Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Zwischen 2 und 4 Grad bleibt es ungewöhnlich frisch, und mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 85 Prozent dominieren dichte Wolkenfelder den Himmel. Immerhin bleibt es trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 2 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Sonne zeigt sich nur für knappe 1,1 Stunden, bevor sie wieder hinter dem grauen Schleier verschwindet. Der Wind weht mit bis zu 13 km/h, in Böen sind vereinzelt 24 km/h möglich — spürbar, aber nicht störend. Der Luftdruck liegt mit 1026 Hektopascal auf stabilem Hochdruckniveau, das den trockenen, wenn auch verhangenen Tag absichert. Mit einem Taupunkt von durchschnittlich 1,4 Grad liegt die Luft nahe an der Frostgrenze, was die gefühlte Kälte noch etwas unterstreicht.
Sonntag bringt Nebel und kaum Sonne
Der Sonntag setzt den grauen Trend fort — und legt noch eine Schippe drauf. Die Temperaturen reichen von 1 Grad in der Früh bis maximal 7 Grad am Nachmittag, womit die Spanne größer wird als heute, das Morgenthermometer aber noch kälter startet. Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 90 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 0,7 Stunden. Mit einem Taupunkt von 2,5 Grad und einer auf 9 Kilometer reduzierten Sichtweite — gegenüber heute noch 11 Kilometern — steigt die Nebelgefahr, besonders in Tallagen und Flusstälern. Niederschlag bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 8 Prozent weiterhin aus, der Luftdruck hält sich mit 1025 Hektopascal knapp unter dem heutigen Niveau. Der Wind beruhigt sich spürbar: Nur noch bis zu 6 km/h, Böen kaum über 11 km/h.
Hochdruck bröckelt zum Wochenbeginn
Zu Beginn der neuen Woche zeigt sich die Wetterlage leicht verändert. Der Montag bringt bei 2 bis 7 Grad mit 1,8 Stunden Sonnenschein den sonnigsten Tag des gesamten Zeitraums — die Bewölkung geht auf durchschnittlich 80 Prozent zurück, was zumindest kurze Aufhellungen ermöglicht. Der Luftdruck fällt auf 1021 Hektopascal und signalisiert damit einen langsam nachlassenden Hochdruckeinfluss. Der Wind frischt mit Böen bis 15 km/h leicht auf. Der Dienstag präsentiert sich dann auffällig: Das Thermometer stagniert ganztägig bei 2 Grad, Höchst- wie Tiefstwert sind identisch. Die Bewölkung liegt bei 77 Prozent, Sonnenschein ist trotzdem nicht in Sicht — 0 Stunden sind verzeichnet. Die Sichtweite sinkt weiter auf 7 Kilometer, der Luftdruck auf 1017 Hektopascal, was auf eine allmähliche Annäherung eines Tiefdrucksystems hindeutet. Trocken bleibt es an beiden Tagen, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 8 beziehungsweise 4 Prozent.
Warm anziehen — Nebel macht Morgen tückisch
Bei Tiefstwerten von 1 bis 2 Grad ist warme Kleidung über das gesamte Wochenende und den Wochenbeginn Pflicht: Mütze, Schal und eine wärmende Jacke gehören unbedingt dazu. Wer früh unterwegs ist, sollte zudem die eingeschränkte Sicht im Blick behalten — besonders am Sonntag und Dienstag können Nebelschwaden die Sichtweite deutlich unter die gemessenen 7 bis 9 Kilometer drücken. Autofahrern empfiehlt sich angepasste Geschwindigkeit und rechtzeitiges Einschalten des Nebellichts. Für Spaziergänge bietet sich der Montag am ehesten an, wenn die Sonne immerhin fast zwei Stunden lang scheint. Ein Regenschirm ist angesichts der geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten nicht nötig.
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