Biowetter Bayern: Günstige Vormittage zum Pfingstmontag

Das biometeorologische Wetter (menschliche Reaktion auf das Wetter) zeigt sich zum Pfingstmontag von einer erfreulichen Seite: Die Vormittagsstunden bringen bayernweit positive Effekte für Kreislauf und Konzentration. Am Nachmittag kehren allerdings leichte Belastungen zurück, während sich am Dienstag erneut Beschwerden ankündigen.

Franken

Der Pfingstmontag beginnt günstig: Am Vormittag wirkt sich das Wetter positiv auf das allgemeine Befinden aus. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigen, die Schlafqualität bessert sich, und Menschen mit niedrigem Blutdruck (hypoton) sowie hohem Blutdruck (hyperton) erfahren Entlastung bei Kreislaufbeschwerden. Auch die Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) nimmt ab. Am Nachmittag verschlechtert sich die Lage: Das allgemeine Befinden zeigt geringe Gefährdung mit leichten Beeinträchtigungen bei Konzentration, Kopfschmerzen und Schlaf. Herz-Kreislauf-Patienten beider Formen verspüren wieder leichte Beschwerden. Entzündlich rheumatische Leiden (z.B. Gelenkentzündungen wie Rheuma) werden ebenfalls gering belastet. Die thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) erreicht mäßige Wärmebelastung.

Der Dienstag startet erneut positiv am Vormittag, doch der Nachmittag bringt hohe Gefährdungen: Alle Bereiche des allgemeinen Befindens werden stark belastet, Herz-Kreislauf-Beschwerden verstärken sich erheblich, und entzündlich rheumatische Beschwerden nehmen zu. Eine starke Wärmebelastung erschwert die Situation zusätzlich. Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte am Vormittag, nachmittags und abends sollte der Aufenthalt in kühleren Stunden bevorzugt und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Östliches Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern

Auch in diesen Regionen verläuft der Pfingstmontag identisch zu Franken: positive Vormittagseffekte mit Verbesserungen bei Konzentration, Kreislauf und Migräne, gefolgt von geringen Belastungen am Nachmittag. Das Beschwerdebild umfasst leichte Beeinträchtigungen des allgemeinen Befindens, geringe Herz-Kreislauf-Gefährdung und entzündlich rheumatische Beschwerden bei mäßiger Wärmebelastung.

Der Dienstag zeigt denselben Verlauf wie in Franken: günstiger Vormittag, dann hohe Gefährdung am Nachmittag mit starker Wärmebelastung und ausgeprägten Beschwerden in allen Bereichen. Die Empfehlungen entsprechen denen für Franken – vormittags Bewegung im Freien, nachmittags Aktivitäten in kühlere Stunden verlegen.

Schwaben und Oberbayern

Das südliche Bayern folgt dem gleichen biometeorologischen Muster: Der Pfingstmontag-Vormittag wirkt sich durchweg positiv auf Befinden, Kreislauf und Migräne aus. Am Nachmittag treten geringe Belastungen bei Konzentration, Herz-Kreislauf-System und entzündlich rheumatischen Leiden auf, begleitet von mäßiger Wärmebelastung.

Dienstag bringt auch hier den bekannten Verlauf: positiver Vormittag, dann hohe Gefährdung am Nachmittag mit allen beschriebenen Beschwerdebildern und starker Wärmebelastung. Bewegung im Freien zur Stärkung der Abwehrkräfte eignet sich für die Vormittagsstunden, während nachmittags kühlere Zeiten für Außenaktivitäten gewählt werden sollten.

Zum Wetterbericht für Bayern geht es hier.

Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 25.05.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.