Das Wetter in Deutschland: Goldener Herbsttag mit bis zu 25 Grad

Dieser Dienstag verwöhnt Deutschland mit einem der letzten echten Sommertage des Jahres: Die Temperaturen klettern von morgendlichen 11 Grad auf angenehme 25 Grad, und das bei nahezu wolkenlosem Himmel. Die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei gerade einmal 49 Prozent, sodass die Sonne satte 7,8 Stunden lang scheint. Regen ist heute praktisch ausgeschlossen — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 1 Prozent, kein einziger Millimeter fällt. Der Wind weht mäßig mit bis zu 18 km/h, in Böen sind vereinzelt 28 km/h möglich, was kaum stört. Mit einem stabilen Luftdruck von 1019 hPa liegt ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem Land. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 86 Prozent zwar hoch, macht sich bei den angenehmen Temperaturen aber kaum unangenehm bemerkbar.

Mittwoch bringt Wolken und ersten Regen

Der Wetterumschwung kommt am Mittwoch: Die Höchsttemperatur fällt deutlich auf nur noch 19 Grad, der Tagestiefpunkt liegt bei 13 Grad — damit ist der goldene Herbsttag vorerst Geschichte. Statt Sonnenschein bestimmen dichte Wolken das Bild, die mittlere Bewölkung steigt auf 77 Prozent, und die Sonne zeigt sich nur noch magere 2,3 Stunden. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 42 Prozent und einer erwarteten Niederschlagsmenge von 3,9 mm muss man tagsüber mit Schauern rechnen. Der Wind bleibt mit maximal 17 km/h ähnlich wie heute, die Böen verstärken sich aber leicht auf bis zu 32 km/h. Der Luftdruck sinkt auf 1013 hPa und signalisiert den Einzug einer wechselhafteren Wetterlage; die Sichtweite geht auf durchschnittlich 26 km zurück.

Grauer Himmel hält bis zum Wochenende

Am Donnerstag bleibt es trüb: Die Bewölkung erreicht im Mittel 86 Prozent, die Sonne kämpft sich trotzdem für immerhin 3,8 Stunden durch. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 12 und 19 Grad, der Wind weht erneut mit bis zu 17 km/h bei Böen von 32 km/h. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 16 Prozent und 0 mm Niederschlag weitgehend aus, der Luftdruck stabilisiert sich leicht auf 1015 hPa. Freitag setzt den grauen Trend fort — mit einer Bewölkung von 93 Prozent und null Sonnenstunden ist es der düsterste Tag der Woche. Die Temperaturen stagnieren dabei auf einem Niveau von 12 Grad, sowohl als Tief- als auch als Höchstwert, was auf eine zähe Hochnebeldecke hindeutet. Immerhin bleibt es trocken, der Wind lässt mit maximal 7 km/h und Böen bis 15 km/h spürbar nach, und der Luftdruck hält sich bei 1012 hPa.

Heute noch T-Shirt, morgen Jacke griffbereit

Wer den Dienstag im Freien genießen möchte, sollte das unbedingt tun — dieser Tag ist der mit Abstand schönste der Woche. Bei knapp 25 Grad und fast acht Stunden Sonnenschein empfiehlt sich leichte Kleidung, Sonnenbrille und Sonnenschutz, denn die Herbstsonne trügt gerne über ihre Kraft hinweg. Ab Mittwoch ist eine wetterfeste Jacke Pflicht: Die Temperaturen sinken um gut sechs Grad, und bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 42 Prozent sowie zu erwartenden 3,9 mm Regen sollte ein kompakter Schirm in die Tasche. Zur Wochenmitte und zum Freitag hin reicht ein dünner Pullover meist aus — die Böen mit bis zu 32 km/h am Mittwoch und Donnerstag sind zwar spürbar, aber nicht problematisch.