonnenschein sind möglich. Der Wind lässt mit maximal 17 km/h und Böen bis 30 km/h leicht nach, der Luftdruck liegt stabil bei 1032 Hektopascal. Die Sichtweite bleibt jedoch mit 13 Kilometern eingeschränkt, was auf anhaltenden Hochnebel hindeutet. Am Freitag fällt das Thermometer dann auf konstante 2 Grad — Tief wie Hoch — und die Sonne zeigt sich trotz einer Bewölkung von nur 64 Prozent gar nicht, was auf tief hängende Nebelfelder schließen lässt. Die Sichtweite sinkt weiter auf 9 Kilometer, der Wind beruhigt sich auf bis zu 11 km/h mit Böen bis 19 km/h, und der Luftdruck gibt mit 1030 Hektopascal leicht nach, ohne dass Regen in Sicht wäre.

Warm anziehen, Nebelgefahr beachten

Bei Tiefstwerten um 2 bis 3 Grad ist warme Kleidung in diesen Tagen Pflicht: Eine gefütterte Jacke, Mütze und Handschuhe gehören bis auf Weiteres ins Gepäck. Einen Regenschirm können Sie dagegen getrost zu Hause lassen — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt die gesamte Woche über nahe null. Wer tagsüber unterwegs ist, sollte vor allem am Freitag Vorsicht walten lassen: Die eingeschränkte Sichtweite von nur 9 Kilometern und die Dauerbewölkung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt können besonders auf Landstraßen und Brücken zu glatten Stellen führen. Autofahrer sollten die Geschwindigkeit anpassen und frühzeitig auf Winterreifen setzen.