Das Wetter in Deutschland: Goldener Oktober mit bis zu 20 Grad

Der Montag präsentiert sich von seiner herbstlich-schönen Seite: Bei Temperaturen zwischen 6 und 20 Grad bleibt es den ganzen Tag trocken, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei verschwindend geringen 1 Prozent, kein einziger Millimeter Niederschlag ist zu erwarten. Der Wind weht mit bis zu 9 km/h ausgesprochen sanft, einzelne Böen erreichen maximal 19 km/h — kaum spürbar. Die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei 44 Prozent, was knapp acht Stunden Sonnenschein ermöglicht. Der Luftdruck ist mit 1026 Hektopascal deutlich hochdruckgeprägt und verspricht stabile Verhältnisse. Einzig die mittlere Luftfeuchtigkeit von 94 Prozent fällt auf: Sie ist typisch für frühherbstliche Hochdrucklagen, in denen sich der Wasserdampf in der nächtlich ausgekühlten Luft staut, ohne dass es regnet.

Dienstag bringt noch mehr Sonne

Der Dienstag setzt den freundlichen Trend nahtlos fort und legt sogar noch eine Schippe drauf. Mit 7 bis 21 Grad wird es minimal wärmer als heute, und die Sonnenscheindauer klettert auf beachtliche 8,2 Stunden bei einer mittleren Bewölkung von 43 Prozent. Der Wind beruhigt sich weiter auf maximal 6 km/h, Böen bleiben unter 13 km/h — damit ist morgen der ruhigste Tag der Woche. Die Sichtweite liegt im Tagesmittel bei 15 Kilometern, der Taupunkt bei 8,9 Grad. Einziger Wermutstropfen: Der Luftdruck gibt leicht auf 1021 Hektopascal nach, was auf eine sich langsam ankündigende Veränderung hinweist — vorerst aber noch keine Auswirkungen hat.

Ab Mittwoch fällt der erste Regen

Am Mittwoch beginnt das stabile Herbsthoch merklich zu bröckeln. Bei Temperaturen zwischen 7 und 20 Grad scheint die Sonne noch rund 7 Stunden, doch die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 51 Prozent, und erstmals sind 1,1 Millimeter Niederschlag möglich — die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf 38 Prozent. Der Luftdruck fällt spürbar auf 1013 Hektopascal, die Sichtweite sinkt auf 12 Kilometer, der Taupunkt steigt auf 9,5 Grad: Ein Tief nähert sich. Der Donnerstag bestätigt dann den Wetterumschwung deutlich: Die Temperaturen liegen den gesamten Tag nahezu unverändert bei rund 13 Grad — das Auf und Ab entfällt, weil eine dichte Wolkendecke mit 86 Prozent mittlerem Bedeckungsgrad die Sonne vollständig verdeckt und die Sonnenscheindauer auf null Stunden drückt. Dazu fallen 0,6 Millimeter Regen bei einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 59 Prozent, der Luftdruck sinkt weiter auf 1007 Hektopascal. Immerhin: Die Sichtweite hält sich mit 20 Kilometern überraschend gut.

Jetzt die Sonne noch genießen

Wer die letzten goldenen Herbsttage auskosten möchte, sollte Montag und Dienstag für Ausflüge, Radtouren oder Gartenarbeit nutzen — die Bedingungen sind nahezu ideal. Morgens empfiehlt sich angesichts der kühlen 6 bis 7 Grad eine wärmere Jacke oder ein Pullover; tagsüber genügen bei bis zu 21 Grad leichte Herbstkleidung und eine Sonnencreme mit mittlerem Lichtschutzfaktor, denn die Herbstsonne kann noch intensiv wirken. Ab Mittwoch sollte eine dünne Regenjacke immer griffbereit sein, am Donnerstag ist der Schirm bei rund 59 Prozent Regenwahrscheinlichkeit sinnvoller Begleiter. Die Temperaturen sinken dann nicht weiter als 13 Grad, sodass eine wärmere Lage unter der Jacke ausreicht.