Das Wetter in Deutschland: Herbstlich frisch mit bis zu 17 Grad und gelegentlichen Böen

Der Donnerstag zeigt sich in Deutschland von seiner typisch herbstlichen Seite: Die Temperaturen klettern von kühlen 9 Grad in der Früh auf maximal 17 Grad am Nachmittag, während der Himmel mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 71 Prozent überwiegend grau bleibt. Immerhin setzt sich die Sonne für rund 4,3 Stunden durch. Regen bleibt weitgehend aus — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 19 Prozent, und falls doch etwas fällt, sind es nur etwa 2 mm. Der Wind weht mit bis zu 20 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 40 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 78 Prozent spürbar erhöht, der Luftdruck liegt stabil bei 1022 hPa — ein Zeichen, dass das Hoch die Wetterlage vorerst im Griff hat.

Freitag bringt Sonne und Temperatursturz nachts

Der Freitag markiert einen deutlichen Wandel: Der Wind flaut auf maximal 9 km/h ab, Böen erreichen nur noch 20 km/h, und die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf vernachlässigbare 2 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Die Wolken lichten sich erheblich — die Bewölkung geht auf durchschnittlich 46 Prozent zurück, die Sonnenscheindauer steigt auf 8 Stunden. Tagsüber werden angenehme 18 Grad erreicht, doch die Nacht kühlt auf frostige 4 Grad ab — ein Unterschied von 14 Grad zur Tageshöchsttemperatur, der die herbstliche Strahlungskühlung bei klarem Himmel eindrücklich belegt. Der Luftdruck steigt leicht auf 1024 hPa, die Sichtweite sinkt jedoch auf durchschnittlich 29 km, was auf Dunst oder Nebelfelder in den Morgenstunden hinweist.

Hochsommer-Feeling am Samstag, grauer Sonntag

Das Wochenende präsentiert sich zwiegespalten. Der Samstag ist der Höhepunkt dieser Hochdruckphase: Bei einer Bewölkung von nur 44 Prozent scheint die Sonne satte 8,6 Stunden, die Temperaturen spannen sich von 3 Grad früh morgens bis auf außergewöhnliche 22 Grad am Nachmittag — für Ende September eine bemerkenswerte Spanne. Wind und Böen bleiben mit 9 bzw. 17 km/h schwach, der Luftdruck liegt bei 1021 hPa. Der Sonntag dreht das Bild: Die Bewölkung steigt auf 78 Prozent, die Sonne scheint überhaupt nicht, und die Temperatur verharrt den ganzen Tag bei gleichförmigen 11 Grad — Tief- und Höchstwert sind identisch. Der Wind kommt kaum noch vom Fleck, Böen erreichen nur 7 km/h. Die Hochdrucklage verliert spürbar an Kraft.

Jacke einpacken, Böen im Blick behalten

Wer heute unterwegs ist, sollte die Böen von bis zu 40 km/h nicht unterschätzen — eine windfeste Jacke ist Pflicht, zumal die Temperaturen am Morgen mit 9 Grad noch frisch sind. Für das Wochenende gilt: Am Samstag lohnt sich ein Ausflug ins Freie unbedingt, denn mit 22 Grad und fast neun Stunden Sonne erwartet Sie der schönste Tag dieser Woche. Dabei empfiehlt sich trotz des Herbstdatums auch Sonnenschutz für empfindliche Haut. Da die Nächte von Freitag auf Samstag auf bis zu 3 bis 4 Grad abkühlen, sollten Campingfreunde und Gärtner frostempfindliche Pflanzen vorsorglich hereinbringen oder abdecken.