Das Wetter in Deutschland: Trüber Herbststart mit bis zu 23 Grad

Der erste Oktober präsentiert sich in Deutschland von seiner wolkenverhangenen Seite: Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 83 Prozent und nur 2,2 Stunden Sonnenschein bleibt der Herbst heute spürbar grau. Die Temperaturen spannen sich immerhin von frischen 9 Grad am Morgen bis auf angenehme 23 Grad am Nachmittag. Der Wind weht mit bis zu 7 km/h ausgesprochen ruhig, Böen erreichen maximal 15 km/h. Nennenswerte Regenmengen bleiben mit lediglich 0,2 mm und einer maximalen Niederschlagswahrscheinlichkeit von 32 Prozent weitgehend aus — der Tag bleibt trocken. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 86 Prozent recht hoch, der Luftdruck hält sich bei stabilen 1023 hPa. Typisches Herbstwetter also: mild, aber ohne großes Sonnenpotenzial.

Freitag bringt Regen und trübe Sicht

Am Freitag, dem 2. Oktober, dreht sich das Wettergeschehen merklich: Regen zieht auf, 4,6 mm Niederschlag sind zu erwarten, und die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf bis zu 71 Prozent — ein deutlicher Wechsel gegenüber dem trockenen Donnerstag. Die Temperaturen fallen dabei leicht: Das Thermometer klettert maximal auf 20 Grad, kühlt abends aber nicht unter 13 Grad ab. Die Bewölkung nimmt auf 90 Prozent zu, trotzdem sind 2,6 Stunden Sonnenschein möglich — wohl in kurzen Aufhellungen zwischen den Regenschauern. Der Wind frischt auf bis zu 11 km/h auf, Böen erreichen 19 km/h. Auffällig: Die Sichtweite sinkt im Regengrau auf durchschnittlich 21 Kilometer, der Luftdruck steigt hingegen leicht auf 1030 hPa.

Hochdruck stabilisiert das Wochenende

Zum Wochenende beruhigt sich die Lage wieder. Der Samstag, der Tag der Deutschen Einheit, startet trocken — die Regenwahrscheinlichkeit beträgt lediglich 6 Prozent, kein Millimeter Niederschlag ist zu erwarten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 10 und 20 Grad, der Luftdruck bleibt stabil bei 1030 hPa. Mit 2,9 Sonnenstunden zeigt sich die Sonne etwas häufiger als an den Vortagen, wenngleich die Bewölkung mit 86 Prozent hoch bleibt. Auffällig ist die eingeschränkte Sichtweite von nur 9 Kilometern — möglicherweise ein Hinweis auf flache Nebelfelder oder Dunst bei hohem Taupunkt. Der Sonntag präsentiert sich dann komplett bedeckt: 98 Prozent Bewölkung, null Sonnenstunden und eine Tageshöchsttemperatur, die sich bei konstanten 14 Grad einpendelt. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 7 Prozent aber aus — ein trüber, aber trockener Tag.

Schirm einpacken, Lagen übereinander anziehen

Wer am heutigen Donnerstag die Wärme von bis zu 23 Grad genießen möchte, sollte trotzdem eine leichte Jacke nicht vergessen — der kühle Morgen mit 9 Grad verlangt nach Schichten. Für Freitag gilt: Den Regenschirm unbedingt mitnehmen, denn bei 71 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und 4,6 mm Niederschlag wird man ihn brauchen. Wer das Wochenende für Ausflüge zum Tag der Deutschen Einheit nutzen möchte, ist am Samstag mit festem Schuhwerk und einer windabweisenden Jacke gut beraten — die eingeschränkte Sichtweite deutet auf feuchte Luftmassen hin. Der Sonntag eignet sich mit seiner geschlossenen Wolkendecke und den konstanten 14 Grad eher für gemütlichere Aktivitäten drinnen.