Internationale Razzia: Zwei Unternehmer sollen Autos illegal nach Russland verkauft haben

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Deutsche und österreichische Ermittler haben am 8. September 2026 Wohn- und Geschäftsräume zweier Unternehmer in Neustadt an der Weinstraße und Wien durchsucht. Sie stehen im Verdacht, zwischen Herbst 2022 und Ende 2024 insgesamt 53 Autos und 6 Sattelschlepper entgegen der EU-Russlandsanktionen nach Russland ausgeführt zu haben.

Um die illegalen Exporte zu verschleiern, sollen die beiden Männer die Fahrzeuge über Drittstaaten wie Belarus, Kirgisistan und Georgien nach Russland gebracht haben. Ermittler aus Deutschland, Österreich und Belgien hatten die Aktion monatelang koordiniert und vorbereitet.

Das Amtsgericht Kaiserslautern ordnete zur Sicherung des illegalen Gewinns einen Vermögensarrest von etwa 7 Millionen Euro an. Bei den parallelen Zugrriffen wurden zwei hochwertige Autos (Porsche und Mercedes-Benz) beschlagnahmt, 85.000 Euro Bargeld in Wien sichergestellt und knapp 278.000 Euro auf Bankkonten in Deutschland, Österreich und Belgien gepfändet. Bei einem der Unternehmer fanden Ermittler zudem drei Jagdgewehre mit Munition, die wegen Verstößen gegen das Waffengesetz beschlagnahmt wurden.

Beide Verdächtige machten bisher von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Die Ermittlungen dauern an.

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Quelle: Pressemitteilung Justiz Rheinland-Pfalz

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

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