In Dachau haben Betrüger eine 88-Jährige um ihr Vermögen gebracht. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.
Am Mittwochmorgen rief ein falscher Polizeibeamter die Seniorin an und erzählte ihr, dass Einbrecher es auf ihr Haus abgesehen hätten und ihr Grundstück mit einer Drohne ausgespäht worden sei. Die verunsicherte Frau leerte daraufhin ihr Bankschließfach und deponierte Wertgegenstände und Bargeld im Gesamtwert von 130.000 Euro auf einer Parkbank in der Carl-Thiemann-Anlage in Dachau.
Am nächsten Tag riefen die Täter erneut an. Sie forderten die Rentnerin auf, auch das Bankschließfach ihres Sohnes zu leeren. Sie legte daraufhin Münzen und 8.000 Euro Bargeld in der Nähe des AWO-Kinderhauses in Dachau ab.
Am selben Tag kontaktierten die Betrüger die Geschädigte ein drittes Mal und forderten sie zur Abhebung eines weiteren Geldbetrags vom Bankkonto auf. Diesmal verhinderte ein aufmerksamer Bankangestellter den Betrug: Er erkannte die Masche und verweigerte die Abhebung. Daraufhin brachen die Kontaktversuche der Täter ab.
Die Rentnerin erstattete am Donnerstag Anzeige bei der Polizeiinspektion Dachau.
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck sucht Zeugen, die am Mittwoch oder Donnerstagvormittag in der Nähe der Tatorte etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08141/612-0 entgegen.
So schützen Sie sich vor dieser Betrugsmasche:
Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie unsicher sind, wer anruft, oder sich unter Druck gesetzt fühlen. Die echte Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an – das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie selbst die 110, nutzen Sie aber nicht die Rückruftaste.
Rufen Sie einen angeblich betroffenen Angehörigen unter einer Nummer an, die Sie kennen. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Holen Sie sich Rat bei jemandem, dem Sie vertrauen, oder rufen Sie die Polizei unter 110 an. Warnen Sie auch Ihre Familie und Bekannten vor dieser Betrugsmasche.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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