Die Bundespolizei in der Oberlausitz hat am 19. Juli 2026 einen 55-jährigen Autofahrer zweimal hintereinander aus dem Verkehr gezogen – beide Male mit erheblichen Alkoholwerten im Blut. Der erste Stopp erfolgte um 12:20 Uhr auf dem Theaterring in Zittau: Der Deutsche saß hinter dem Steuer eines Toyota Verso und pustete 1,98 Promille in das Atemalkoholmessgerät. Weniger als zwei Stunden später, um 14:05 Uhr in der Schrammstraße, erwischten die Beamten denselben Mann erneut – dieses Mal mit 1,74 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Das Polizeirevier Zittau-Oberland hat die Ermittlungen übernommen.
Im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit in der Region zwischen dem 18. und 19. Juli stoppten die Beamten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz auch drei weitere Fahrer mit deutlich schwerwiegenderen Problemen als Alkohol: Sie hatten schlicht keine Versicherung für ihre Fahrzeuge. Am 18. Juli um 08:05 Uhr kontrollierte die Polizei einen 56-jährigen Deutschen, der einen Mercedes Benz C 220D fuhr. Am selben Tag um 13:10 Uhr folgte die Kontrolle eines 48-jährigen Tschechen in Großschönau mit seinem BMW X3. Am 19. Juli um 10:10 Uhr stoppten die Beamten an der Grenzkontrollstelle auf der Bundesstraße 178n schließlich einen 21-jährigen Rumänen in einem VW Golf. In allen drei Fällen fehlte jeglicher Versicherungsschutz. Die Fahrzeuge wurden stillgelegt und Strafanzeigen geschrieben. Die Landespolizei Sachsen übernahm die Ermittlungen.