Anklage gegen IS-Kämpfer aus Essen

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Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen einen 30-jährigen Mann aus Essen erhoben. Ihm wird vorgeworfen, sich zwischen April und September 2016 dem Islamischen Staat (IS) im Irak angeschlossen und als Kämpfer an Kampfhandlungen beteiligt zu haben.

Nach Angaben der Anklage erhielt der Angeschuldigte vom IS zudem Zahlungen von insgesamt 840 US-Dollar. Der Mann, der die irakische Staatsangehörigkeit besitzt, befindet sich auf freiem Fuß.

Die Zentralstelle Terrorismusverfolgung NRW bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat die Anklage am 4. September 2026 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf eingereicht. Das Gericht entscheidet nun, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Quelle: Pressemitteilung Justiz Nordrhein-Westfalen

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

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