Die aktuelle Karte des UFZ-Dürremonitors zeigt für den 11. Juni 2026 eine stark geteilte Bodenfeuchtesituation in Deutschland. Während der Süden und Südosten großflächig von schwerer Dürre (rot) bis hin zu extremer Dürre (dunkelrot) betroffen sind, zeigen die nördlichen Bundesländer normale bis leicht erhöhte Bodenfeuchte mit vereinzelten grünen Bereichen.

Besonders ausgeprägt ist die schwere Dürre in Bayern, Baden-Württemberg und weiten Teilen Sachsens. Extreme Dürrebedingungen (dunkelrot) konzentrieren sich vor allem auf das südöstliche Bayern und Teile der sächsischen Regionen. Im Kontrast dazu weisen Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Teile Niedersachsens normale bis überdurchschnittliche Bodenfeuchte auf. Die mittleren Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen zeigen überwiegend moderate Dürre (orange) bis ungewöhnlich trockene Verhältnisse (hellgelb).
Die Wetterdaten der letzten Woche zeigen erhebliche regionale Unterschiede: Während Niedersachsen mit 32,5 mm deutlich überdurchschnittliche Niederschläge erhielt, blieben Berlin mit nur 4,1 mm und Sachsen mit 7,4 mm weit unter dem Bedarf. Der UFZ-Dürremonitor bildet als 14-Tage-gleitendes Mittel den Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe ab und reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Die für die kommenden drei Tage prognostizierten Niederschläge von bis zu 21,3 mm in Hamburg werden die tieferen Bodenschichten vorerst nur begrenzt erreichen.
Die schwere bis extreme Dürre im Süden Deutschlands stellt eine deutliche Belastung für die Landwirtschaft dar, insbesondere da die Vegetationsperiode bereits fortgeschritten ist. Während die nördlichen Regionen von der jüngsten Entspannung profitieren, bleiben die südlichen Bundesländer auf weitere ergiebige Niederschläge angewiesen, um die Bodenfeuchte in tieferen Schichten wieder aufzufüllen.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Bodenfeuchte-Lage zeigt starke regionale Unterschiede – 13. Juni 2026
- Bayern: Großflächige schwere Dürre im Süden, moderate Trockenheit im Norden – UFZ-Bericht vom 11. Juni 2026
- Bodenfeuchte im Saarland: Moderate Trockenheit in Teilgebieten – 13. Juni 2026
- Bodenfeuchte in Schleswig-Holstein: Geteilte Lage zwischen Trockenheit im Osten und normalen Verhältnissen im Westen
- Bodenfeuchte in Thüringen: Überwiegend normale Verhältnisse mit trockenen Stellen im Süden – 11. Juni 2026
- Bodenfeuchte-Bericht Hessen: Geteilte Lage zwischen normalen und trockenen Bereichen – 13.06.2026
- Bodenfeuchte-Lage in Berlin: Moderate Trockenheit im Gesamtboden – 13. Juni 2026
- Bodenfeuchte-Lage in Brandenburg: Geteiltes Bild zwischen trockenen und feuchten Regionen
- Bodenfeuchte-Lage in Mecklenburg-Vorpommern: Regionale Unterschiede bei moderater Trockenheit – 13. Juni 2026
- Bodenfeuchte-Lage in Rheinland-Pfalz: Moderate Trockenheit im Osten, normale Werte im Westen – 13. Juni 2026
- Bremen: Bodenfeuchte-Lage am 13. Juni 2026 – Normale Bedingungen überwiegen
- Hamburg: Bodenfeuchte-Lage zeigt gemischtes Bild – Westen trocken, Osten normal feucht
- Niedersachsen: Geteilte Bodenfeuchte-Lage mit Trockenheit im Osten – Stand 11. Juni 2026
- Nordrhein-Westfalen: Geteilte Bodenfeuchte-Lage mit regionalen Unterschieden
- Sachsen-Anhalt: Moderate Dürreklassen im Süden, normale Bodenfeuchte im Nordwesten – 13. Juni 2026
- Sachsen: Bodenfeuchte zeigt regional unterschiedliche Entwicklung – 13. Juni 2026