Das Wetter in Deutschland: Goldener Oktober bis 23 Grad, dann Regen am Donnerstag

Der Dienstag präsentiert sich von seiner besten Herbstseite: Bei einem Temperaturspektrum von morgendlichen 4 Grad bis zu frühsommerlichen 23 Grad am Nachmittag scheint die Sonne beeindruckende 9,7 Stunden vom Himmel. Die Wolkenbedeckung liegt im Tagesmittel bei lediglich 30 Prozent, Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 1 Prozent praktisch ausgeschlossen — kein einziger Millimeter Niederschlag fällt. Der Wind bleibt mit Geschwindigkeiten bis 8 km/h und Böen bis 18 km/h angenehm schwach, dazu sorgt ein stabiles Hochdruckgebiet mit 1020 Hektopaskal für ruhige Verhältnisse. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Mittel bei 77 Prozent, was trotz des kühlen Morgens auf angenehme Bedingungen am Nachmittag hindeutet.

Mittwoch bringt mehr Wolken und Dunst

Der Mittwoch bleibt zwar noch weitgehend trocken — die Regenwahrscheinlichkeit steigt nur auf maximal 3 Prozent, Niederschlag ist weiterhin nicht zu erwarten — doch das Wetter kühlt merklich ab und trübt sich ein. Das Temperaturmaximum sinkt von 23 auf 21 Grad, das Minimum steigt hingegen auf 7 Grad. Die Wolkenbedeckung wächst auf durchschnittlich 52 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf 7,1 Stunden. Auffällig ist die deutlich reduzierte Sichtweite: Sie beträgt im Mittel nur noch 13 Kilometer — ein Hinweis auf aufziehenden Dunst oder Nebel, vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Der Wind frischt leicht auf bis zu 11 km/h mit Böen bis 20 km/h, der Luftdruck fällt auf 1013 Hektopaskal. Der Taupunkt liegt bei 9,7 Grad — das Wettergefüge zeigt klar, dass die stabile Hochdrucklage ihrem Ende entgegengeht.

Donnerstag bringt Regen und Sturm

Am Donnerstag setzt sich der Wetterumschwung durch: Ein Tiefdrucksystem schiebt dichte Wolkenfelder über Deutschland — die Bewölkung erreicht im Mittel 89 Prozent, die Temperaturen liegen den ganzen Tag zwischen 9 und 14 Grad. Mit 7,1 Millimetern Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 69 Prozent ist Regen so gut wie sicher; die Sonne zeigt sich kaum noch, lediglich 0,7 Stunden Sonnenschein sind im Schnitt möglich. Der Wind legt deutlich zu: Böen bis 39 km/h sind möglich, Windspitzen bis 20 km/h im Mittel. Der Luftdruck sinkt auf 1009 Hektopaskal. Der Freitag erholt sich wettertechnisch nur wenig: Die Temperaturen stagnieren bei konstanten 9 Grad — kein Unterschied mehr zwischen Tief- und Höchstwert — und es bleibt bewölkt mit 64 Prozent mittlerer Bedeckung und null Stunden Sonnenschein. Immerhin fällt kein Regen mehr, die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf 8 Prozent, und der Luftdruck steigt wieder auf 1019 Hektopaskal.

Heute unbedingt raus — Schirm ab Donnerstag

Wer den Dienstag für Aktivitäten im Freien nutzen möchte, sollte das unbedingt tun: Bei bis zu 23 Grad, fast zehn Stunden Sonnenschein und kaum Wind sind Bedingungen wie im Hochsommer möglich — ein leichter Sonnenschutz ist für die Mittagsstunden dennoch ratsam. Zur kühlen Morgentemperatur von 4 Grad empfiehlt sich eine Jacke für den Start in den Tag. Für Mittwoch lohnt sich ein Pullover als Begleiter; der Dunst in der Früh sollte Autofahrer zu erhöhter Vorsicht mahnen. Ab Donnerstag gehört der Regenschirm zwingend ins Gepäck — bei Böen bis 39 km/h ist ein sturmsicherer Schirm die bessere Wahl. Outdoor-Termine sollten nach Möglichkeit auf die ersten beiden Tage der Woche vorgezogen werden.