Der Donnerstag zeigt sich von seiner freundlichen Seite: Unter einem Luftdruck von 1020 Hektopascal bringt ein stabiles Hochdruckgebiet weiten Teilen Deutschlands einen angenehmen Sommertag. Die Temperaturen steigen von morgendlichen 15 Grad auf nachmittägliche 30 Grad, bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 62 Prozent scheint die Sonne dennoch beeindruckende 10,4 Stunden. Regen ist praktisch ausgeschlossen — die Niederschlagsmenge liegt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit bei gerade einmal 1 Prozent. Der Wind bleibt mit bis zu 11 km/h angenehm schwach, einzelne Böen erreichen maximal 23 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 71 Prozent — spürbar, aber noch gut verträglich.
Morgen, am Freitag, legt der Sommer noch eine Schippe drauf: Die Höchsttemperatur klettert auf 33 Grad, während der Tiefstwert mit 16 Grad kaum kühler ausfällt als heute. Deutlich bemerkbar wird der Unterschied beim Blick nach oben — die Bewölkung sinkt auf nur noch 36 Prozent im Mittel, und die Sonnenscheindauer steigt auf 12,9 Stunden, nahe dem möglichen Maximum zur Sommersonnenwende. Der Wind beruhigt sich weiter auf bis zu 9 km/h, Böen bleiben bei 22 km/h. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt zwar minimal auf 8 Prozent, bleibt aber vollkommen unerheblich. Der Luftdruck gibt leicht auf 1017 Hektopascal nach — die Hochdrucklage bleibt jedoch stabil.
Am Wochenende bleibt es warm, doch das Bild verändert sich leicht. Der Samstag bringt bei Tiefstwerten von 18 Grad und Höchstwerten von 32 Grad weiterhin sommerliche Verhältnisse, allerdings nimmt die Bewölkung auf 69 Prozent zu, die Sonnenscheindauer sinkt auf 9,2 Stunden. Der Luftdruck erholt sich auf 1019 Hektopascal, die Regenwahrscheinlichkeit steigt moderat auf 15 Prozent — ein erster Hinweis auf leichte Labilität, Regen fällt aber keiner. Der Sonntag, zugleich der astronomische Sommeranfang, präsentiert sich als trüber Ausreißer: Die Temperaturen stagnieren bei konstant 19 Grad, die Sonne scheint laut Vorhersage gar nicht, und der Taupunkt liegt bei 17,9 Grad. Mit 0 mm Niederschlag und nur 1 Prozent Regenwahrscheinlichkeit bleibt es dennoch trocken. Der Luftdruck steigt auf 1023 Hektopascal, der Wind flaut auf bis zu 6 km/h ab — eine ruhige, graue Atmosphäre zum Sommerbeginn.
Wer die sonnigen Tage am Donnerstag und Freitag im Freien genießen möchte, sollte unbedingt auf zuverlässigen Sonnenschutz setzen: Bei über 10 respektive fast 13 Sonnenstunden und Temperaturen jenseits der 30 Grad ist Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeit Pflicht. Leichte, atmungsaktive Kleidung ist die richtige Wahl für alle drei Tage. Zum Sonntag hin empfiehlt sich eine leichte Jacke für den Ausflug ins Freie, auch wenn Regen nicht zu erwarten ist — die gleichbleibend 19 Grad und der bedeckte Himmel sorgen für ein deutlich frischeres Gefühl als die Tage zuvor.